Region Salzburg

Koordination und Programmgestaltung

Mag.ª Gertraud Wiener-Schneider
Tel: 0664 / 21 35 961
Mail: gertraud.wiener(at)aon.at

Ort

TAF Besprechungsraum, 5. Stock, Linzergasse 2, Platzl, 5020 Salzburg, jeweils um 19.30 Uhr

Termine

Dienstag, 25. September 2018

Karlheinz Staudinger:
"Spaß und Spiele. Wie gefährlich ist das Internet?"
Online Aktivitäten spielen in unserem Leben eine essentielle Rolle. Man muss lernen, mit dem Internet umgehen zu können. Die Nutzung digitaler Medien birgt die Gefahr pathologischer Nutzung - bis hin zu einer Suchtentstehung. PC, Online Games, Smartphone und Tablet bedienen den Spieltrieb, führen zu Bewegungsmangel und können zu einer „virtuellen Scheinwelt“ mit enormer Reizüberflutung werden. Über WLAN ist das Internet praktisch überall verfügbar. Besonders Kinder und junge Erwachsene mit Schwierigkeiten in der Peergroup, geringer Stresstoleranz und fehlender Freizeitgestaltung sind mehr als andere gefährdet, das Internet im Übermaß zu nutzen.
  - Wie hilfreich sind diesbezüglich „Verbote“?
  - Welche Antworten findet die Psychotherapie auf Fragen besorgter Eltern, Angehöriger und Freunde?
  - Welche Hilfestellungen bietet Psychotherapie bei Internet Sucht?
 
Zum Referenten: Karlheinz Staudinger, MSc arbeitet an der Forensischen Ambulanz und Spielsuchtambulanz am Neuromed Campus in Linz und ist Integrativer Gestalttherapeut in Freier Praxis in Mauthausen. Er absolvierte das Studium der Psychotherapiewissenschaften an der MedUni in Wien mit dem Forschungsschwerpunkt Internetsüchte bzw. Gaming Disorders.

 

Mittwoch, 14. November 2018

Mag. Helmut Egger:
„Auf der Suche nach dem verlorenen Sinn. - Stimmhören, Psychose in der systemischen Familientherapie"
Bei diesem Jour Fixe wird es um das Thema der Abschlussarbeit des Referenten gehen, nämlich der psychotherapeutischen Arbeit mit stimmenhörenden Personen. Die Grundidee ist eine narrative: Man versucht gemeinsam mit der Klient_in zu verstehen, welche Botschaft oder welche Geschichte die Stimme(n) über die Person erzählen und wie man selber zu dieser Botschaft stehen will. Helmut Egger wird – wie auch schon in seiner Abschlussarbeit - versuchen, dieses Vorgehen in einen breiteren (auch, aber nicht nur systemischen) Kontext zu stellen. Letztendlich geht es vor allem darum, im therapeutischen Dialog auf schmerzliche Gefühle antworten zu können - dann kann sich aus ‚sprachlosen’ Symptomen mit der Zeit mehr Erzählbares entwickeln.

Zum Referenten: Mag. Helmut Egger ist Klinischer und Gesundheitspsychologe und Systemischer Psychotherapeut. Er hat viele Jahre im (sozial-)psychiatrischen Bereich beim Verein Exit-Sozial in Linz, dabei in der Krisenintervention und im Aufsuchenden Kontext gearbeitet. Zurzeit ist er als Mitarbeiter von PROGES und in Freier Praxis in Salzburg und Linz tätig.