Synergetik - Therapie als Förderung von Selbstorganisationsprozessen

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„Wandel ist eine Türe, an die zwar von außen (Therapeut*in) angeklopft, die aber nur von innen (Klient*in) geöffnet werden kann.“ – Günther Schiepeck
Synergetik ist zum einen eine Metatheorie für Psychotherapie. Sie versucht zu erklären, warum in komplexen Systemen eine lineare Einflussnahme und eine planbare, im Detail vorhersehbare Formung von Mustern durch externe Eingriffe praktisch nicht möglich ist. Zum anderen beschreibt eine synergetische Herangehensweise Bedingungen für therapeutische Selbstorganisationprozesse und wie diese in der Therapie gefördert werden können. Was braucht eine Psychotherapie, um wirksam zu sein? Wie verändern sich komplexe Systeme? Wie können leidhafte Muster gemeinsam mit KlientInnen erkannt und wie Veränderung ermöglicht werden? Welche Systemkompetenz braucht ein/e Therapeut*in im Erfassen und Navigieren in psychischen Mustern und Prozessen?
Theorie – ganz praktisch. Kurze theoretischen Inputs und Diskussionen wechseln sich mit konkreter Fallarbeit anhand von aktuellen Fällen der Teilnehmer*innen ab.

Johanna Schwetz-Würth
Psychotherapeutin (Systemische Familientherapie), Trauma- und EMDR Therapeutin, Supervisorin, Lehrtherapeutin der ÖAS

Ort ÖAS Wien
Datum 24.-25.03.2023 , 15 Einheiten (à 45 min) Fr 17.00 – 21.00 Uhr, Sa 9.00 – 18.30 Uhr
Kosten

€ 200,- für ÖAS-Student*innen
€ 215,- für ÖAS-Mitglieder
€ 230,- für Nicht-Mitglieder der ÖAS