AG kritischer Psychotherapeut*innen

2. Vernetzungstreffen

23. Mai 2019 von 17.30 - max. 20.30h
In den Räumen der ÖAS (1010 Wien, Esslinggasse 17/Mezzanin/2)

Beim ersten Treffen wurde eine sinnvolle inhaltliche Positionierung und weitere Vorgehensweisen erarbeitet.
In weiterer Folge wollen wir uns mit den kritischen Stimmen bei anderen Berufsgruppen darüber austauschen und vernetzen – uns ev. auch unter einen gemeinsamen „Schirm“ stellen.

Methode: Welt-Cafe
(zur Info: 3 Tische mit 3 Fragen und Moderation – 20-30Min/Tisch anschließend Wechsel – Zusammentragen der Ergebnisse – Planung weiterer Schritte)
Frage 1 - Was erwarte ich von uns kritischen Psychotherapeut*innen?
Frage 2 - Was haben wir als kritische Psychotherapeut*innen für Ziele?
Frage 3 - Was brauchen wir kritische Psychotherapeut*innen, um handlungsfähig zu sein?


Wir wollen über die aktuelle gesellschaftliche und politische Situation nicht mehr nur grübeln und klagen, sondern etwas tun.
Mit aktueller gesellschaftlicher und politischer Situation sind die Auswirkungen des neoliberalistischen Umfelds und der aktuellen Regierungspolitik auf die existenzielle und soziale Lage von Menschen gemeint, die darunter leiden. Unterschiedliche psychosoziale Berufsgruppen sind zunehmend damit konfrontiert – sie brauchen Informationen, wo ihre Klient*innen Hilfe und Unterstützung bekommen können, um sich dagegen zu wehren und ihre berechtigten Ansprüche durchzusetzen. Sie müssen gleichzeitig darauf achten, in ihrer professionellen Rolle nicht zum Erfüllungsgehilfen dieser gesellschaftlichen Umgebung zu werden, deren Teil sie schließlich auch sind.

Hinweis: Wir laden schulenübergreifend Psychotherapeut*innen ein, die sich engagieren wollen und außerdem alle sonstigen Berufsgruppen, die Interesse an der Aktivität einer ARGE kritischer Psychotherapeut*innen haben.

•    Sie können dieses Mail auch an andere Interessierte weiterleiten!!!!
•    Bitte um Anmeldung unter: sabine.klar(at)chello.at

Sabine Klar / Fiona Abel / Erik Zika / Julia Hufnagl / Anna Thiemann

Hinweise und Links (bitte schickt uns weitere!!!):
•    Reflexionen zum Thema Wirkungen des neoliberalistischen Umfelds auf die Psychotherapie – hier finden Sie unter diversen Stichworten Unterlagen und Literaturempfehlungen, die im Februar noch durch weitere ergänzt werden: www.oeas.at/termine/gesellschaftliche-rahmungen-und-diskurse-in-der-pth.html
•    Buchempfehlung: Klar. S./ Trinkl, L. (Hrsg.): Diagnose Besonderheit. Systemische Psychotherapie an den Grenzen der Norm. Vandenhoeck & Ruprecht 2015; Rezensionen: iam.or.at/buecher.html
•    Die verlorengegangene bzw. aktuell kaum vorhandene Auseinandersetzung der Psychotherapie mit der Gesellschaft zeigt z.B. der Sozialpsychologe Heiner Keupp in diesem Artikel auf: Heiner Keupp: Wider die soziale Amnesie der Psychotherapie und zur (wieder) Gewinnung ihres politischen Mandats; bitte googeln
•    Angelika Grubner: Die Macht der Psychotherapie im Neoliberalismus: Eine Streitschrift“. Mandelbaum 2017
•    In der Malmoe war einmal ein Schwerpunkt zur Psychotherapie:  www.malmoe.org/artikel/top/3365
•    Hier der Link zum Arbeitskreis „Kritische Soziale Arbeit“ und zur Onlinezeitschrift „Soziales Kapital: kriso.at und www.soziales-kapital.at .
•    Kostenlose Kurse zu Zivilcourage und Menschenrechten: https://www.amnesty.at/academy/kurse
•    StellungnahmeSozialhilfegesetz: https://www.parlament.gv.at/PAKT/VHG/XXVI/SNME/SNME_03607/imfname_729421.pdf
•    Die Frage nach einem Bedingungslosen Grundeinkommen ist Teil der Debatte über die Zukunft des Sozialstaats. Podcast zum Download: https://rotfunk.simplecast.fm/.
•    Heinrich Geiselberger (hg.): Die grosse Regression — eine internationale Debatte über die geistige Situation der Zeit  www.kulturbuchtipps.de/archives/1811
•    Witziger Vortrag zum Thema Diversity: https://www.youtube.com/watch?v=D9Ihs241zeg
•    Fachtag zum Thema Alltagsrassismus (kostenlos): 21. Februar 2019 von 9-17 Uhr am Oskar Morgensternplatz 1, 1090 Wien, statt. Gerne kann die Einladung an Mitarbeiter*innen und Kolleg*innen weitergeleitet werden. Anmeldung (bis 8. Februar) auf www.hinsehen.at.