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Das Team:

LehrtherapeutInnen-Konferenz Jänner 2006
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Dr. Corina Ahlers
(1958)
Systemische Familientherapeutin, Supervisorin und Gruppendynamikerin,
Klinische und Gesundheitspsychologin, 5 Jahre Erfahrung im psychiatrischen
Kontext, 20 Jahre Mitarbeit am Institut für Ehe- und Familientherapie
– Wien.
Ab 2004 in freier Praxis, spezialisiert auf die Arbeit mit Trennung
und Neubildung von Paaren und Familien, neuen Lebensformen von Eltern
und Kindern im Zentrum FamilieNeu, sowie mit Transkulturalität
und Gender.
Kontakt:
1060 Wien Liniengasse 25/2b Tel. 943 73 41
corina.ahlers@chello.at |
Ausgewählte Publikationen:
- Ahlers C (1988) : Psychotherapie in der institutionellen Psychiatrie.
In: Jandl-Jager E & Stumm G (Hg): Psychotherapie in Österreich
. Eine empirische Analyse der Anwendung von Psychotherapie. Verl. Franz
Deuticke, Wien. S.157-166.
- Ahlers C (1994): Das Selbst in der Systemischen Therapie. Systeme,
Jg 8(2):19-36.
- Ahlers C (1998b): Systemische Therapie nach der Postmoderne. Dekonstruktion
und Verantwortung in brüchigen Beziehungswelten. Systeme 12/1: S.
54 – 79.
- Ahlers C (2004) Therapeutisches Leitmotiv als Macht der Therapie. Systeme
18/1.
Persönlicher Kurzkommentar:
„Für meine spanischen KlassenkameradInnen
war das fremde Knäckebrot ihrer deutschen Mitschüler Taubenfutter,
zum menschengerechten Verzehr war das eigene Tortillasandwich geeignet:
So schnell entsteht Rassismus.
Dass kulturelle Unterscheidung entwertend verwendet wird, hat mich schon
immer gestört. Heute macht mich mein bikulturelles Aufwachsen frei
für das Systemische Einfühlen in die vielen Perspektiven zwischenmenschlicher
Beziehungen, die ich in ihrer Komplexität versuche, zu be – greifen!“
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Dr. Reinhold
Bartl (1957)
Psychologe, Hypno-Systemischer Psychotherapeut,
Coach, Supervisor; Leiter Milton Erickson Institut Innsbruck. Arbeitsschwerpunkte
als Psychotherapeut im Bereich von psychosomatischen Störungen
und Suchtproblematiken. Reinhold Bartl beschäftigt sich in seiner
beratenden Tätigkeit insbesondere mit Menschen mit hoher Leistungs-
und Kompetenzorientierung.
Schwerpunkt in der Zusammenarbeit ist dabei die optimale Balance von
Kompetenzbewusstsein, Sinnstiftung sowie der Förderung von Kreativität,
mentaler Flexibilität und Gesundheit
Kontakt:
6020 Innsbruck Kochstraße 1 Tel. 0664/3805072
office@reinhold-bartl.at |
Persönlicher Kurzkommentar:
"Basierend auf der Entwicklungsgeschichte in meiner
Kernfamilie sowie meiner späteren Sozialisationsgemeinschaften interessieren
mich vor allem Gedanken, die eine Balance von Sinnorientierung, Leistungsbereitschaft
und (seelischer und körperlicher) Gesundheit in den Lebensformen von
Menschen fördern. Um diese Ziele zu unterstützen ist es für
mich wertvoll geworden, mich zusätzlich zu den Leitideen der orientierungsgebenden
SystemikerInnen mit den Kerngedanken der "Europäer" C.G. Jung
und Victor Frankl, den Ansätzen der narrativen Körperpsychotherapie
und den Weiterentwicklungen der Ericksonschen Hypnotherapie zu beschäftigen.
Damit wird für mich deutlich, dass der Systemische Ansatz in hervorragender
Weise geeignet ist, die Herausforderungen der gegenwärtig überkomplexen
Welt in einer nach Kooperation und Integration trachtenden Weise zu beantworten."
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Mag.
Andrea Brandl-Nebehay (1953)
Soziologin, dipl. Sozialarbeiterin, systemische
Familientherapeutin,
langjährige Tätigkeit im Jugendamt der Gemeinde Wien,
Leiterin des Instituts für Ehe- und Familientherapie (Wien),
Obfrau (1997-2003), Leiterin der Ausbildungskommission und Lehrtherapeutin
der ÖAS
Kontakt
3001 Mauerbach Augustinerwaldgasse 5/3 Tel. 979 64 215
0676 320 59 27 abrandl@chello.at
http://brandl-nebehay.at/ |
Ausgewählte Publikationen:
- Brandl-Nebehay A, Hinsch J. (Hrsg.) (2010) Paartherapie
und Identität. Denkanstösse für die Praxis. Carl Auer,
Heidelberg
- Brandl-Nebehay (2003) Zuhören verbindet - Die therapeutische
Beziehung im Spiegel lösungsorientierter und narrativer Ansätze.
