ONLINE Jour Fixes

Aufgrund des positiven Feedbacks auf die bisher abgehaltenen online-Jour Fixes via zoom, möchten wir diese regionenübergreifende Möglichkeit der Weiterbildung, des Austauschs, Kontakts und der Teilnahme am Vereinsleben gerne weiter führen.

Um einen reibungslosen und angenehmen Ablauf zu gewährleisten bitten wir um die Berücksichtigung der folgenden Punkte:

  • Den zoom-link erhalten Sie per mail-Aussendung bzw. finden Sie ihn zeitnah zur Veranstaltung auf der ÖAS-website
  • Bitte seien Sie, sofern möglich, einige Minuten vor Start der Veranstaltung online, damit wir möglichst störungsfrei beginnen können.
  • Für eine Bestätigung über den Besuch der Veranstaltung schreiben Sie bitte den Jour-Fix-Verantwortlichen (Host), nicht den/die Vortragende/n des Meetings!, mit vollständigem Namen und Mailadresse im Chat an. Wenn Sie nicht auf der Liste der/des JF Verantwortlichen sind erhalten Sie keine Bestätigung.
  • Schalten Sie ihr Mikrofon während der Veranstaltung aus, insofern Sie nicht sprechen wollen.
  • Die Aufnahme oder Vervielfältigung der Veranstaltung ist aufgrund datenschutzrechtlicher Gründe untersagt.

Wir laden Sie / Euch herzlich ein, dieses kostenlose, österreichweite Angebot, auch für Interessierte die nicht Studierende oder Mitglieder der ÖAS sind, zu nutzen und freuen uns über Feedback und Vorschläge an office(at)oeas.at

Koordination und Programmgestaltung

Noah A. Artner, MA, MSc.
Mail: praxis(at)besseranders.at

Termine

Donnerstag, 17.09.2020
18:30 Uhr via zoom


Evelyn Doms:

"Tanzen macht frei & glücklich - …die Einzigartigkeit des Menschen zeigt sich in seinen authentischen Bewegungen“
Wie können wir im psychotherapeutischen Prozess den Körper - als Instrument unserer Gefühle und Stimmungen – miteinbeziehen? Und können wir ihn überhaupt nicht nicht miteinbeziehen? Durch die Bewegung entsteht eine Verbindung von „Kopf, Hirn & Herz“ und das ermöglicht ein ganzheitliches Erleben. Der körperliche Ausdruck in der Bewegung und im freien Tanz, liefert uns PsychotherapeutInnen weitere Informationen über die Klient*innen, die für den therapeutischen Prozess hilfreich sind. Anhand von praktischen Übungen und Beispielen wird demonstriert, wie wir als Psychotherapeut*innen den Einsatz von Körper-Sprache und Bewegung in unserer täglichen Arbeit einsetzen können.

Zur Referentin: Ing., MSc (Psychotherapie), Psychotherapeutin (systemische Familientherapie), ursprünglicher HTL-Chemikerin, systemischer Coach, Trainerin, Lebens-& Sozialberaterin, langjährige Erfahrung im psychiatrischen Reha-Kontextund Arbeit in freier Praxis, Weiterbildung zur integrativ bewegten Trauma Therapeutin (IBT)



Donnerstag 22.10.2020
18:30 Uhr via zoom


Carmen C. Unterholzer:
“Schreiben lohnt sich” – Einsatzmöglichkeiten, Methoden und Wirkungen therapeutischen Schreibens
Im Jour fixe zeige ich zum Einen, wie Schreiben in die systemische Therapie integriert werden können. Anhand meiner therapeutischen Arbeit führe ich zum Anderen vor, wie sich systemische Methoden schreibend umsetzen lassen. Texte, die im Rahmen meiner schreibtherapeutischen Arbeit entstanden sind und die Wirkungsforschung veranschaulichen die Wirksamkeit von Schreiben als therapeutisches Mittel. Die verschiedenen Interventionen werden im Laufe des Jour Fixes geübt und der passende Einsatz diskutiert.

Zur Referentin: Dr.in, Psychotherapeutin (Systemische Familientherapie) am Institut für Systemische Therapie (IST), Lehrtherapeutin der ÖAS, Literatur- und Erziehungswissenschafterin, Autorin von “Es lohnt sich, einen Stift zu haben” (Carl Verlag 2017)

 

Donnerstag 12.11.2020
18:30 Uhr via zoom

Brigitte Schigl:
"Gender-Dynamiken in der Psychotherapie - Wie wir mit Gender-Troubles umgehen und Benefits im Therapeutischen Prozess nutzen können".
Der Blick auf die Geschlechtszugehörigkeit ist in der Psychotherapie noch weitgehend unterbelichtet, meist wird in Theorie und wissenschaftlichen Studien nur die Unterscheidung nach dem biologischen Geschlecht der Patient*innen, manchmal auch der Therapeut*innen als Parameter herangezogen. Die Gender-Zusammensetzung der therapeutischen Dyade - das zeigen Supervisionen und qualitative Daten - produzieren jedoch typische Verhaltensmuster und Dynamiken, die den Therapieprozess färben. Wir werden unter der Folie von Doing Gender diese Dynamiken mit ihren Fallstricken aber auch förderlichen Seiten analysieren und an Fallvignetten - auch gerne mit Fragen aus Ihrer Praxis - illustrieren.
 
Zur Referentin: Brigitte Schigl, Prof.in, Dr.in, MSc., Lehrtherapeutin für Integrative Therapie. Studiengangsleitung Psychotherapie- und Beratungswissenschaften an der Karl Landsteiner Universität Krems, Lehre in Psychotherapie und Supervision sowie Forschung am Department für Psychotherapie und biopsychosoziale Gesundheit an der Donau Universität Krems zum Schwerpunkt Gender. Publikation zum Thema: Psychotherapie und Gender. Konzepte - Forschung - Praxis (2018). Freie Praxis in Wien und Krems.