Carmen
Unterholzer
Germanistin, Wissenschaftsjournalistin, Systemische Familientherapeutin
(Mitarbeiterin am Institut f. Systemische Therapie, Wien), Zusatzausbildung
in Poesie- und Bibliotherapie
Theorieseminar:
Poesie- und bibliotherapeutische Interventionen
in der systemischen Psychotherapie
Verschiedene psychotherapeutische Richtungen wie die kognitive
Verhaltenstherapie oder die narrative Therapie nutzen Schreiben
und Literatur in ihrer Arbeit. Die integrative Therapie hat eine
eigene Methode kreiert: die Poesie- und Bibliotherapie. Im Seminar
zeige ich zum einen, wie poesie- und bibliotherapeutische Interventionen
in die systemische Therapie integriert werden können. Anhand
meiner therapeutischen Arbeit führe ich zum anderen vor, wie
sich systemische Methoden schreibend umsetzen lassen. Videoaufzeichnungen
von Gesprächen mit Klientinnen, Texte, die im Rahmen meiner
Workshops entstanden sind und die Wirkungsforschung veranschaulichen
die Wirksamkeit von Schreiben und Literatur als therapeutische Mittel.
Die verschiedenen Interventionen werden im Laufe des Seminars geübt
und der passende Einsatz diskutiert.
Themen:
· Welche therapeutischen Richtungen arbeiten wie mit Schreiben
und literarischen Texten?
· Entstehungsgeschichte der Poesie- und Bibliotherapie
· Welche Texte, Gattungsformen eignen sich? Gibt es eine
Bücherapotheke?
· Wie nützt die narrative Therapie die Schriftlichkeit
in ihrer Arbeit?
· Weiterentwicklung systemischer Interventionen durch therapeutisches
Schreiben.
Ort: ÖAS Datum: 20.-21.1.2012, 15 Einheiten
(à 45 min)
Fr 17.00 – 20.00 Uhr, Sa 9.00 – 19.30 Uhr
Kosten:
€ 180,- für StudentInnen der ÖAS
€ 195,- für Mitglieder der ÖAS
€ 210,- für Nicht-Mitglieder der ÖAS
Corina Ahlers
Systemische Familientherapeutin, Klinische Psychologin, Lehrtherapeutin
der ÖAS
Selbsterfahrungsseminar:
Meine Beziehungen und Lebensformen
Gerade in der Paar- und Familientherapie können wir den oft
zitierten und mittlerweile auch kritisierten Anspruch der therapeutischen
Neutralität nicht immer erfüllen. Unweigerlich und fast
automatisch fühlen wir uns an die eigenen Werte erinnert und
gebunden. So bestimmen unsere bisherigen Erfahrungen mit Beziehungen
unsere Einschätzung von Paaren, Familien und den Einzelnen
darin.
Welche Beziehungsmodelle haben wir in unserer Biografie als funktional
erlebt, welche umgeben uns in unserem aktuellen Lebensraum? Und
welche Schlüsse ziehen wir daraus für unsere therapeutische
Position? Für welche Form haben wir uns entschieden?
Das Therapieren Anderer beeinflusst unsere intimen Beziehungen
zu unseren Kindern, Partnern, Gefährten, Freunden, Eltern.
Welche Behinderungen und Bewältigungsmechanismen aus dem Leben
der „Anderen“ nehmen wir als TherapeutInnen mit in unser
privates Leben?
Das Selbsterfahrungsseminar bedient sich sowohl narrativer wie
auch kreativer Techniken, um Erfahrungswelten der einzelnen so miteinander
zu vergleichen, dass wir unser Repertoire an Positionen im Umgang
mit Paaren und Familien einerseits erweitern können, andererseits
aber auch die eigenen, affektiv tradierten Werthaltungen zu öffentlichen
und privaten Lebensthemen erkennen und flexibilisieren können.
Ort: ÖAS Datum: 27.-29.1.2012 20 Einheiten
(à 45 min)
Fr 17.00 – 20.00 Uhr, Sa 9.00 – 19.30 Uhr, So 9.00 –
13.00 Uhr
Kosten:
€ 240,- für StudentInnen der ÖAS
€ 260,- für Mitglieder der ÖAS
€ 280,- für Nicht-Mitglieder der ÖAS
Einzahlung an Konto:
Dr. Corina Ahlers, Raiffeisenbank, BLZ 32000, Kto.Nr.3066347
Isabella Kalousch-Klug
Klinische und Gesundheitspsychologin, Systemische Familientherapeutin,
Mitarbeiterin am Zentrum für Spezielle Psychiatrische Therapie
im Otto Wagner Spital und in freier Praxis tätig
Theorieseminar:
Zu sich selbst finden – Behandlungsstrategien
und Rehabilitation bei Persönlichkeitsstörungen
Das Seminar gibt einen Überblick über die Geschichte,
Entstehung und das Krankheitsbild von Persönlichkeitsstörungen
mit denen wir als systemische TherapeutInnen oftmals in der Praxis
konfrontiert sind. Weiters wird auf die Therapie und spezielle Behandlungsstrategien
der Persönlichkeitsstörungen eingegangen. Hilfreiche Methoden
und Techniken werden in ihrer spezifischen Anwendung gezeigt und
mit konkreten Beispielen veranschaulicht.
