Selbstheilung unterstützen durch Imagination

Merkliste zur Merkliste

merken zur Merkliste hinzufügen

Wie können durch psychotherapeutische Gespräche (unwillkürliche) körperliche Prozesse beeinflusst und Selbstheilung von Klient*innen unterstützt werden?
Diese Frage wird aktuell u.a. mittels Ergebnissen der Placeboforschung und der Psychoneuroimmunologie in der Medizin und Psychotherapieforschung diskutiert. Dabei scheinen für die Selbtheilungskräfte des Körpers und damit für den Genesungsverlauf von körperlichen Erkrankungen, neben anderen Aspekten, bildhafte Vorstellungen (Imaginationen) eine Rolle zu spielen.

In der großen Familie der Systemischen Therapieansätze wird die Bedeutung solcher imaginativer Prozesse für psychisches Erleben und ihr Zusammenspiel mit (unwillkürlichen) körperlichen Prozessen v.a. in jenen Ansätzen konzeptionell thematisiert und für die Praxis der Psychotherapie genutzt, die sich aus der Hypnotherapie nach Milton H. Erickson heraus (weiter)entwickelt haben. Zu diesen Ansätzen zählen u.a. jene von Gunther Schmidt, Maja Storch und Gary Bruno Schmid.

In diesem Workshop werden ausgewählte Ergebnisse der Placeboforschung und der Psychoneuroimmunologie dargestellt sowie praktische Möglichkeiten für die imaginative Arbeit mit Klient*innen zum Thema Selbstheilung vermittelt.

Hypnotherapeutische und hypnosystemische Grundlagen werden vorausgesetzt.

Erik Zika
Psychotherapeut (Systemische Familientherapie), Lehrtherapeut, Weiterbildungen in Hypnotherapie und Ego-State-Therapie

Ort ÖAS Wien
Datum 01.-02.04.2022 , 15 Einheiten (à 45 min) Fr 17.00 – 21.00 Uhr, Sa 9.00 – 18.30 Uhr
Kosten

€ 200,- für ÖAS-Student*innen
€ 215,- für ÖAS-Mitglieder
€ 230,- für Nicht-Mitglieder der ÖAS