Externalisieren … und was dann? – Eine Vertiefung narrativer Therapie im Duett

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Unsere Wahrnehmung ist, dass viele Kolleg:innen von den Grundideen der narrativen Therapie (nach Michael White und David Epston), deren ethischen Grundhaltungen und einzelnen Praktiken fasziniert sind und diese als therapeutische Bereicherung oder Ergänzung für sich und ihre Arbeitsweise empfinden.
Allerdings hören wir auch von herausfordernden Erfahrungen, wie beispielsweise:

  • Es ist schwierig, die gelesene Theorie mit der Praxis zu verbinden
  • Ich sehe gern erfahrenen narrativen Kolleg:innen zu, wenn ich es selbst anwende, fühle ich mich nach wie vor sehr unsicher.
  • Wie bleibe ich während eines Therapiegesprächs in einer durchgehend narrativen Haltung?
  • Wie arbeite ich weiter, wenn ich das Problem externalisiert habe?
  • Wie komme ich von engen Problemschilderungen zu reichhaltigen Erzählungen?
  • Wie kann das Mitdenken oder Besprechen von sozialen Diskursen eine Therapie bereichern und wie mache ich das konkret?

Dieses Seminar soll explizit auf die Fragen und Schwierigkeiten der Teilnehmer:innen eingehen. Anhand von vielen Übungen, Demonstrationen, konkreten Frage-Antwort Runden soll das narrative Handwerkszeug erweitert und das Verständnis vertieft werden.

Neben den konkreten Fragestellungen haben wir folgende – für uns interessante Praktiken vorbereitet:

  • Arbeiten mit dem „Abwesenden aber Impliziten“
  • Narrative Therapie bei schweren, chronifizierten Problemen
  • Narrative Therapie bei Traumata

Susanne Klingan
Psychotherapeutin (Systemische Familientherapie), Lehrtherapeutin der ÖAS

Klaus Schmidsberger
Psychotherapeut (Systemische Familientherapie), Psychologe, Lehrtherapeut der ÖAS, seit 2015 Mitarbeit in der Lehrambulanz für Familientherapie der ÖAS Wien

Ort ÖAS Wien
Datum 19.-20.04.2024 , 15 Einheiten (à 45 min) Fr 17.00 – 21.00 Uhr, Sa 9.00 – 18.30 Uhr
Kosten

€ 215,- für ÖAS-Student:innen
€ 230,- für ÖAS-Mitglieder
€ 250,- für Nicht-Mitglieder der ÖAS