Systeme 17/2: 197-210
- Brandl-Nebehay A, Rauscher-Gföhler B, Kleibel-Arbeithuber
J (Hrsg.) (1998)
Systemische Familientherapie. Grundlagen, Methoden und aktuelle Trends.
Facultas, Wien
- Brandl-Nebehay A, Russinger U (1995) Systemische Ansätze
im Jugendamt -
Pfade zwischen Beratung, Hilfe und Kontrolle. Z System Ther 13/2: 90-104
- Brandl-Nebehay A, Wagner H (1995) Systemische Paartherapie
in
Trennungssituationen. Systeme 9/2:48-59
- Russinger U, Brandl-Nebehay A (1994) Kurztherapeutische
Ansätze im
institutionellen Kontext. Systeme 8/1: 67-75.
Persönlicher Kurzkommentar:
"Mein eigener beruflicher Werdegang (von der Sozialarbeit
zur systemischen Psychotherapie) lässt mir die beraterische und therapeutische
Arbeit unter institutionellen Rahmenbedingungen als besondere Herausforderung
erscheinen. In der therapeutischen Arbeit und in der Ausbildung geht
es mir darum, eine systemische Art des Denkens und des Zugangs zu Menschen
und Problemen zu vermitteln: ein Zugang, der um vielfältige Perspektiven
des Wahr-Nehmens und Verstehens bemüht ist und diese gleichzeitig infrage
stellt. Und ich hoffe darauf, meine anhaltende Begeisterung und Freude an
meiner Tätigkeit als systemische Therapeutin und Lehrtherapeutin vermitteln
zu können."
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Ingrid Egger
(1965)
Sozialmedizinische Diplomkrankenschwester, systemische Psychotherapeutin,
Debriefingtrainerin, Supervisorin
Langjährige Erfahrungen in der psychotherapeutischen Arbeit mit
traumatisierten
Menschen mit und ohne Migrationshintergrund. Trainerin, Supervisorin
und Psychotherapeutin in freier Praxis
Arbeitsschwerpunkte: Interkulturelle Psychotherapie, Traumatherapie,
Krisenintervention,
EMDR, Hypnotherapie nach Milton Erickson. Pferdeunterstützte
Psychotherapie,
Kontakt:
Ingrid Egger
Sonnriegelhof - Therapie- und Seminarzentrum
Dioberberg 23, 8383 Doiber
8010 Graz, Heinrichstraße 27/II
Tel. 0676-63 61 466 ingrid.egger@sonnriegelhof.at
www.sonnriegelhof.at
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Ausgewählte Publikationen:
- Egger I (1999) Der siebente Tag. Psychotherapeutische
Betreuung von kriegstraumatisierten Frauen. In: Hey B, Huber C, Schmidlechner
K (Hrsg) Krieg: Geschlecht und Gewalt. Leykam, Graz, S. 78-96
- Egger I (1999) Der Turmbau zu Babel. Psychotherapie bei
überlebenden von Krieg, Gewalt und Folter. Systeme Jg.13/2: 144-159
- Egger I (2002) "Die letzte Metro, von der
Zerstörung der bewohnbaren Welt und dem Versuche des Wiederaufbaus".
Psychotherapeutische Arbeit mit Flüchtlingen im Verein Zebra. In:
Ottomeyer K, Peltzer K (Hg.) Überleben am Abgrund -Psychotrauma und Menschenrechte.
Drava Verlag, Klagenfurt, S. 187-213
- Egger I (2003) Retraumatisierung von Flüchtlingen
durch Behörden im Aufnahmeland. In: Forster E, Bieringer I, Lamott
F (Hg.) Migration und Trauma, Beiträge zu einer reflexiven Flüchtlingsarbeit.
LIT Verlag, Münster, Hamburg, London 2003, S. 141-151
- Egger I, Wedam U (2003) Eure Sprache ist nicht meine
Sprache. "Übersetzen" - Psychotherapie mittels Dolmetschern.
In: Pöllerbauer, S Prunc E. (Hg.) Brücken bauen statt Barrieren.
Sprach- und Kulturmittlung im sozialen, medizinischen und therapeutischen
Bereich. Selbstverlag, Institut für Theoretische und Angewandte Translationswissenschaft,
KF-Uni. Graz, S. 83-93
- Egger I (2004) Wenn das Leben aus den Angeln springt.
Das psychologische Debriefing als "erste Hilfe" für die Seele.
G. Grossmann, A. Kulmhofer (Hg.) Medizinsoziologische Aspekte der Krisen-
und Katastrophenforschung. Verlag Dr. Kovac, Hamburg, S. 135-161
Persönlicher Kurzkommentar:
"Wenn ein Kind nicht einschlafen kann, so beginnen
wir zu erzählen. Geschichten testen, die Reißfestigkeit von Wirklichkeiten.
