Dem Tod begegnen

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Die eigene Endlichkeit wird in der heutigen Gesellschaft in der Regel tabuisiert. Viele Klient*innen und Psychotherapeut*innen scheuen sich ebenfalls das Thema in der Psychotherapie anzusprechen.

Verstirbt eine nahe Angehörige oder ein naher Angehöriger so scheint sowohl die Schnelllebigkeit als auch die Individualisierung in kapitalistischen Gesellschaften ebenfalls die Erwartungen an Trauerprozesse zu beeinflussen.

Beiden Blickwinkeln auf den Tod möchte sich dieses Seminar widmen, um einerseits die Teilnehmer*innen dazu zu ermutigen dem Thema in den Psychotherapien Raum zu geben und andererseits Ideen für die Arbeit mit dem Thema Tod anzuregen.

Themen werden sein:

  • (Kulturelle) Ideen über die menschliche Endlichkeit und den Umgang damit
  • Auseinandersetzung mit der eigenen Endlichkeit (Selbsterfahrung)
  • Psychotherapie mit Menschen die sich mit der eigenen Endlichkeit konfrontiert sehen
  • Wie und ob verändert sich „das in der Welt sein“ und Entscheidungsfindungen mit einem größeren Bewusstsein von der eigenen Endlichkeit
  • Der Tod beendet ein Leben aber nicht Beziehungen
  • Beispiele aus der Praxis

 

 

Erik Zika
Systemischer Einzel-, Paar- u. Familientherapeut, Lehrtherapeut, Weiterbildungen in Hypnotherapie und Ego-State-Therapie
Stefan Waldner
Systemischer Einzel-, Paar- u. Familientherapeut, Weiterbildung in Hypnotherapie, mehrjährige Tätigkeit bei ESRA (jüdische Kultusgemeinde)und Hemayat  

Ort ÖAS Wien
Datum 26.-27.06.2020 , 15 Einheiten (à 45 min) Fr 17.00 – 21.00 Uhr, Sa 9.00 – 18.30 Uhr
Kosten

€ 200,- für ÖAS-Student_innen
€ 215,- für ÖAS-Mitglieder
€ 230,- für Nicht-Mitglieder der ÖAS