Inhalte im Detail:
Überblick über das Störungsbild/ die Menschen mit
denen wir arbeiten:
Geschichtliche Entwicklung, Diagnosekriterien, Epidemiologie, Komorbititäten
zu anderen Erkrankungen, Symptome, Verlauf und Prognose
Behandlunsstrategien:
Etablierung einer gemeinsamen Behandlungsbasis/ „Therapievertrag“,
Rahmen der Behandlung;
Beachtenswertes im Umgang mit diesem Störungsbild;
Therapie und Behandlungsmethoden;
Umgang mit destruktiven, therapieschädlichen Verhalten;
Umgang mit Suizidalität;
Ressourcenarbeit, Stabilisierungstechniken;
Skillsarbeit und –training;
Definition von realistischen Therapiezielen
Ort: ÖAS
Datum: 24.-25.2.2012, 15 Einheiten (á 45 min)
Fr 17.00 – 20.00 Uhr, Sa 9.00 – 19.30 Uhr
Kosten:
€ 180,- für StudentInnen der ÖAS
€ 195,- für Mitglieder der ÖAS
€ 210,- für Nicht-Mitglieder der ÖAS
Sabine Klar
Humanethologin, Religionspädagogin, Systemische Familientherapeutin,
Lehrtherapeutin der ÖAS
in Zusammenarbeit mit
Franz Reithmayr
Philosoph, Grundlagenforscher, Lebens- und Sozialberater
Selbsterfahrungsseminar:
Liebe, Sex und Fremdgehen
Über Sex wird geredet, geschwiegen, gewitzelt und gestammelt.
Es gibt Geheimnisse, Spannung, Lust und Scham. Man positioniert
sich bezüglich der eigenen sexuellen Identität und Ausrichtung
und hält sich frei; man verknüpft das Thema auf unterschiedliche
Art mit Freundschaft und Beziehung, gibt sich und anderen einen
spezifischen Raum für das Animalische, umgibt das Sexuelle
mit geistig/ seelischen Umkleidungen, erinnert sich in diesem Zusammenhang
an Eltern- und Familiengeschichten, nimmt es wichtig und unwichtig,
ernst und humorvoll, hat es alleine und gemeinsam mit anderen, erlebt
es als Lust und Qual, als Zärtlichkeit und Gewalt. Menschen
bringen in unterschiedlich gestalteten Erzählungen zum Ausdruck,
was sie sich von und mit ihren Beziehungs- und Sexualpartnern erhoffen
und womit sie zufrieden oder unglücklich sind. Befindlichkeiten
und Wünsche werden in diesen Erzählungen in unterschiedlicher
Form in Sprache gebracht und verweisen auf Beziehungskonzepte und
andere Vorstellungen, die im Zusammenhang mit der eigenen Erfahrung
und in Positionierung zu dem, was andere dazu sagten, entwickelt
wurden. In diesem Seminar geht es um die Auseinandersetzung mit
Themen, die Ihnen in diesem Zusammenhang persönlich wichtig
sind. Ziel ist u.a. die Erweiterung der eigenen Vorstellungen von
Normalität durch das Gespräch mit den anderen.
Ort: IAM (1020 Wien, Erlafstraße 7/30)
Datum: 9.-11.3.2012, 20 Einheiten (à 45
min)
Fr 17.00 – 20.00 Uhr, Sa 9.00 – 19.30 Uhr, So 9.00 –
13.00 Uhr
Kosten:
€ 240,- für StudentInnen der ÖAS
€ 260,- für Mitglieder der ÖAS
€ 280,- für Nicht-Mitglieder der ÖAS
Einzahlung an Konto:
Institut für angewandte Menschenkunde
Bank Austria, BLZ 12000
Kto.Nr. 604 303 305
Stefan Geyerhofer
Klinischer Psychologe, Systemischer Familientherapeut, Lehrtherapeut
der ÖAS
Theorieseminar:
Systemische Therapie bei Ängsten, Zwängen
und Panikattacken
Der Workshop gibt im ersten Teil die Möglichkeit, sein eigenes
Verständnis von Ängsten, Zwängen und Panikattacken
zu reflektieren und fachlich qualifiziert zu ergänzen. Davon
ausgehend sollen Methoden und Techniken systemischer Therapie (Wunderfrage,
180 Grad Interventionen, Verhaltensverschreibungen, Tranceinduktionen,
Externalisierungs- und Internalisierungsfragen,...) in ihrer spezifischen
Anwendung bei Ängsten, Panikattacken und Zwängen demonstriert
und an Hand konkreter Fallbeispiele veranschaulicht werden.
Inhalte im Detail:
Ängste und Zwänge verstehen:
· Schwäche oder Krankheit?
· denke ich verkehrt oder tue ich "nur" das Falsche?
· psychophysiologische Faktoren dieser „Störungsbilder“
· die „Irrationalität“ meiner Gedanken oder:
"Nur weil Sie nicht paranoid sind,
heißt das noch lange nicht, dass sie nicht hinter Ihnen her
sind!"
· Systemische Therapie und Medikation – „Guidelines“
für die Praxis von
Kombinationstherapien
Psychotherapeutische Möglichkeiten:
· vom Dämon in mir, und wie ich ihn besiegte!