In meiner therapeutischen Arbeit merke ich immer wieder, wie stark wir in
die unterschiedlichsten Formen von heilenden und auch krankmachenden Erzählungen
eingebunden sind. Besonders die interkulturelle psychotherapeutische Arbeit
mit Flüchtlingen im Verein ZEBRA hat dabei meinen Blick für die
Vielfalt und die Fragilität von Kulturen, deren Beziehungsgewebe zwischen
Menschen, zwischen Individuum und Gesellschaft geschärft. Psychotherapeutisches
und politisches Handeln sind für mich eng verbunden".
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Dr. Jutta Fiegl
(1953)
Systemische Familientherapeutin (seit 1991), klinische Psychologin und
Gesundheitspsychologin, Spezialgebiet Psychosomatik;
langjährige wissenschaftliche und praktische Tätigkeit an
der Gynäkologie und Geburtshilfe des Wiener AKH, 10-jährige
Erfahrung als Mitarbeiterin der ersten Sexualberatungsstelle; Obfrau
des Vereines Familie und Beratung; Mitgründerin und Vizerektorin
der Sigmund Freud PrivatUniversität Wien, Leiterin des Wahlpflichtfaches
Systemische Familientherapie des Studiums der Psychotherapiewissenschaft
gemeinsam mit Dr. Gerda Mehta;
Lehrtherapeutin in Ausbildung
Kontakt:
1140 Wien, Ulmenstr. 81 Tel: 914 96 74 jutta.fiegl@sfu.ac.at
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Ausgewählte Publikationen:
- Fiegl, J.,Langer, M.,Ringler, M.,: Mammakarzinompatientinnen
prä- und postoperativ; Evaluation einer kontinuierlichen Betreuung.
TW Gynäkologie 2, 274 - 281, Verlag Braun 1989
- Fiegl, J., Kemeter, P.: Katamnestische Untersuchung
von Paaren mit Kindern nach In-vitro-Fertilisation oder Samenspende.
In Brähler,E. Meyer,A: (Hrsg.) Psychologische Probleme in der
Reproduktionsmedizin; Jahrbuch der psychologischen Medizin 5,Springer
Berlin Heidelberg 1991
- Fiegl, Reznicek: Diagnostik in der Systemischen
Therapie. In: Laireiter(Hrsg):Diagnostik in der Psychotherapie; Springer
Verlag Wien New York 2000
Fiegl, J.: Der Wunsch nach Verschmelzung. Sexuelle Zufriedenheit –
ein Gradmesser für Stabilität beziehungsweise Gefährdung
intimer Beziehungen?; In: Mehta G., Rückert K. (Hrsg): Bindungen
Brüche Übergänge, Falter Verlag Wien, 2002
- Fiegl, J.: Postpartale Depression aus psychotherapeutischer
Sicht und Strategien der Behandlung; in: Wimmer-Puchinger, B, Riecher-Rössler,
A. (Hrsg.): PostpartaleDepression, von der Forschung zur Praxis; Springer-Verlag/Wien,
2006
- Buch:
Fiegl, J.: Kinderwunsch, das geheimnisvolle Wechselspiel zwischen
Körper und Seele; Patmos Verlag, Düsseldorf 2004
Persönlicher Kurzkommentar:
Mir ist wichtig, Freude am psychotherapeutischen Beruf,
die Neugier und das Interesse an der Unterschiedlichkeit der Menschen
und deren Wirklichkeiten zu vermitteln, das Finden von Zugängen
zu verschiedenen Wertsystemen und Lösungsansätzen, wobei bei
aller Ernsthaftigkeit das Spielerische und der Humor nicht zu kurz kommen
darf. Da ich viel Erfahrung in der Psychosomatik und in der psychischen
Betreuung bei körperlichen Erkrankungen sammeln konnte, ist es
mir wichtig, Verständnis für die interdisziplinäre Zusammenarbeit
zu wecken und Flexibilität im Handeln in unterschiedlichen institutionellen
Kontexten zu vermitteln.
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Mag.
Stefan Geyerhofer (1963)
Klinischer Psychologe, Gesundheitspsychologe, Psychotherapeut (Systemische
Familientherapie), Lehrsupervisor, Mitbegründer des Instituts
für Systemische Therapie (IST) in Wien und Adj. Prof. für
Psychologie an der Webster University, Gründungsmitglied und
Mitglied des "Scientific Board" des "European Network of Strategic
and Systemic Therapy" Kontakt:
IST 1030 Wien Am Heumarkt 9/2/22 Tel. 714 38 00
geyerhofer@geyerhofer.com
www.geyerhofer.com
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Ausgewählte Publikationen:
- Brandl-Nebehay,A., Geyerhofer,S., Wolf,F. (1998).
Geschichte der systemischen Familientherapie. In: Brandl-Nebehay,A.,
Rauscher-Gföhler,B., Kleibl-Arbeithuber,J.: Systemische Familientherapie:
Grundlagen, Methoden und aktuelle Trends. WUV - Facultas, Wien, S.
17-59
- Geyerhofer,S. & Komori, Y. (1999). Die Integration
Poststrukturalistischer Modelle in der Kurzzeittherapie. Systeme,
13/2. Auch erschienen in: Watzlawick,P. & Nardone,G.: Kurztherapie
und Wirklichkeit. Piper, München, 1999.)
