!! FAQ FÜR STUDIERENDE !!

27.05.2021

Corona und die ÖAS-Ausbildung

Aktuelle Informationen

Stand: 25.5.21

F A Q - Frequently Asked Questions
für Studierende in den Regionen ÖAS-Bundesländer, ÖAS-Wien und ÖAS-SFU

Stand 25.05.2021
Die ÖAS Lehrtherapeut*innen werden diese Liste mit Ihren/Euren wichtigen Fragen und entsprechenden Antworten immer wieder aktualisieren. Sollten Sie/Du eine Frage haben, die Sie/Du hier nicht finden/findest, bitte uns diese Frage per Email zukommen lassen an: office@oeas.at oder an Ihre/Deine Ausbildungsleitung bzw. Curriculumsleitung. Wir werden diese so rasch wie möglich beantworten und hier für alle Studierende zugängig machen.
Danke für Ihre/Eure Mithilfe!

Sind derzeit Präsenzveranstaltungen möglich? 26.05.2021
Präsenzveranstaltungen sind möglich mit FFP2-Maske und 2-Meter-Abstand, regelmäßiges Lüften und Hände waschen. Der geforderte Mindestabstand darf ausnahmsweise unterschritten werden, wenn durch sonstige geeignete Schutzmaßnahmen das Infektionsrisiko minimiert werden kann, so ist bei zugewiesenen Sitzplätzen ein Abstand von 1 Meter und 10 m2 pro Person möglich.
Es gilt zudem die 3-G-Regel: geimpft, getestet oder genesen. Ein negativer Corona- Schnelltest (24h alt), Antigentest (48h), PCR-Test (72h), eine Impf-Bestätigung oder eine Bestätigung der Genesung muss vorgelegt werden können.
Dies bedeutet in der Praxis, dass Präsenzveranstaltungen im Rahmen des Fachspezifikums nur für kleine Gruppen möglich sind, da entsprechende Raumgrößen kaum vorhanden sind. Bei bis zu elf Personen ist dies ohne Meldung möglich, ab 11 Personen muss eine Meldung an die lokalen Gesundheitsbehörden erfolgen.

Ändert Impfung oder Testung etwas an den Corona-Sicherheitsmaßnahmen? 26.05.2021
Nein, sie stellen ein zusätzliches „Sicherheitsnetz“ dar. Nach aktuellem Stand berechtigen aber weder eine Impfung noch eine negative Corona-Testung, dass andere, allgemeine Hygiene- bzw. Gesundheitsschutzmaßnahmen nicht mehr eingehalten werden müssen. Die allgemeinen Schutzmaßnahmen (Maskenpflicht, Einhaltung eines Mindestabstands) gelten weiterhin, die jeweiligen Veranstaltungsleitenden bzw. Seminarhäuser können zudem weitere Schutzmaßnahmen vorsehen.

Darf der Besuch einer Lehrveranstaltung der ÖAS von der Vorlage eines negativen Corona-Tests abhängig gemacht werden? 26.05.2021
Ja. Die jeweilige Veranstaltungsleitung ist für die Kontrolle zuständig.

Sind Hybridveranstaltungen erlaubt? 26.05.2021
Grundsätzlich ja. Die jeweilige Leitung/Referent*in/Supervisor*in legt dies für die eigene Veranstaltung fest.
Es braucht jedoch „triftige“ Gründe, wenn eine Studierende an einer Präsenzveranstaltung online teilnimmt. Diese „triftigen“ Gründe werden von der Veranstaltungsleitung als solche anerkannt oder auch nicht. Als Richtlinie gilt, dass es dem/der Studierenden aus Corona-bedingten Gründen nicht möglich ist, in Präsenz teilzunehmen.
Ausschank (Bereitstellung) von Getränken und Speisen ist nicht zulässig.

Wer ist für die Kontrolle der Einhaltung der Regelungen zuständig?
26.05.2021
Die jeweilige Referentin/Veranstaltungsleitung/Supervisor*in ist zuständig.
Eine Dokumentation wird empfohlen.

Werde ich als Psychotherapeut*in priorisiert gegen Covid-19 geimpft?
update 11.3.2021
Derzeit können sich Psychotherapeut*innen für eine priorisierte Impfung in Phase II registrieren lassen. Melden Sie sich bitte auf der Vormerkplattform www.impfservice.wien an. Die Berufsgruppe der Psychotherapeut*innen gehört zur Kategorie "Niedergelassene und mobile nicht-ärztliche Gesundheitsberufe". Nach der Anmeldung auf der Vormerkplattform müssen Sie vorerst nichts weiter tun!
Sobald die Termine zur Impfung für unsere Berufsgruppe freigeschaltet sind, werden die vorgemerkten Personen direkt verständigt und erhalten die Möglichkeit zur Terminauswahl für die Impfung.