· Skalierungsfragen und kreative Variationen
· Jetzt spinn' ich total - ich kontrolliere meinen Zwang!
· Was bedeutet es? Und was wäre, wenn es weg ist?
· über mögliche, unerwünschte Nebenwirkungen
informiert Ihr/e
verantwortungsbewusste/r Psychotherapeut/in
Ort: ÖAS
Datum: 23.-24.3.2012, 15 Einheiten (à 45 min)
Fr 17.00 – 20.00 Uhr, Sa 9.00 – 19.30 Uhr
Kosten:
€ 180,- für StudentInnen der ÖAS
€ 195,- für Mitglieder der ÖAS
€ 210,- für Nicht-Mitglieder der ÖAS
Ruth Kronsteiner
Ethnologin, Universitätslektorin, Psychoanalytikerin, EMDR-Therapeutin
und Systemische Familientherapeutin
Theorieseminar:
Migrationsgeschichten – eine interkulturelle
Herausforderung
Das Seminar bietet eine Einführung in die Grundlagen des Migrationsprozesses.
Die Migrationskrise ist ein wichtiger Teil dieses Prozesses, der
mit den ersten Gedanken an das Migrieren bereits am Herkunftsort
beginnt und mit der Klärung der Rückkehrabsichten scheinbar
endet.
· Was ist Migration und welche Formen werden wie unterschieden?
· Welche Konzepte zur Systematisierung der Krise gibt es
– besonders in der
Systemischen Familientherapie und in der konstruktivistischen Ethnologie?
· Welche Bedeutungen werden der anderen Kultur in der systemischen
Therapie gegeben?
· Was ist Kultur?
· Wie unterscheiden wir die Krise vom Trauma?
Diesen Fragen werden wir in diesem Seminar nachgehen, nachdem wir
uns unsere eigenen Migrationsgeschichten als wichtige Ressource
aktiviert haben und entsprechend sensibilisiert sind. Wir werden
Theorien zur Kultur und Migrationskrise bearbeiten und von MigrantInnen
aus islamischen Ländern lernen. Die gesellschaftspolitische
Bedeutung und die Rolle der Migration in einer globalisierten Welt
sollten zumindest Erwähnung finden. Ich werde auch Beispiele
psycho-therapeutischer Befundberichte und ihrer Bedeutung im Asylverfahren
skizzieren.
Literatur:
Kronsteiner, Ruth (2003) Kultur und Migration in der Psychotherapie.
Ethnologische Aspekte psychoanalytischer und systemischer Therapie.
Verlag Brandes & Apfel, Frankfurt a. M.
Ort: ÖAS
Datum: 20-21.4.2012, 15 Einheiten (à 45 min)
Fr 17.00 – 20.00 Uhr, Sa 9.00 – 19.30 Uhr
Kosten:
€ 180,- für StudentInnen der ÖAS
€ 195,- für Mitglieder der ÖAS
€ 210,- für Nicht-Mitglieder der ÖAS
Selbsterfahrungsseminar (ÖAS-Region West):
Vom Harmonisieren und der Lust am Streiten – meine Konfliktmuster
Ärger am Arbeitsplatz, Streit mit dem Partner, Konflikte mit den eigenen Kindern oder Eltern, Auseinandersetzungen mit den Menschen und Institutionen im Umfeld
sind in fast jeder Psychotherapie ein Thema - ganz besonders aber in Paar- und Familientherapien.
Systemische PsychotherapeutInnen sind also in ihrer Arbeit ständig mit dem Konfliktverhalten ihrer KlientInnen (bzw. mit Erzählungen darüber) konfrontiert. Um Konfliktmuster erkennen und therapeutisch hilfreich damit arbeiten zu können, soll dieses Seminar Gelegenheit bieten, sich mit den eigenen Strategien im Konfliktfall und deren Vor- und Nachteilen auseinander zu setzen.
Ort: Salzburg, Hotel Heffterhof
Datum: 4.- 6. Mai 2012, 25 Einheiten (à 45 min)
Fr 10.00 – So 13.00 Uhr
Kosten:
€ 350,-
Einzahlung an Konto: (bis 15.3.2012)
Brandl-Nebehay KEG
Volksbank BLZ 43000, Kto.nr. 408 129 18 007
Weitere Infos hier
Rudolf Klein
Dipl. Sozialpädagoge, Kinder- und Jugendlichenpsychotherapeut,
Lehrtherapeut und lehrender Supervisor der Saarländischen Gesellschaft
für Systemische Therapie (SGST) und der Systemischen Gesellschaft
(SG)
Theorieseminar:
Berauschte Sehnsucht – zur systemischen
Theorie und Therapie süchtigen Trinkens
Hinter dem Phänomen des „süchtigen Trinkens“
verbergen sich meist jahrelange leidvolle und verletzende Erfahrungen,
erfolglose Änderungsbemühungen und Gefühle lähmender
Aussichtslosigkeit. Es verbergen sich dahinter aber auch Hinweise
auf Noch-nicht-Gelebtes, Sehnsüchtiges und Leidenschaftliches,
das zu wecken und zu leben kaum noch zu denken und fühlen gewagt
wird.