- Geyerhofer, S., Unterholzer, C. (2003). "Meine
Symptome aus dem Mund eines anderen" Ehemalige KlientInnen als
Ressource in der Psychotherapie. Systeme, 17 (1), 47-65.
- Geyerhofer, S., Komori, Y. (2004). Integrating Poststructuralist
Models of Brief Family Therapy. European Review, 1 (Republication).
- Geyerhofer,S., Ebmer,J. & Pucandl,K. (2004)
Systemische Therapie und die Zufriedenheit der KlientInnen. Systeme
18 (2), 133-154.
Persönlicher Kurzkommentar:
Besonders interessiert mich die Integration unterschiedlichster
Systemischer Ansätze in Praxis und Theorie, sowie die spezielle
Umsetzung systemischer Therapieansätze bei bestimmten Symptom-
und Problembereichen (Magersucht, Ängste, Zwänge, Panikattacken,
Hyperaktivität und Aufmerksamkeitsstörungen, Burn Out und
Erschöpfungssyndrom etc.). In Aus- und Weiterbildung sollte die
Praxis im Vordergrund stehen und methodische und theoretische Inhalte
darauf aufbauen."
Mehr über Stefan Geyerhofer finden Sie unter www.geyerhofer.com
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Dr.
Joachim Hinsch (1945)
Systemischer Familientherapeut, Klinischer
und Gesundheitspsychologe, bis März 2010 Leiter des Instituts
für Ehe- und Familientherapie, Wien
Studium der Psychologie und im Studium irregulare der Soziologie
in Wien, Lehranalyse in der Wiener Psychoanalytischen Vereinigung
ohne Abschluss, Zahlreiche Weiter- und Fortbildungen in analytischer,
struktureller und systemischer Familientherapie
Kontakt:
1060 Wien Otto-Bauer-Gasse 16/15 Tel. 585 27 68
joachim.hinsch@wiso.or.at
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Ausgewählte
Publikationen:
- Hinsch J, Steiner E (1993) Vom Paar zum Subjekt.
Ein Beitrag zur Paartherapie. Systeme 7/1: 34-45
- Hinsch J, Steiner E (1995) Vom Paar zum Subjekt
II. Leitlinien für die Praxis Systemischer Paartherapie. Systeme
9/2
- Ahlers C, Brandl-Nebehay A, Hinsch J, Reiter L,
Wagner H (1999) Systemische Einzel-, Paar- und Familientherapie -
Entwicklung und Perspektiven. In: Slunecko T, Sonneck G (Hg.) Einführung
in die Psychotherapie. Facultas, Wien, S. 247 -302
- Steiner E, Hinsch J, (1988) Therapie: Ordnungskunst
zwischen Finden und Erfinden. Zur Verwendung von Metaphern. Fam Dynamik
13/3: 204-219
- Steiner E, Hinsch J, Reiter L, Wagner H (1988) Familientherapie
als Etikett. Eine therapeutische Strategie bei institutionell verflochtenen
Fällen? In:
Reiter L, Brunner EJ, Reiter-Theil S (Hrsg.) Von der Familientherapie
zur systemischen Perspektive. Springer, Berlin, S 137-157
Persönlicher Kurzkommentar:
"Systemische Familientherapie hat das Ziel,
den Klienten dabei behilflich zu sein, Lösungsräume zu erweitern.
Die Methoden dabei verändern sich in den Jahren äußerst
stark, was eine sehr spannende Auseinandersetzung mit systemischer Psychotherapie
provoziert. Mein Hauptinteresse liegt in der Paartherapie, die meinem
Verständnis nach ein ganz eigenes Vorgehen erfordert: nicht das
Symptom eines der Partner steht im Vordergrund sondern die Art, der
Beziehungsinhalt, durch den sich zwei Menschen aneinander gebunden haben.
Ausbildung ist im Prinzip Schulung in einem bestimmten Verständnis
durch den jeweiligen Ausbildner. Die Vielzahl der Ausbildner bzw. Seminarleiter
löst diese klare Bindung an ein bestimmtes Vorgehen wieder auf
und läßt persönlichem Verständnis wieder viel Raum."
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Mag.
Andreas Höher (1966)
Klinischer Psychologe und Gesundheitspsychologe; Psychotherapeut
(Systemische Familientherapie); 10 Jahre psychologische Tätigkeit
bei „Rettet das Kind-NÖ“ (Kinder- und Jugendheim);
5 Jahre psychotherapeutische Tätigkeit an der pädiatrischen
Nephrologie, Hepatologie und Gastrologie an der Kinderklinik AKH-Wien;
seit 2005 Mitarbeiter am Institut für Ehe- und Familientherapie;
Psychotherapeut in freier Praxis; Lehrtherapeut in Ausbildung
Kontakt:
1080 Wien • Buchfeldgasse 16/Top 2 • Tel.: 0650
3568464 • www.8ung.at/familientherapie
andreas.hoeher@gmail.com
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Ausgewählte Publikationen:
- Die Verselbständigung junger Erwachsener im Familiensystem
versus Heimkontext – Oder: Vom Mythos der geglückten Verselbständigung.
