Gespräche mit "unzufriedenen Klient*innen" oder: Von der Behandlung hin zum Dialog über die Behandlung...

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Was bekommen Klient*innen eigentlich von unserem therapeutischen Tun und Selbstverständnis mit? Was denken sie sich, über unsere Haltung und über uns als Mensch und als Psychotherapeut*in? Inwiefern und wann erleben sie uns hilfreich oder entscheiden sich unzufrieden zu werden?  Wie wichtig werden wir für die Klient*innen oder sie für uns? Was glauben Klient*innen, wie wir gerne hätten, dass sie mit ihrem Problem oder ihrer psychischen Erkrankung umgehen sollten?
Diese und viele andere Fragen möchte ich mit einer Gruppe von Studierenden und mit aktuellen, sowie ehemaligen Klient*innen aus meiner privaten psychotherapeutischen Praxis (bei denen die Systemische Therapie geholfen bzw. auch nicht geholfen hat), theoriegeleitet besprechen.  

In diesem Theorieseminar - das u.U. auch phasenweise zur Selbstreflexion einlädt - erwarten die Studierenden mehrere praktische Kleingruppenübungen  Diskussionsrunden bzw. Expert*innengespräche mit Klient*innen. Es hat zum Ziel, die persönliche therapeutische Identität zwischen Kypernetik 1. und 2. Ordnung, zwischen Wissen und Nichtwissen, Witnessing und Witnessing etc. zu verorten und dem eigenen, professionellen therapeutischen Zweifel produktiv zu begegnen.

Andreas Höher
Klinischer und Gesundheitspsychologe, Systemischer Psychotherapeut, Lehrtherapeut der ÖAS

Ort ÖAS
Datum 26.-27.02.2021 , 15 Einheiten (à 45 min) Fr 17.00 – 21.00 Uhr, Sa 9.00 – 18.30 Uhr
Kosten

€ 200,- für ÖAS-Student_innen
€ 215,- für ÖAS-Mitglieder
€ 230,- für Nicht-Mitglieder der ÖAS