Region Wien

Koordination und Programmgestaltung

Mag.ª Sora Mosch
Tel. 0664/535 11 99
Mail: sora.mosch(at)systhera.at

Mag. Johannes Gutmann BEd
Tel. 0681/102 00 605
Mail: johannesgutmann(at)gmx.at

Ort

ÖAS • Eßlinggasse 17/2 • 1010 Wien, jeweils um 19.00 Uhr

Die Teilnahme ist kostenlos, es ist keine Anmeldung erforderlich!
Offene Veranstaltung, auch Gäste (Nicht-ÖAS-Mitglieder) sind herzlich willkommen.
Bei jedem Jour Fixe werden auf Wunsch Teilnahmebestätigungen ausgeteilt. 
Anrechenbar als Fortbildung für eingetragene Psychotherapeut_innen; die Anrechenbarkeit für das Fachspezifikum ist mit der jeweils zuständigen Ausbildungsleitung zu klären.

Termine

Donnerstag, 21. Februar 2019

Clara Beirer/Robert Koch
"Psychotherapie unter Miteinbeziehung des Pferdes." - Ein Bericht vom ersten schulenübergreifenden Pferdecurriculum

Im Jänner 2018 startete das erste Ausbildungscurriculum für Psychotherapeut_innen, Psycholog_innen und Ärzt_innen die in ihre Arbeit Pferde miteinbeziehen. Es nahmen 14 Teilnehmer_innen unterschiedlicher Fachrichtungen teil. Der zertifizierte Abschluss war im August 2018. Wir wollen über diese spannenden unterschiedlichen Ansätze, aber auch den äußerst nutzbaren Anteil für Klient_innen berichten.

Zu den Referenten: Clara Beirer, MA: Systemische Familientherapeutin, Mediatorin; Robert Koch, MSc: Lehrtherapeut für Systemische Familientherapie, Leiter des Institutes für pferdegestützte Kommunikation

 

Donnerstag, 28. Februar 2019

Buchpräsentation: "Patchworkfamilien beraten“ – Dr. Corina Ahlers
Zum diesem Thema gibt es Unmengen an Literatur. Aber der Diskurs zur dauerhaften Liebe oder zu den Lebensabschnittsbeziehungen verändert sich rasant. Zum Leben der Kinder und der Jugendlichen, der Erwachsenen darin, gibt es täglich neue Erfahrungen. Das kleine Buch beleuchtet Ausschnitte aus der Trennung und Neugestaltung des Zusammenlebens praxisbezogen und alltagsnah. Lernt man den systemischen Blick, so kann man die Komplexität dieser Lebensräume gut erfassen und als Professionelle zielgerecht und optimal ressourcenorientiert handeln. Verlag Vandenhoeck & Ruprecht, Oktober 2018

Zur Autorin: Lehrende, Ausbildungskommissionsleitende und Gründungsmitglied der ÖAS, selbst patchworkgeübt in allen Perspektiven: Mutter, Hinzukommende, Frau, Oma. Gründerin des Zentrum Familieneu zur Bewältigung von Trennung und Neuzusammensetzung von Beziehungen mit Kindern und ohne Kinder.


Donnerstag, 14. März 2019

Dr. Izabela Horodecki, MAS
„Einführung in die Glücksspielsucht. – Praxisrelevante Aspekte der Behandlung.“

Bei 25% der bei der „Spielsuchthilfe“ Hilfesuchenden weiß von der Spielsuchtproblematik niemand in ihrem Umfeld, bei weiteren 31% ist nur eine Person (teil-) informiert. Direkt betroffen sind in Österreich mind. 64.000 Personen, wobei mitbetroffene Angehörige (ca. 7 Personen pro Spielsüchtige_r) in dieser Zahl nicht berücksichtigt sind. Im Vergleich zu anderen psychischen Störungen wird die Glücksspielsucht noch immer tabuisiert, obwohl die Problematik als Diagnose (pathologisches Spielen) seit langem (1980 /DSM III, 1991 /ICD 10) bekannt ist. 2018 wurde die Glücksspielsucht nach DSM 5, auch im ICD - 11 reklassifiziert und als bisher einzige Verhaltenssucht als eigenständige Diagnose „Gambling disorder (6C50)“ – „Störung durch Glücksspiele“ im Abschnitt: Störungen aufgrund von Suchtverhalten, aufgelistet. Auch niedergelassene Psychotherapeut_innen und Psychotherapeut_innen in diversen Beratungsstellen können von Betroffenen oder Mitbetroffenen konsultiert werden, ohne dass die Spielsuchtproblematik direkt thematisiert wird. Das Erkennen der Problematik und der störungsadäquate Umgang sind für den Beratungs- bzw. Behandlungserfolg relevant.

