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aktuelle Infos

Die PatientInnen-Information über die in Österreich anerkannten psychotherapeutischen Methoden auf der Website des Ministeriums für Gesundheit und Frauen ist neu gestaltet. Man gelangt dorthin über die etwas verwirrende Homepage des Ministeriums unter dem Stichwort Psychische Gesundheit/Psychologie/Psychotherapie; ab S. 19 findet sich die systemische Orientierung.

Zur Erinnerung: Forbildungsrichtlinien für PsychotherapeutInnen

Wie bekannt müssen sich alle eingetragenen PsychotherapeutInnen laufend fortbilden - mindestens 90h innerhalb der letzten 3 Jahren.
Jährlich werden 1% aller eingetragenen Pth´s, das sind derzeit 57 von 5700, vom Beirat auf ihre absolvierte Fortbildung hin überprüft (ausgenommen LehrtherapeutInnen – da erfolgt die Prüfung über die Jahresberichte. Ausgenommen auch die, die weniger als 3 Jahre eingetragen sind). 
Als Fortbildung zählen Theorieveranstaltungen (z.T. auch Literaturstudium), einschlägige Seminare und Workshops, SV bei eingetragenen Pth, Intervision (mit Bestätigung eines Mitglieds dieser Gruppe, das mindestens 5 J. eingetragen ist). 
Karenz enthebt nicht von Fortbildung. 
Die Fortbildung muss psychotherapeutisch orientiert sein (außer das Seminar fällt in den Arbeitsschwerpunkt, also z.B. ein Kongress über Alte Menschen, wenn man mit diesen arbeitet).
Jegliche Änderung der Privat- oder Praxisadresse muss dem Beirat innerhalb eines Monats bekanntgegeben werden - sonst kann u.U. ein aufwendiges Austragungsverfahren in Gang kommen.

Fortbildungsrichtlinie


„Projekt: Systemtheorie-CD"

Interviews mit Professoren aus den unterschiedlichsten Disziplinen über „Systeme"

Florian Windhager und Lukas Zenk, zwei Studenten der Universität Wien und TU-Wien, begannen sich vor einigen Jahren aus unterschiedlichen Motiven für „Systeme" zu interessieren. Je länger sie auf den Universitäten nachforschten, welche Systeme in den Wissenschaften untersucht werden, desto vielfältiger und unterschiedlicher wurde ihr Bild über die „System-Theorien".

Um die aktuellen Forschungen und Grundideen von den Wissenschaftler zu sammeln, starteten sie das Projekt: Systemtheorie-CD. Sie interviewen seit Anfang 2004 Forscher aus den unterschiedlichsten Disziplinen, um das Feld der Systemtheorie (oder auch Komplexitätstheorie, Systemforschung, Systemwissenschaft, Selbstorganisation, Kybernetik,..) besser überblicken zu können.

Der Fokus der Interviewpartner liegt in Wien, wobei auch Gastprofessoren aus anderen Ländern vor die Kamera gebeten werden. Dabei kommen Wissenschafter aus z.B. der Physik, Soziologie, Mathematik, Philosophie, Psychologie, Geschichte, Medizin, Kybernetik, Politikwissenschaften, Wirtschaft und vielen anderen zu Wort.

Das Ziel ist, eine DVD mit Videos zu publizieren, auf der Interviews von Wissenschafter gesehen und gehört werden können, die sich mit Systemen verschiedenster Art beschäftigen. Die disziplinären Grenzen werden bewusst gesprengt, um das Netzwerk der System-Theorien in ihrer großen Komplexität begreifen zu können. 

Weitere Informationen: www.systemtheorie.at


ÖAS-Diskussionsforum
  1. Berufspolitik: PsychotherapeutInnen-Kammer 
  2. Kontroverse um die Aufstellungsarbeit nach Hellinger
  3. "Systemische Familientherapie" versus "Systemische Therapie"

Um diese Seite aktuell und interessant zu halten, bitte ich um Beiträge, Hinweise auf interessante Veranstaltungen, Tagungen, Kongresse etc.
Infos bitte an Andrea Brandl-Nebehay:
abrandl@chello.at