In: Rettet das Kind - NÖ, Jahresbericht 2001
- KlientInnen gering schätzen – eine Gefahr. In: Sozialpädagogische
Impulse 2/02
- Wenn die medizinische Lösung zum psychischen Problem wird.
Oder: Systemische Therapie mit Organ-Lebendspendern und das Sprechen
über Sehnsüchte. Abschlussarbeit zur Ausbildung zum systemischen
Psychotherapeuten bei der Österreichischen Arbeitsgemeinschaft
für systemische Therapie und systemische Studien (ÖAS),
2004
- Peritonealdialyse bei Kindern: Medizinische (Übergangs-) Lösung
– familiäre Herausforderung. In: Wiener Klinische Wochenschrift,
Volumen 117, Supplement 6, Dez. 2005
Persönlicher Kurzkommentar:
„Irgendwie habe ich es als Kind bereits gefühlt, dass ein
Problem(verhalten) an sich schon eine versuchte Lösung ist. Doch
weder konnte ich es damals in Worte fassen, noch traute ich damals meinem
eigenen kindlichen Urteil. Es hat viele Jahre später eine systemische
Ausbildung benötigt und den damit einhergehenden konstruktivistischen,
kybernetischen und kommunikationstheoretischen Ein- und Überblick,
um dieser watzlawitzschen These die entsprechende Bedeutung zu schenken.
Jetzt begleiten mich die unterschiedlichen systemischen Ideen in meiner
täglichen psychotherapeutischen Arbeit und ermöglichen mir
eine neugierige und respektvoll-bejahende Begegnung mit Menschen.“
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Dr.
Sabine Klar
Verhaltensforscherin (Zoologin), Religionspädagogin,
Psychotherapeutin (systemische Therapie), Supervisorin, Lehrtherapeutin
(ÖAS); Mitbegründerin des IAM (Institut für angewandte
Menschenkunde)
Eigenarten: neugierig und etwas verrückt, interessiert an
bodenständig praktischem Umgang aber auch an philosophischen
Fragen; versucht sich in ihrer Arbeit als Mensch zu zeigen, der
selber sucht und scheitert, seine Denkweisen, Gefühle, Erfahrungen
und Vorannahmen transparent macht und offen bespricht.
Kontakt:
IAM 1020 Wien Erlafstraße
7/2/30 Tel. 320 78 17 klar@iam.or.at
• www.iam.or.at |
Ausgewählte Publikationen:
Werdegang
(aus dem systemagazin 27.12.06)
Nähere Informationen sowie Artikel und Entwürfe
zu meinem Ansatz (work in process) sind auf der Homepage unter www.iam.or.at
einsehbar (Materialien zur angewandten Menschenkunde), u.a.
- Therapy meets Philosophy
- Tipps und Tricks zum Umgang mit menschlichen Lebewesen
- Systemische Psychotherapie und Ausbildung
- Ethologische Perspektiven zum Umgang mit dem menschlichen
Viech
- Reflexionen zur systemischen Therapie (teilweise kritisch)
u.a.m."
Persönlicher Kurzkommentar:
"Ich habe in den letzten Jahren begonnen,
ein spezifisches Modell psychotherapeutischer Arbeit zu entwickeln,
das seine Wurzeln einerseits in systemischen Herangehensweisen und andererseits
in philosophischen Überlegungen und Fragen hat. Im Gespräch mit
Klienten thematisiere ich immer wieder das mit dem Wahrnehmen, Sprechen
und Verhalten zusammenhängende Fühlen und Denken - um die
Erzählungen, Sichtweisen und Verhaltensweisen besser verstehen,
bisher Ungesagtes in Sprache bringen bzw. an hinderlichen Denkweisen
und Lebenszugängen arbeiten zu können."
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Mag. Susanne
Klingan
Systemische Familientherapeutin, Pädagogin;
7 Jahre Tätigkeit in der aufsuchenden Famlienarbeit bei einem
freien Träger in Niederösterreich, 5 Jahre Praktikumsanleitung
im Rahmen von AST (Ambulante Systemische Therapie) der Lehranstalt
für Systemische Familientherapie, Wien; seit 2005 Mitarbeit
am Institut für Ehe- und Famlientherapie, Wien. Lehrtherapeutin
Kontakt:
1180 Wien Vinzengasse
24/13 Tel. 0699 114 97 647
s.klingan@gmx.at |
| Ausgewählte Publikationen:
- Klingan S. (1997): Wir reden nicht nur
– wir tun auch was. Von Rollenkonfusion und Rollendifferenzierung.
In: Jürgen Hargens (Hrsg.): Klar helfen wir Ihnen! Wann
sollen wir kommen? Systemische Ansätze in der Sozialpädagogischen
Famlienhilfe. Borgmann, Dortmund.