Zur Referentin: Klinische Psychologin, Psychotherapeutin (SF, Hypnotherapie), behandelt Glücksspielsüchtige und Angehörige Spielsüchtiger seit 1986, Leitung der „Ambulanten Behandlungseinrichtung Spielsuchthilfe“. Psychotherapeutin und Supervisorin in freier Praxis seit 1995.

 

Donnerstag, 28. März 2019

Jennifer Kernreiter
„Projekt - Anonyme Geburt“

Vorstellung des Projekts "Anonyme Geburt": Die Studie untersucht erstmalig die anonymen Schwangerschaften und Geburten in Österreich wissenschaftlich. Das Ziel unserer Befragung ist es, Betroffene (schwangere Frauen und Adoptivfamilien) besser zu unterstützen, ihre Bedürfnisse besser zu verstehen und diese besser abzudecken als es derzeit der Fall ist.

Zur Referentin: Psychologin und systemische Psychotherapeutin in Ausbildung unter Supervision mit Erfahrungen in der psychosozialen Betreuung von Kindern, Jugendlichen und deren Familien an der Tagesklinischen Station für Psychosomatik im AKH Wien.Dissertation zum Thema Anonyme Geburt: Psychosoziale Aspekte der abgebenden Frauen, der adoptierten Kinder und ihrer Adoptivfamilien.

 

Donnerstag, 11. April 2019

Isabella Rausch
„Gebärdensprache und Therapie, wie geht das?“

Wenn Worte fehlen, stoßen wir an Grenzen. Wir sind alle immer wieder aufgefordert, über unsere eigenen Grenzen und Beschränkungen nachzudenken. Die UN-Konvention über die Rechte von Menschen mit Behinderungen umfasst mehrere Artikel, in denen ausdrücklich auf Barrierefreiheit für gehörlose Menschen durch Zugang zu und Verwendung von Gebärdensprachen hingewiesen wird. Es handelt sich dabei um grundlegende Menschenrechte. Der Vortrag umfasst:

  • Grundlageninformationen im Umgang mit gehörlosen und schwerhörigen Menschen
  • Einblicke in die die lautlose Kommunikation - mit Übungsteil
  • Do's und Dont's
  • Information zur therapeutischen Arbeit

Zur Referentin:. Transaktionsanalytische Psychotherapeutin in freier Praxis, Vertragstherapeutin der Wiener Gesellschaft für Psychotherapeutische Versorgung (WGPV), Dolmetscherin für Österreichische Gebärdensprache und International Sign

 

Donnerstag, 16. Mai 2019

Mag.ª Gabriele Thalhammer, Mag.ª Rosemarie Dressler
„Spielen(d) lernen“

Kinder mit autistischer Wahrnehmung haben wenig Fähigkeiten das Spielen auf natürliche Weise spontan zu zeigen. Die therapeutische Spielgruppe hat zum Ziel, genau diesen Mangel an Fähigkeiten auszugleichen. Es handelt sich in erster Linie um die Stärkung von Interaktion und Kommunikation und dem expliziten Erlernen verschiedener Spielarten. Dadurch sollen die Kinder zu einem natürlichen Spielverhalten kommen. Wichtig ist dabei vor allem die Elternarbeit, sodass der Lernprozess der in der Gruppe angebahnt wird, sich weiterentwickeln und generalisieren kann.

Zu den Referentinnen: Mag.ª Gabriele Thalhammer: Psychotherapeutin, systemische Familientherapie, Hypnotherapie nach Milton Erickson, Kinder- und Jugendlichentherapeutin. Vorsitzende und Weiterbildungreferentin beim VPA, Direktorin des Propädeutikums - Lehranstalt der Erzdiözese Wien für Berufstätige Leiterin der Familien - und Partnerberatungsstelle, Sozial Global, Simmering sowie Familienberaterin - Österr. Autistenhilfe, Wien.  Mag.ª Rosemarie Dressler: Psychotherapeutin, System. Familientherapie, Kinder-und Jugendlichentherapeutin, Hypnotherapeutin in freier Praxis, Sprachpädagogin, Sensorische Integrationsarbeit, Familienberaterin, Schwerpunkt: Autismus