In diesem Seminar steht die Darstellung eines therapeutischen Prozesses
mit einem süchtig trinkenden Klienten im Mittelpunkt. Der Fallverlauf
wird mit mehreren Videosequenzen präsentiert. Anhand dieses
Praxisfalles werden die einzelnen Schritte der Therapie verdeutlicht
und das methodische Vorgehen erläutert. Theoretische Exkurse
ergänzen den Inhalt. Praktische Demonstrationen und Übungen
zu speziellen Techniken, die sich in der Arbeit mit süchtig
Trinkenden als nützlich erwiesen haben, runden das Seminar
ab.
Ort: ÖAS
Datum: 11.-12.5.2012, 20 Einheiten (à 45 min)
Fr 17.00 – 20.00 Uhr, Sa 9.00 – 19.30 Uhr, So 9.00 –
13.00 Uhr
Kosten:
€ 218,- für StudentInnen der ÖAS
€ 233,- für Mitglieder der ÖAS
€ 245,- für Nicht-Mitglieder der ÖAS
Robert Koch
Systemischer Familientherapeut, Lehrtherapeut, Leiter des Institutes für pferdegestützte Kommunikation, mit einer Pferde-Coachin als Co-Therapeutin
Selbsterfahrungsseminar:
Mein System erleben - Ein Selbsterfahrungswochenende mit Pferden
Ein System kann als eine Einheit verstanden werden, das bestimmte Elemente als Voraussetzung hat, aber nicht als bloße Summe dieser Elemente zu sehen ist. Genauso ist es mit einer Herde von Pferden, mit einer Gruppe von Menschen.
Die Beobachtung von Außen (Kybernetik) kann helfen, „Teufelskreise /krankmachende Beziehungsmuster“ zu erkennen aber auch Ressourcen wahrzunehmen und zu stärken. Dazu nutzen wir BeobachterInnen – das reflektierende Team.
Es geht um Fragen: „ Wie funktioniert mein System? Welche impliziten Regeln und Wechselwirkungen sind erkennbar? Wozu dienen einzelne Verhaltensweisen (von Team- bzw. Familienmitgliedern?“ Ferner: Wie reagiere ich in Systemen, in Systemen die sich anders zusammensetzen, von einem aufs andere Mal möglicherweise rasch verändern?
Welche variablen Verhaltensweisen kann ich ins Spiel bringen, um mich in eine, gute, hilfreiche Position zu bringen? Wie komme ich zu neuen Möglichkeiten und Sichtweisen? Und was spiegeln mir die, in diesem Seminar genutzten, Co-Therapeuten – die Pferde
Ort: Fr und So in der ÖAS, Sa im Pferdehof Leitzersdorf bei Stockerau
Datum: 8.-10.6. 2012
Seminarzeiten:
Freitag 8.6.2012: 17 – 20.30 ÖAS
Samstag: 9.30 bis 19.00
Sonntag 10.6.2012: 09.00 bis 13.00 ÖAS
20 Arbeitseinheiten, max.10 TeilnehmerInnen
Einzahlung an Konto:
Psychotherapie Koch KG
Blz: 32092, Konto: 420422 RAIBA
website: www.reflectingteam.net
Stefan Geyerhofer
Klinischer Psychologe, Systemischer Familientherapeut, Lehrtherapeut
der ÖAS
Theorieseminar:
Systemische Therapie mit Jugendlichen und ihren
Familien
Das Seminar soll anhand von Theorieinputs, Fallbeispielen und praktischen
Übungen, theoretischen Überlegungen und praktischen Möglichkeiten
Systemischer Therapieansätze in der Arbeit mit Jugendlichen und
deren Eltern aufzeigen und Gelegenheit geben deren Möglichkeit
und Grenzen zu reflektieren.
Inhalte u.a.: · Kinder- und
Jugendgerechte Fragestellungen zur Problembeschreibung ·
Jugendliche als (unfreiwillige) KlientInnen, BesucherInnen oder Klagende
· Zielorientierte Fragetechniken mit Kindern, Jugendlichen
und deren Eltern · Jugendspezifische Varianten der Wunderfrage
- und wie uns Harry Potter in der Arbeit helfen kann! ·
Schleichwege zur Konstruktion von Lösungen · Umgang
mit größeren Helfersystemen (Schule, Klinik etc.)......
· Menschen und Probleme sind zweierlei – Externalisierungsfragen
und ihre Anwendung in der Jugendlichentherapie · Internalisieren
von Lösungsschritten oder: Warum Jugendliche gerne feiern?
· Jugendliche als „Co-TherapeutInnen“, „ExpertInnen“
und Mithelfer in der Therapie · Umgang mit elterlichem
Pessimismus · Comic, Visualisierungsmethoden und andere
kreative Varianten systemischer Arbeit mit Kindern und Jugendlichen
· Systemische Therapie und Medikation (am Beispiel: HKS/ADHD)
Ort: ÖAS
Datum: 15.-16.6. 2012, 15 Einheiten (à 45 min)
Fr 17.00 – 20.00 Uhr, Sa 9.00 – 19.30 Uhr
Kosten:
€ 180,- für StudentInnen der ÖAS
€ 195,- für Mitglieder der ÖAS
€ 210,- für Nicht-Mitglieder der ÖAS
Hedwig Wagner
DSA, Systemische Familientherapeutin, Lehrtherapeutin der ÖAS
in Zusammenarbeit mit
Tanja Dinter
Tanzpädagogin, Architektin
Selbsterfahrungsseminar:
Bewegungsmuster und ihre Botschaften
Systemische Therapie betont die sprachliche Kommunikation im Finden und Erfinden unserer Welten, unserer Problem- und Erfolgsgeschichten.