- Dolzer E, Glatzl S., Klingan S. (1999):
Frauen fragen. Reflexionen zur Bedeutung des Geschlechterunterschieds
in der mobilen Familienberatung. In: Lesnik M., Vyslouzil M.
(Hrsg.): Sozialarbeit von, mit und für Frauen. Lebenswelt
ländlicher Raum. Sozaktiv, St.Pölten.
- Klingan S. (2000): Dreiecksbeziehungen.
In: Jürgen Hargens (Hrsg.): Gastgeber hilfreicher Gespräche.
Wir haben Ihnen geholfen?! Was haben wir von Ihnen gelernt?
Borgmann, Dortmund.
Klingan S., Binter G. (2005): Vom leidvollen Warten auf das
Glück. In: Obertöne, Unterschiede. Vielstimmigkeit
in der systemischen Therapie, Kongressband. La-sf, Wien.
Persönlicher Kurzkommentar:
„In bestimmten Momenten mag ich
es besonders, systemische Therapeutin zu sein: Wenn es mir zum
Beispiel gelingt bei KlientInnen im Laufe eines Therapiegesprächs,
das gekennzeichnet ist durch Erzählungen von Enge und Hilflosigkeit,
„Seiten“ wahrzunehmen, die diesen Selbstbeschreibungen
widersprechen. Dieses Andere aufzugreifen, es für und mit
KlientInnen in Sprache zu bringen, mit ihnen daraus - mit allem
Respekt für ihr Leiden - eine neue Perspektive zu entwickeln,
darin zeigt sich für mich die besondere Qualität systemischer
Therapie.“
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Robert
Koch (1958)
Psychotherapeut (Systemische Familientherapie), Dip.Soz.Arb, Lehrsupervisor
der ÖAS, ehem. Mitarbeiter des Institutes für Ehe- und
Familientherapie und des Psychosozialen Dienstes, Re-Teaming Coach
und KidsSkills-Ambassador für Österreich, freie Praxis
in Wien und Korneuburg
Kontakt:
2100 Korneuburg Deutschmeisterstraße
20a, Tel.: 0699 1000 5885 Psychotherapie.Koch@kabsi.at
www.psycho-praxis.com |
Ausgewählte Publikationen:
- Lösungsorientierte
Psychotherapie bei Bettnässen und Einkoten. Systeme 1/99: 38-42
- Lösungsorientierte Psychotherapie bei
Ängsten und Zwängen. Systeme, 1/99: 31-37
- Stellung-Nehmen
- Eine Zusammenfassung der Arbeit mit Aufstellungen. Systeme, 1/00:
47-55
- Alte
Wege - neue Brücken. In: Mehta, G., Rückert, K. (Hrsg.)
(2002) Bindungen, Brüche Übergänge", Falter Verlag,
Wien, 161-181
- Männliche Therapeuten
- weibliche Klientinnen. Systeme 2/04: 183-192
Persönlicher Kurzkommentar:
"Im Mittelpunkt der Mensch" - diese Haltung prägt
meine Arbeit im Bereich der systemischen Psychotherapie, Supervision
und des Coachings. Aus der Sozialarbeit kommend, ist mir immer bewusst
gewesen, dass allein die Veränderung des Individuums, ohne das
Umfeld zu bedenken, nicht zielführend ist. Neue Konzepte und kreative
Ideen systemischen Denkens greife ich immer gerne auf. Humor halte ich
ebenfalls für einen wichtigen Bestandteil therapeutischen Handelns,
nicht nur in meiner Arbeit mit Kindern und Jugendlichen. Ferner beziehe
ich in meine systemische Arbeit Pferde mit ein (hier habe ich eine eigenes
Unternehmensberatungsprojekt gegründet). Durch die Reaktionen dieser
feinfühligen Tiere, findet ein besonderer Prozeß von Erkennen
und Unterscheiden statt und der Transfer dieser Erfahrungen in den beruflichen
und privaten Alltag wirkt oft sehr hilfreich.
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Rudolf
Kronbichler (1951)
Psychotherapeut (systemische Familientherapie),
DSA, langjährige Tätigkeit an einer psychotherapeutischen
Ambulanz im Bereich Kinder und Jugendpsychiatrie, therapeutische
Mitarbeit im Kinderschutzzentrum Salzburg, Supervisor Kontakt:
5020 Salzburg . Linzer Gasse 51 Tel. 0662/87 47 10, Klinik: 4483/4319
. r.kronbichler@salk.at
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Ausgewählte Publikationen:
- Kronbichler, R. (1993). Systemische Fallsupervision.