Welche Dokumente/Nachweise der Berechtigung zur Berufsausübung sind dafür notwendig?update 11.3.2021

  • Bescheid des Gesundheitsministeriums über die Eintragung in die Psychotherapeut*innenliste oder
  • Statusbestätigung des Ausbildungsinstitutes (für Psychotherapeut*innen in Ausbildung unter Supervision)
  • Weiters Impfpass (wenn vorhanden), E-Card sowie Lichtbildausweis.

Welche Maßnahmen sind derzeit in der Psychotherapeutischen Praxis verpflichtend? update 6.3.2021
Laut der 2. Novelle zur 4- Covid-19 Schutzmapnahmenverordnung, haben Psychotherapeut*innen (siehe auch www.oebvp.at)

  • die 2 Meter Abstandsregel einzuhalten
  • durchgehend eine FFP2-Maske zu tragen
  • spät. alle 7 Tage einen Antigen- od. molekularbiologischen Test durchzuführen!

Ist das Tragen eines MNS in der Psychotherapeutischen Praxis verpflichtend? update: 04.02.2021
Laut aktueller ÖBVP-Richtlinie gilt:

  • Grundsätzlich sind von Psychotherapeut*in UND Patient*in FFP2-Masken ohne Außenventil zu tragen und ein 2-Meter-Mindestabstand einzuhalten.
  • Ausnahmen für Patient*innen sind bei Vorliegen sonstiger geeigneter Schutzmaßnahmen zulässig (größerer Abstand, räumliche Trennung wie „Plexiglaswand“, Lüften etc.).
  • Ausnahmen für Psychotherapeut*innen sind bei Vorliegen eines negativen COVID-19-Tests mindestens alle 7 Tage nur insofern möglich, als dann lediglich ein eng anliegender Mund-Nasen-Schutz von der Psychotherapeut*in getragen werden muss. Eine komplette Ausnahme vom Tragen einer Maske ist für Psychotherapeut*innen bei Patient*innenkontakt nicht vorgesehen.

Wie geht der Unterricht im Herbst 2020 weiter? update: 06.11.20
Bis auf Weiteres findet Unterrichten in Form von Distance-Learning (online) statt. Ausnahmen sind beruflich erforderliche Supervisionen (Praxisseminare im 2. Abschnitt): diese können weiterhin präsent stattfinden (in Absprache mit der/dem Supervisor*in). Weiters kann Psychotherapie als Gesundheitsdienstleistung in der Ambulanz Eßlinggasse weiter präsent angeboten werden (Entscheidung der Therapeut*innen und Klient*innen). Die aktuellen Hygienemaßnahmen sind dabei einzuhalten. ACHTUNG: beim Unterrichten gilt derzeit eine Maskenpflicht auch am Sitzplatz.

Meine Einzellehrtherapeut*in weiß nicht, ob die ÖAS die Einzellehrselbsterfahrung (ELSE), die nun via Skype oder Telefon durchgeführt wird, auch wirklich anrechnet? update: 09.09.20
Die ELSE ist weiterhin auch in Absprache mit der ELSE-Lehrtherapeut*in online möglich.

Ich bin gerade mit meiner Ausbildung fertig geworden und habe nun meinen Abschluss im BMG eingereicht, um in die Psychotherapeut*innen-Liste eingetragen zu werden. Was passiert mit meinem Eintragungsansuchen? update: 09.09.20
Die nächsten Termine für die Einreichung von Anträgen zur Eintragung auf die Liste des Bundesministeriums sind 22. September und 24. November 2020. Die Anträge werden weiterhin bearbeitet.

Wird meine Ausbildung durch die „Corona-Krise“ nun länger dauern, als es im Ausbildungsvertrag steht? update: 13.04.20
Dies kann derzeit nicht eindeutig eingeschätzt werden. Die ÖAS ist bemüht, alle Veranstaltungen termingerecht stattfinden zu lassen, zum Teil Medien-gestützt, dies bedeutet, dass es zu keinen Verzögerungen kommen sollte. Es hängt jedoch auch u.a. von den weiteren Entwicklungen der Maßnahmen der Bundesregierung, der Praktikumsstellen, etc. ab.


Wird es Ausbildungsteile (Wochenendseminare, Abendseminare, etc.) weiterhin online über E-learning geben, so wie in den öffentlichen Schulen oder Universitäten?
update: 09.09.20
Das Bundesministerium hat zu Beginn der Pandemie rasch reagiert und auch für unsere Ausbildungslandschaft das E-learning als gleichwertige Lehrform freigegeben. Die meisten ÖAS-Curricula arbeiten bereits punktuell mit einer E-learning-Plattform (Zoom, Skype, Microsoft Teams, Google Classroom) oder per Mail.