Nach Untersuchungen des amerikanischen Psychologen Albert Mehrabian werden von der Gesamtwirkung einer Botschaft
7 % über die Worte, also über die Sachebene,
38 % über die Stimme und
55 % über die Körpersprache vermittelt.
Worte übermitteln den Inhalt einer Aussage, wichtig für das "stimmige" Ankommen der Botschaft sind jedoch die nonverbalen Faktoren.
In diesem Seminar legen wir den Fokus unserer Reflexion auf unsere Körpersprache (Mimik, Gestik, Bewegung) – was vermitteln wir damit? Wie reagieren andere auf unsere körperliche Präsenz? Die Wahrnehmung der eigenen Körperlichkeit hilft uns, unseren Umgang mit anderen bewusst zu erleben und zu gestalten: Wie nutze ich die Möglichkeiten meines Bewegungs-Umraums? Wann ziehe ich mich körperlich zurück? Wann schöpfe ich in meiner Körperhaltung und Gestik aus dem Vollen und welcher Eindruck entsteht dabei bei meinem Gegenüber? Wann gehe ich körperlich auf andere zu und auf sie ein? Wann empfinde ich welche Distanz als angemessen?
Kommuniziere ich in Bewegungs-Sprache mit anderen? Wie gehe ich in Bewegung auf meine Mitmenschen ein? Leite ich gerne eine Bewegung an oder folge ich lieber jemandem, der eine Bewegung vorgibt? Spiegle ich Bewegung, polarisiere ich sie oder ergänze ich meine Kommunikations-PartnerIn in ihrer Bewegung? Welche Struktur fällt mir leichter, welche schwerer? Welche Strategien wende ich an, wenn ich mich als Teil einer Gruppe bewege? Wie geht es mir dabei? Die gesammelten Erfahrungen werden in Bezug auf persönliche Anliegen und hinsichtlich der Bedeutung für die psychotherapeutische Arbeit reflektiert. Wir arbeiten alternierend mit Körper/Bewegungs- und Reflexionseinheiten.
Bitte geeignete Kleidung mitbringen.
Ort: ÖAS
Datum: verschoben vom 1.-3.6. auf den neuen Termin:
29.6. bis 1.7. 2012, 20 Einheiten (à 45 min)
Fr 17.00 – 20.00 Uhr, Sa 9.00 – 19.30 Uhr, So 9.00 – 13.00 Uhr
Kosten:
€ 240,- für StudentInnen der ÖAS
€ 260,- für Mitglieder der ÖAS
€ 280,- für Nicht-Mitglieder der ÖAS
Einzahlung an Konto:
Hedwig Wagner, BAWAG, BLZ 14000, Kto.Nr..04810043151
REINHOLD BARTL
Selbsterfahrungsseminar (ÖAS-Region West):
„Wer bin ich und wenn ja, dann auch noch so viele?“
Arbeit und Spaß mit meiner diagnosefreien multiplen Persönlichkeit
In der psychotherapeutischen Zusammenarbeit mit Menschen ist die Frage, wer man denn nun „eigentlich sei“, nicht beantwortbar. Häufig führt die Begegnung mit leidvollen und außergewöhnlichen Lebensgeschichten dazu, dass ganz unterschiedliche Persönlichkeitsbereiche und vielschichtige Seiten angesprochen werden. Manche Geschichten aktivieren in uns den „RetterIn“, manche den „RichterIn“, manches „nervt“, manchmal werden wir in als Mann/Frau stark angesprochen, als Mutter, als Vater, als Bruder/Schwester. Und dann kommt es vor, dass ein Teil in uns angesprochen wird, der sich völlig inkompetent fühlt, einer, der den Faszinationen
von Geschichten aus der Vergangenheit erliegt oder auch einer, der „besserwisserisch“ in die autonome Entfaltung der Lebensgeschichte(n) von KlientInnen wenig Zutrauen hat.
Diese und andere Erfahrungen laden dazu ein, der Frage nachzugehen, wie viele man denn nun „wirklich ist“, wie diese Teile entstanden sind, über welche Kompetenzen sie verfügen und vor allem, wie sie für hilfreiches psychotherapeutisches Gestalten optimal genutzt werden können.
Einige Inhalte des Seminars:
Wie kann ich meine Biographie(n) zur Entwicklung hilfreicher therapeutischer Haltungen nutzen?
Wie beeinflusst meine spezifische Sozialisation als Mann/Frau die Gestaltung meiner PsychotherapeutInnen-Rolle?
Wo habe ich in der Gestaltung meiner PsychotherapeutInnen-Persönlichkeit Stärken, wo erlebe ich Entwicklungsbedarf?
Wie kann ich mir gewünschte und ungewünschte Erfahrungen aus meiner Vergangenheit als Quelle von Kompetenzen und Entwicklungschancen öffnen?