Systeme, Jg 7, Heft 2/93
- Kronbichler, R. (1997) Geschichten über erfahrungsnahe
Potentialfokussierungsprozesse - systemische Gruppentherapie. In:
Institut für Systemische Therapie (Hrsg.). Galilei und die Wühlmaus:
Systemische Ansätze in der Psychiatrie. Krammer Verlag, Wien
- Kronbichler, R. (2001). Geschichte, Diskurs,
Position: Ein konzeptueller Rahmen für eine narrativ orientierte
Supervision. Systeme, Jg 15, Heft 1/01
Persönlicher Kurzkommentar:
"Auf meinem Weg von strategisch/strukturellen
Ansätzen über das Mailänder Modell, Eriksonsche Hypnotherapie,
den lösungsorientierten Ansatz hin zur narrativen Therapie im Laufe
der letzten 25 Jahre scheint mir der "Slogan" der narrativen
Therapie: "Die Person ist niemals das Problem, sondern die Beziehung
zum Problem ist das Problem" das größte innovative
Potential bereitzustellen.
Welche Möglichkeiten für meine Arbeit als Therapeut und Supervisor
eröffnet diese Orientierung?
- Die Schaffung eines Klimas von Zusammenarbeit
mit meinen KlientInnen
- Das Herstellen, Transparentmachen und die Sabotage
von Verbindungen zwischen dem, was als problematisch erlebt wird und
dem sozio-kulturellen Feld, das diese Probleme unterstützt. (siehe
z.B.: "Geschichte, Diskurs und Position in: Systeme)
Welche Auswirkungen hat diese Orientierung auf
mein persönliches und berufliches Leben?
- Das Persönliche und das Politische läßt
sich leichter verbinden u. in der therapeutischen/supervisorischen
Arbeit einbringen.
- Sie bietet Gelegenheiten zum Experimentieren mit
spannenden, herausfordernden Dialogen mit andern und mit mir selbst.
- Es eröffnen sich Chancen dafür, mein Alltagsleben
und das der Personen mit denen ich arbeite, mit den für sie und
mich wichtigen Werten, Sehnsüchten und Hoffnungen zu verbinden.
Worin liegt mein momentaner Arbeits- und Interessensschwerpunkt?
Teilnahme an einem "Co-research" Projekt
mit David Epston, Stephen Madigan und Personen, deren Leben von Anorexie/Bulimie
beherrscht worden ist, mit dem Ziel der Weiterentwicklung und Nutzung
der Möglichkeiten narrativer Therapie zur Schaffung anti-anorektischer
Subkulturen (z.B.: durch narrative Gruppentherapie), insbesondere auch
in einem stationären Setting."
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Dr. Gerda
Mehta (vor Mai 2002 Klammer) (1955)
Systemische Familientherapeutin, Klinische
und Gesundheitspsychologin, Mediatorin
Hauptberuflich tätig beim Psychologischen Dienst des Amts
für Jugend und Familie in Wien. Vertreterin im Psychotherapiebeirat,
Ausbildungsleiterin der Systemischen Familientherapieausbildung
der ÖAS, Standort SFU.
Kontakt:
1210 Wien Arbeiterstrandbadstr 72
Tel. 29 46 099 06766258252
mehta@aon.at |
Ausgewählte Publikationen:
- Sozialkonstruktionistische Grundlagen für
Paartherapien. In System Familie. 1997, Bd 10, 2-10
- Was muß gedreht werden, damit Kurztherapie
so kurz wie möglich sein kann? 1999. In Hargens J.: Einfach,
kurz und gut 2.
- Gruppenbildungen und Gruppen(auf)lösungen.
Dialektisches Ineinanderspiel von Ich und Wir. 2002.In Hajo MOLTER
& Jürgen HARGENS (Hrsg.) Ich - du - wir - und wer sonst
noch dazu gehört. Perspektiven systemischen Arbeitens mit und
in Gruppen. Borgmann, Dortmund
- Über die Schwierigkeit, in Familienangelegenheiten
nützlich zu intervenieren. Österr. Amtsvormund 2002
- Systemic family therapy in Austria in Kit
Ng: family therapy around the world. Newton Books 2003
Co-Herausgeberin
Co-Herausgeberin von Büchern wie:
- Bindungen, Brüche, Übergänge.Beziehungen
und ihre Veränderungen in unterschiedlichen Lebensphasen (Falter
Verlag 2001)
- Streiten Kulturen. Konzepte und Methoden einer
Kultursensitive Mediation (Springer Wien NewYork 2004)
- Psychotherapeutische Diagnostik. Leitlinie für
einen neuen Standard. (Springer Wien New York 2005)
- Systemische Grenzgänge. Wirksames und Wirkendes
im Zwischenmenschlichen (Krammerverlag 2006)
- Mediation. Instrument der Konfliktregelung und
Dienstleistung. (Falter Verlag Wien 2008)
Persönlicher Kurzkommentar:
"Ich habe Interesse an Menschen
und an ihren Weisen (miteinander) zu sein und zu wünschen, an
vielfältigen methodischen Zugängen und am Spiel mit Theorien.
Schwerpunkte in meiner praktischen Arbeit sind das Auf-Finden von
Übergängen, Dialoge (wieder) zur Ruhe zu bringen, die Auseinandersetzung
mit Neuem zu fördern. Das Mitbedenken individueller, familiärer,
institutioneller und politischer Ebenen ist mir dabei wichtig."
