Region Wien

Koordination und Programmgestaltung

Mag.ª Sora Hege
Tel. 0664/535 11 99
Mail: sora.hege(at)gmail.com

Mag. Johannes Gutmann BEd
Tel. 0681/102 00 605
Mail: johannesgutmann(at)gmx.at

Ort

ÖAS • Eßlinggasse 17/2 • 1010 Wien, jeweils um 19.00 Uhr

Die Teilnahme ist kostenlos, bitte beachten Sie unbedingt die derzeit vorgeschriebenenen Covid-Schutzmaßnahmen (Anmeldung, Abstand,...) siehe unten!
Offene Veranstaltung, auch Gäste (Nicht-ÖAS-Mitglieder) sind herzlich willkommen.
Bei jedem Jour Fixe werden auf Wunsch Teilnahmebestätigungen ausgeteilt. 
Anrechenbar als Fortbildung für eingetragene Psychotherapeut*innen; die Anrechenbarkeit für das Fachspezifikum ist mit der jeweils zuständigen Ausbildungsleitung zu klären.

Termine

Für alle in Präsenz abgehaltenen ÖAS Jour Fixes gilt:

  • bitte unbedingt um Voranmeldung im ÖAS-Office office@oeas.at oder der jeweiligen Jour Fixe-Leitung, da begrenzte Teilnehmer*innenzahlen (abhängig von der Raumgröße) vorgegeben sind

  • Hygiene- und Abstandsregeln einhalten: Mind. 1 Meter Abstand, Hände waschen/desinfizieren, MNS bis zum Platz

  • Kontaktdaten (Name, Telefonnummer, e-mail) müssen bei Teilnahme bekannt gegeben werden (Anwesenheitsliste!)

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Do., 15. Oktober 2020

Doz.in Dr.in. Corina Ahlers:
Buchpräsentation: "Die Anderen sind wir. Eine Anleitung zum Umgang mit kultureller Uneindeutigkeit".
Es war eine völlig verrückte Reise. Niemals hätten wir damit gerechnet, solche Begegnungen und Erlebnisse zu haben. Irritation, Trauer, Ärger und Freude. Wir haben gemeinsam gearbeitet, gegessen und gelacht. Das Buch, auf der einen Seite, um bei den Worten von Arist von Schlippe zu bleiben, "ein Konzept, ein durchgearbeitetes Modell für einen Kulturdialog ... kein abstraktes Know-How" und auf der anderen Seite, ein Reiseführer, ein Abenteuerbericht und ein Bericht über die persönlichen Veränderungen der Beteiligten. Die Freude die wir gemeinsam erlebt haben kann ansteckend sein und dieser pandemische Gedanke gefällt uns ausgesprochen gut.
Autoren: Corina Ahlers, Natascha Vittorelli, Gustav Glück, Aladin Nakshbandi

Do., 19. November 2020

Magdalena Hocher:
"Soziologische Diskurse rund um Schwangerschaft und Geburt"
Die stetig sinkende Geburtenzahl in den westlichen Industrienationen hat dazu geführt, dass die Geburt eines Kindes zur noch größeren biographischen Besonderheit wurde, welche durch eine erhöhte Risikodiskussion begleitet wird. Somit sind Schwangerschaft und Geburt in unserer Gesellschaft mittlerweile auch im Kontext des Medikalisierungsdiskurses zu sehen, welcher sich auf den Prozess der Normierung, Pathologisierung und Regulierung vormals „normaler“ körperlicher Zustände bezieht. Anhand des Beispiels „Hausgeburt“ wird der Auseinandersetzungs- und Entscheidungsprozess von Frauen mit den vorhandenen gesellschaftlichen Diskursen genauer beleuchtet.

Zur Referentin: Soziologin, Psychotherapeutin in Ausbildung unter Supervision,
Familienplanungsberaterin, Betreuerin im voll- und teilbetreuten Wohnbereich beim Verein LoK – Leben ohne Krankenhaus, auch in freier Praxis tätig.