Wie kann ich die natürlichen Ressourcen meiner Umgebung nützen, um Vertrauen und Zuversicht in eigene Kompetenzen und Fähigkeiten zu fördern?
Wie kann ich Verborgenes aktivieren, Erlerntes pflegen und sinnvolle Visionen für die Zukunft entwickeln?
Welcher Umgang mit meinen Vergangenheit(en), Gegenwart(en) und Zukünft(en) ermöglicht mir persönliches Wachstum und gehaltvolle Entwicklung?
Ziele des Seminars:
Das Seminar wird die Möglichkeit bieten, Fragen dieser und ähnlicher Art zu reflektieren, neue Perspektiven dazu kennen- und einnehmen zu lernen und Unterstützung für die weitere Qualifizierung der professionellen Persönlichkeit(en) zu erhalten. Dazu werden Methoden der systemischen Therapie, der Hypnotherapie Milton Ericksons, der Traumarbeit sowie die kreative Einbeziehung des Körpers in die Arbeit hilfreich sein.
Ort: Salzburg – Seeham am Wallersee
Datum:
20. Juli bis 22. Juli 2012
Seminarzeiten:
Freitag, 10 Uhr bis Sonntag, 13 Uhr (25 Einheiten à 45 min)
TeilnehmerInnenzahl:
Mindestens 9 – höchstens 15
Anmeldemodus: office@reinhold-bartl.at
Seminarkosten:
330.-€ Frühbucherbonus bis 31.1.2012
360.- € ab 16.1.2012 für insgesamt 25 Arbeitseinheiten
Anmeldeschluss: 2. April 2012!
Weitere Infos und Anmeldeformular hier
Susanne Klingan
Pädagogin, Sonder- und Heilpädagogin, Systemische Familientherapeutin,
Lehrtherapeutin der ÖAS
Theorieseminar:
Über das Entwickeln von Freiräumen
für die therapeutische Kooperation in herausfordernden Kontexten
Ein Elternpaar wird vom Jugendamt verpflichtet in Therapie zu gehen.
Die Sozialarbeiterin ist in Sorge, dass die Konflikte zwischen den
beiden das Wohl der Kinder massiv gefährden. Es gab schon mehrere
sehr bedrohliche Krisensituationen in der Vergangenheit. Führt
die Therapie nicht zur Entspannung der familiären Situation,
wird die Sozialarbeiterin die Kinder aus der Familie nehmen müssen.
Eine engagierte Pädagogin, auf deren Initiative hin die Mutter
mit ihrer siebenjährigen Tochter zur Familientherapie kommt,
nimmt Kontakt mit der Therapeutin auf. Sie ist überzeugt davon,
dass das Mädchen von der Mutter zu wenig Aufmerksamkeit und
Anerkennung bekommt, und würde sich wünschen, dass die
Therapeutin diese Thematik mit der Mutter im Rahmen der Familiengespräche
bearbeitet.
Die Sozialpädagogin einer Wohngemeinschaft äußert
in einem Telefonat mit dem Familientherapeuten die Sorge, dass der
dreizehnjährige Jugendliche, der sich derzeit betreffend einer
Rückkehr zu seinen Eltern eher ambivalent zeigt und sich deswegen
bereits in Einzeltherapie befindet, im Rahmen eines familientherapeutischen
Settings, das auf Wunsch der Eltern zustande kam, überfordert
sein könnte.
Drei mögliche Szenarien, anhand derer die Komplexität
von therapeutischen Kontexten und den damit verbundenen Anforderungen
an TherapeutInnen sichtbar werden. Der Versuch, als TherapeutIn
möglichst allen Erwartungen zu entsprechen, führt oftmals
zum Erleben von Druck, Überforderung und Erschöpfung etc.
Ziel dieses Seminars ist, den TeilnehmerInnen einen „systemischen
Leitfaden“ mitzugeben, der Möglichkeiten aufzeigt, wie
wir als TherapeutInnen jenseits von Druck und Zwang ein therapeutisches
Setting etablieren können, in dem Kooperation mit KlientInnen
und beteiligten HelferInnen gelingen kann.
Fallbeschreibungen und Erfahrungsberichte von TeilnehmerInnen sind
willkommen!
Ort: ÖAS
Datum: 14.-15.9. 2012, 15 Einheiten (à 45 min)
Fr 17.00 – 20.00 Uhr, Sa 9.00 – 19.30 Uhr
Kosten:
€ 180,- für StudentInnen der ÖAS
€ 195,- für Mitglieder der ÖAS
€ 210,- für Nicht-Mitglieder der ÖAS
Sabine Klar
Humanethologin, Religionspädagogin, Systemische Familientherapeutin,
Lehrtherapeutin der ÖAS
in Zusammenarbeit mit
Franz Reithmayr
Philosoph, Grundlagenforscher, Lebens- und Sozialberater
Viecher.
Auf der Suche nach dem eigenen Tier
Trotz aller Selbstabgrenzung des Menschen als das vom Tier grundsätzlich
und fundamental verschiedene Lebewesen: Die Biologie ist unausrottbar.
Die Missachtung und Verleugnung der animalischen Basis führt
zur Missachtung und Verleugnung wesentlicher natürlicher Bedürfnisse
und zu zahlreichen Missverständnissen im Umgang miteinander
und mit sich selbst.