Darf ich als Psychotherapeut*in in Ausbildung unter Supervison in Institutionen oder in Freier Praxis weiter arbeiten und wenn ja, wie? 
update: 09.09.20
Selbstverständlich und es ist auch seitens des BMG erwünscht, dass wir weiterhin Psychotherapien anbieten. Die Corona Pandemie bedeutet aber auch für unseren Berufsstand bedachtes Vorgehen und überlegtes Handeln. Insbesondere auch zu unserem eigenen und privaten-familiären Schutz.
Jene von Euch, die in Institutionen arbeiten, sollten von ihrem Arbeitgeber, ihrer Arbeitgeberin klare Vorgaben und Verhaltensregeln im Umgang mit Klient*innen bzw. über das Vorgehen am Arbeitsplatz bekommen.  
In der freien Praxis gibt es die Möglichkeit die Therapiesitzungen per Telefon oder über Videokonferenz zu machen.
Datenschutzrechtlich sichere Gratis-Varianten sind z.B. die App Signal (https://signal.org/de/) sowie das Programm bzw. die Software von https://www.therapsy.at Letzteres steht ebenfalls derzeit gratis zur Verfügung.


Zählen meine Telefon-/Videokonferenz-Therapien als Protokoll für die Ausbildung?
update: 01.12.20
Eure Therapiesitzungen, die Ihr via Telefon oder Videophonie durchführt, bitten wir Euch wie üblich zu protokollieren und bei der/dem jeweils für Euch zuständigen Lehrtherapeut*in abzugeben. Ihr seid verpflichtet zu vermerken, dass diese Therapieeinheiten in Form von Telefonie oder Videotelefonie abgehalten worden sind. Auch zu beachten ist, dass laut Bundesministerium max. 300 Psychotherapiestunden im Status online oder telefonisch abgehalten werden dürfen, und diese sind auch im Verhältnis von 1:5 zu supervidieren (bitte jedenfalls mit den zuständigen Lehrtherapeut*innen absprechen).

Darf ich meine Therapie-Protokolle im Moment per Mail an meine Lehrsupervisor*in  schicken?
update: 17.09.20
Ja, wenn die Dokumente mit einem Passwort geschützt wurden. Word von Microsoft aber auch andere Textverarbeitungsprogramme bieten dieses Service an, dass Dokumente mit einem Kennwort geschützt werden können. Teilen Sie bitte ihrer Supervisor*in das Kennwort mit, damit er/sie dein Dokument öffnen kann.
Natürlich gibt es auch andere Programme oder IT-Methoden Dokumente zu verschlüsseln bzw. zu schützen (z.B. Signal).


Darf ich für Videokonferenz-Therapiegespräch meinen normalen Honorarsatz verlangen?
update: 09.09.20
Ja natürlich. Klärt im Vorfeld auch die Finanzierung dieser Gespräche.
Laut ÖBVP sind "Alle psychotherapeutischen Behandlungen, die notwendiger Weise via Internet oder Telefon nach den Regeln durchgeführt werden, die für die Standard-Psychotherapie in den Praxen gültig sind, werden in gleicher Form honoriert, als wenn diese Therapien in den Praxen durchgeführt worden wären.“


Wo bekomme ich weitere Informationen bzgl. Psychotherapie und Corona?
update: 16.03.20
Der ÖBVP informiert unsere Berufsgruppe, welche Maßnahmen zu berücksichtigen sind. Dies wird auf der Homepage des ÖBVP laufend aktualisiert und mitgeteilt. Bitte immer wieder mal nachschauen.
https://www.psychotherapie.at/psychotherapeutinnen/coronavirus-informationen-psychotherapeutinnen


Soll man Kindertherapien anbieten, wenn für die Kinder kein geschützter Gesprächsraum gewährleistet werden kann?
update: 13.04.20
Wir denken schon (v.a. zur Entlastung der Kinder in schwierigen familiären Konstellationen; auch bzgl. Schuldgefühlen und Angst); manche Themen kann man ev. in diesem Rahmen dann nicht besprechen oder man muss versuchen, geeignete Rahmenbedingungen im Gespräch mit den Eltern zu schaffen.


Was mache ich, wenn ich bei einer Therapiesitzung per Telefon oder Videokonferenz häusliche Gewalt miterlebe?
update: 28.03.20
Es könnte passieren, dass wir als Therapeut*in über Telefon oder Videokonferenz Zeug*in von Gewalt werden. Der Link gibt kurz Auskunft, wie vorzugehen wäre. https://www.moment.at/story/verdacht-auf-haeusliche-gewalt-nebenan-4-dinge-die-du-tun-kannst?fbclid=IwAR1A-KI1a8RAPCBIwRbDDi89r6KusPFp3JuGPnAb5fb11i3UOysdpeQAHrw

Kann ich Einzelselbsterfahrung/externe Supervision später bezahlen? update: 09.09.20
Da müssen mit der Lehrtherapeut*in individuelle Regelungen getroffen werden, weil einerseits die persönlichen Situationen der Lehrtherapeut*innen sehr unterschiedlich sind und andererseits die Bezahlung dieser Ausbildungskosten direkt mit der Lehrtherapeut*in abgerechnet wird und nicht über die ÖAS.