Langsame Systemische Therapie

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"Hurry Slowly" - Über die Notwendigkeit langsam zu arbeiten, wenn man es eilig hat oder „Wie geht langsame systemische Therapie?“

Wie lange dauert eine systemische (Einzel-)Psychotherapie? Wie lange darf sie dauern? 10 Stunden? 20? Höchstens 30 Stunden, wie in manchen Lehrbüchern steht? Muss "das Problem" dann gelöst sein? Entspricht das der gelebten Praxis?  Was wenn "das Problem" und auch "das Anliegen" nicht einfach zu definieren sind? Was wenn es groß ist, tief geht, die gesamte Persönlichkeit, das ganze Leben umfasst? Was wenn es mehr braucht als gut platzierte Fragen und Techniken?

Wann ist es notwendig, bewusst langsam und auch lange zu arbeiten, um mit den Klient*innen die langfristige Veränderung zu bewirken, die sie sich wünschen bzw. die sie brauchen? Wie können komplexe Veränderungsprozesse begleitet werden, was gilt es dabei zu beachten? Wie sieht systemisches Arbeiten in langen Prozessen aus? Was bedeutet das für die therapeutische Beziehung/das Therapiesystem? Wie kann eine langsame systemische (Einzel-)Therapie konzeptualisiert werden? 

In diesem Workshop stelle ich Ansätze und Ideen zu einer langsamen systemischen Psychotherapie vor dem Hintergrund der Synergetik vor. Anhand vieler Fallbeispiele (meiner und der der Teilnehmenden) wollen wir diesem Ansatz kritisch näher treten.

Johanna Schwetz Würth
Systemische Psychotherapeutin, Psychotrauma- und EMDR-Therapeutin und Supervisorin, Lehrtherapeutin der ÖAS

Ort ÖAS Wien, Eßlinggasse 17/2, 1010 Wien
Datum 14.-15.02.2020 , 15 Einheiten (à 45 min) Fr 17.00 – 21.00 Uhr, Sa 9.00 – 18.30 Uhr
Kosten

€ 200,- für ÖAS-Student_innen
€ 215,- für ÖAS-Mitglieder
€ 230,- für Nicht-Mitglieder der ÖAS