Es ist relativ einfach zu akzeptieren, dass kleine Kinder und Kuscheltiere
wegen des "Kindchenschemas" so süß sind, oder
dass Menschen ohne Rückzugsraum unter sozialem Stress leiden.
Es ist schon schwieriger wahrzunehmen, dass man selbst gerade zum
"Angstbeißer" wird (auf eine kulturell überlagerte
spezifische Weise), zu verstehen, was mit einem Gegenüber geschieht,
das angegriffen wird (z.B. durch Vorwürfe), dem aber keine
Fluchtmöglichkeit (z.B. Ausreden) gelassen wird, oder einzusehen,
dass man durch das Überschreiten gewisser Grenzen dem Gegenüber
keine andere Wahl lässt als Selbstaufgabe oder Gegenangriff.
Wir experimentieren mit ethologischen Beobachtungsperspektiven und
Beschreibungsformen mit dem Ziel, das "Tier", das sich
auf diese Weise in uns entdecken lässt, zu bemerken und eigene
Bedürfnisse bzw. Impulse, die damit in Zusammenhang stehen,
besser zu verstehen.
Ort: IAM (1020 Wien, Erlafstraße 7/30)
Datum: 28.-30.9. 2012, 20 Einheiten (à 45
min)
Fr 17.00 – 20.00 Uhr, Sa 9.00 – 19.30 Uhr, So 9.00 –
13.00 Uhr
Kosten:
€ 240,- für StudentInnen der ÖAS
€ 260,- für Mitglieder der ÖAS
€ 280,- für Nicht-Mitglieder der ÖAS
Einzahlung an Konto:
Institut für angewandte Menschenkunde
Bank Austria, BLZ 12000
Kto.Nr.: 604 303 305
Corina Ahlers
Systemische Familientherapeutin, Klinische Psychologin, Lehrtherapeutin
der ÖAS
Ingeborg Saval
Systemische Familientherapeutin, Psychagogin, Diplompädagogin
Theorieseminar:
Wenn Paare sich trennen –
Trennungskompetenz für Eltern und Kinder
Beziehungen sind so brüchig wie sie wichtig sind und keiner
von uns wird zurückschauen können, ohne den leidvollen
Prozess der Trennung von einer geliebten Person durchgemacht zu
haben.
Während eine Trennung für Mann und Frau immer die Möglichkeit
für einen Neubeginn beinhaltet, erleben Kinder das Auseinanderbrechen
der Familie auf jeden Fall als Verlust. Gleichzeitig ist die Trennung
ein individueller Prozess, der für jedes Familienmitglied unterschiedlich
verläuft. Auch Kinder können mit Trennungs- und Trauerprozessen
zurechtkommen, und die sie begleitenden Erwachsenen können
diesen Prozess erleichtern oder behindern.
Aus der Praxiserfahrung mit Trennung und Neubildung von Familien
referiert Corina Ahlers, die sich im Zentrum FamilieNeu mit diesem
Spezialthema beschäftigt.
Inge Saval ist systemische Familientherapeutin und hat jahrelange
Erfahrung zu diesem Thema als Psychagogin an diversen Schulen. Sie
nähert sich aus dieser Perspektive der Sicht und den Bedürfnissen
der Kinder.
Wir möchten mit Euch die sensiblen Bereiche derartiger Erfahrungswelten
bereisen und Euch für die Bewältigungsstrategien bzw.
für deren Förderung und Begleitung von Trennungsprozessen
kompetent machen.
Ort: ÖAS
Datum: 12.-13.10. 2012, 15 Einheiten (à 45 min)
Fr 17.00 – 20.00 Uhr, Sa 9.00 – 19.30 Uhr
Kosten:
€ 180,- für StudentInnen der ÖAS
€ 195,- für Mitglieder der ÖAS
€ 210,- für Nicht-Mitglieder der ÖAS
Andrea Brandl-Nebehay
Soziologin, Dipl. Sozialarbeiterin, Systemische Familientherapeutin,
Lehrtherapeutin der ÖAS
Selbsterfahrungsseminar:
Vom Harmonisieren und der Lust am Streiten –
meine Konfliktmuster
Ärger am Arbeitsplatz, Streit mit dem Partner, Konflikte mit
den eigenen Kindern oder Eltern,
Auseinandersetzungen mit den Menschen und Institutionen im Umfeld
sind in fast jeder Psychotherapie
ein Thema - ganz besonders aber in Paar- und Familientherapien.
Systemische PsychotherapeutInnen sind also in ihrer Arbeit ständig
mit dem Konfliktverhalten ihrer KlientInnen (bzw. mit Erzählungen
darüber) konfrontiert. Um Konfliktmuster erkennen und therapeutisch
hilfreich damit arbeiten zu können, soll dieses Seminar Gelegenheit
bieten, sich mit den eigenen Strategien im Konfliktfall und deren
Vor- und Nachteilen auseinander zu setzen.
Ort: ÖAS
Datum: 19.-21.10.2012, 20 Einheiten (à 45 min)
Fr 17.00 – 20.00 Uhr, Sa 9.00 – 19.30 Uhr, So 9.00 – 13.00 Uhr
Kosten:
€ 240,- für StudentInnen der ÖAS
€ 260,- für Mitglieder der ÖAS
€ 280,- für Nicht-Mitglieder der ÖAS
Einzahlung an Konto:
Brandl-Nebehay Training&Beratung KEG
Volksbank BLZ 43000, Kto.nr. 408 129 18 007
Sabine Kirschenhofer
Systemische Familientherapeutin, Soziologin
Theorieseminar:
Körperliche Misshandlung und sexualisierte
Gewalt: Grundlagen sowie systemische Positionen und Arbeitsweisen
Ziel des Seminars ist es, jenseits von Dramatisierung und Bagatellisierung
einen Zugang sowie fachliche Grundlagen zu den Themen Misshandlung
und (sexualisierte) Gewalt zu vermitteln, der es in der Praxis ermöglicht,
handlungsfähig zu bleiben.
Unterschieden werden häusliche Gewalt auf der Paarebene sowie
körperliche Misshandlungen und sexualisierte Übergriffe
Kindern und Jugendlichen gegenüber: Zum einen möchte ich
Inputs aus der Perspektive der Gewaltforschung und des Opferschutzes,
zum anderen solche mit systemischem Hintergrund anbieten.
Darüber hinaus werden Diskussionen und Fragen im Mittelpunkt
stehen, inwiefern Gewalt für systemische TherapeutInnen im
Einzel-, Paar- oder Familiensetting bedeutsam oder gar virulent
werden können: Die Klärung der Settinggestaltung, des
Überweisungskontexts, Interventionsmöglichkeiten sowie
Fragen der Verantwortung oder Positionierung des/der Therapeuten/in
können anhand von Fallbeispielen veranschaulicht werden.
Ort: ÖAS
Datum: 16.-17.11. 2012, 15 Einheiten (à 45 min)
Fr 17.00 – 20.00 Uhr, Sa 9.00 – 19.30 Uhr
Kosten:
€ 180,- für StudentInnen der ÖAS
€ 195,- für Mitglieder der ÖAS
€ 210,- für Nicht-Mitglieder der ÖAS
Gerda Mehta
Klinische- und Gesundheitspsychologin, Systemische Familientherapeutin,
Lehrtherapeutin der ÖAS
Robert Koch
DSA, Systemischer Familientherapeut, Lehrtherapeut der ÖAS
Selbsterfahrungsseminar:
Gender: Mann-Frau /Frau-Mann
In diesem Selbsterfahrungsseminar wollen wir Wegen und Umwegen/Irrwegen
und alternativen Wegen zur eigenen und generellen Geschlechteridentität
nachspüren.
Wie haben wir gelernt Mann / Frau zu sein? Wie haben wir gewünscht
Frau / Mann zu sein, zu können, zu dürfen? Zu welchen
vermittelten Rollenbildern aus unserer Vergangenheit stehen wir
positiv?
Aber auch: Wie hätten die anderen sein sollen und sein können
oder müssen, damit ich der/die geworden wäre, wie ich
es gerne gehabt hätte?
Dazu wird es im Seminar u.a. Schwerpunkte geben zu: Mann und Frau,
Mädchen und Junge, Mutter und Vater, wie präsentiere ich
mich? Angenehmere und weniger angenehme Frauen- und Männertypen,
Grenzen des öffentlichen und privaten Diskurses, Ideen der
Weitervermittlung von Rollenbildern an Kinder und andere Bezugspersonen.
Ort: ÖAS
Datum: 30.11.-2.12.2012, 20 Einheiten (à 45 min)
Fr 17.00 – 20.00 Uhr, Sa 9.00 – 19.30 Uhr, So 9.00 –
13.00 Uhr
Kosten:
€ 240,- für StudentInnen der ÖAS
€ 260,- für Mitglieder der ÖAS
€ 280,- für Nicht-Mitglieder der ÖAS
Einzahlung an Konto:
Psychotherapie Koch KEG
Raiffeisenbank BLZ 32092
Kto.Nr.: 420422
Traude Tauber
AHS-Lehrerin, Systemische Familientherapeutin, Lehrtherapeutin der
ÖAS
Selbsterfahrungsseminar:
Mein Körper spricht mit seinen Symptomen
Was sagt mein Körper zu mir? Wie spricht er zu anderen?
Oft ist die Einheit von Körper und Seele aus der Balance. Das
könnte sich in Symptomen der Körperorgane ausdrücken.
Diese Symptome können auch als Metaphern von Belastungen aus
äußeren Systemen (Familie, berufliches System…)
verstanden werden.
Mit Hilfe von Strukturaufstellungen werden die Körperteile
und Symptome systemisch betrachtet und können auf eine andere
Weise verstanden werden
Ort: ÖAS
Datum: 14.-16.12. 2012, 20 Einheiten (à 45 min)
Fr 17.00 – 20.00 Uhr, Sa 9.00 – 19.30 Uhr, So 9.00 –
13.00 Uhr
Kosten:
€ 240,- für StudentInnen der ÖAS
€ 260,- für Mitglieder der ÖAS
€ 280,- für Nicht-Mitglieder der ÖAS
Einzahlung an Konto:
Mag. Waltraud Tauber
Bank Autria, BLZ: 12000
Kto.Nr.: 10770267200
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