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Mag. Traude Tauber
(1954)
Systemische Familientherapeutin, AHS-Leherin
(ca.20 Jahre) für Psychologie/Philosophie, Deutsch und
Geschichte; Tätigkeit in LehrerInnenweiterbildung; Lehrgangsleiterin
für soziokulturelle Animation;
Psychotherapeutin in freier Praxis; (vorher 10 Jahre im psychosozialen
Ambulatorium ESRA zur Betreuung von Holocaustüberlebenden
und deren Angehöriger)Arbeitsschwerpunkte: Traumatherapie
(EMDR), systemische Strukturaufstellungsarbeit, Hypnotherapie,
Körperpsychotherapie
Kontakt: Kirchengasse 19/27 • 1070 Wien
• Tel: 0664/ 48 70 343
Traude.tauber@chello.at
, www.ttauber.com |
Ausgewählte Publikationen:
- Tauber T (1999) Spielen in der Systemischen Therapie. Umsetzung
der Methoden und Techniken systemischer Therapie in die Arbeit
mit Kindern. In: Systeme (Interdisziplinäre Zeitschrift
für systemtheoretische Forschung und Praxis in den Humanwissenschaften)
Jg. 13 Heft 2/99
- Tauber T (2000) Zur psychotherapeutischen Betreuung
der Überlebenden vom Nazi-Erziehungsheim am Spiegelgrund
in: Systeme (Interdisziplinäre Zeitschrift für systemtheoretische
Forschung und Praxis in den Humanwissenschaften) Jg. 16 Heft
1/02
- Tauber/ Vyssoki/ Strusievici/Schürmann: (2004) Trauma
bei den Opfern der NS-Verfolgung- In: Friedmann,Hofmann, Lueger-Schuster,
Steinbauer, Vyssoki (Hrsg.): Psychotrauma - die posttraumatische
Belastungsstörung. Wien New York, Springer
- Tauber/ Vyssoki: (2004) Intervention und Psychotherapie
(der postraumatischen Belastungsstörung) In: Friedmann
u.a(Hg.): Psychotrauma, Wien (Springer)
- Tauber/ Vyssoki: (2004) Alt gewordene Überlebende des
Holocaust. In: Zeitschrift Psychotherapie im Alter (Forum
für Psychotherapie, Psychiatrie, Psychosomatik und Beratung)
Heft 3/2004
- Tauber T (2006) Zum Begriff des Systemischen. In G.Mehta,
E.Zika (Hg): Systemische Grenzgänge. Wien (Krammer)
Persönlicher Kurzkommentar:
Ich fühle mich im
systemischen Denken zu Hause, weil es so flexibel ist, dass
es viel Raum für Entwicklung und Kreativität lässt.
Besonders wichtig ist mir dabei die Haltung von Wertschätzung
und Toleranz, die Einbeziehung gesellschaftspolitischer Zusammenhänge
und Positionierungen und die Beachtung des Zusammenwirkens von
psychischen-körperlichen und sozialen Faktoren.
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Dr.
Carmen Unterholzer
Systemische Familientherapeutin, seit 2005
Psychotherapeutin am Institut für Systemische Therapie,
Wien, Literaturwissenschafterin und Erziehungswissenschafterin,
langjährige Lehrbeauftragte an der Universität Innsbruck,
langjährige Tätigkeit in der Erwachsenenbildung und
in der LehrerInnenfortbildung, Wissenschaftsjournalistin, Zusatzausbildung
in Poesie- und Bibliotherapie, Lehrtherapeutin in Ausbildung
Kontakt:
Institut für Systemische Therapie
Heumarkt 9/2/22, A - 1030 Wien
unterholzer@ist.or.at,
www.ist.or.at |
Ausgewählte Publikationen:
- Die Behandlung von Burnout – Individuum und Kontext
(mit Stefan Geyerhofer). In: Psychotherapie im Dialog, Nr.
3, 2009
- Der blinde Fleck. Zu einem Therapeuten oder zu einer Therapeutin?
in: Psychologie heute compact 21, 2009
- Drehbuch zu „Ana Ex. Wie die Magersucht siegt und
wie sie scheitert“ (mit Johannes Ebmer), DVD, Carl-Auer-Systeme
Verlag, Heidelberg 2008
- Gegen Dogmen und Tabus. In: Systemische Grenzgänge.
Wirksames und Wirkendes im Zwischenmenschlichen, hg. von Gerda
Mehta, Erik Zika, Krammer Verlag, Wien 2006
- Geschichte(n) meines Lebens. Oder: Schreiben in der systemischen
Therapie. In: „systeme“, Heft 2/05
- „Meine Symptome aus dem Mund eines anderen“.
Ehemalige KlientInnen als Ressource in der Psychotherapie
(mit Stefan Geyerhofer) In: systeme, Heft 1/03
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Rita Maria
Vogel (1932)
Sozialarbeiterin, Systemische Familientherapeutin,
Lehrtherapeutin, Supervisorin, Lehrsupervisorin; Ab 1953 Arbeit
an der Psychiatrischen Universitätsklinik, Wien mit Schizophrenen,
Suizidanten und deren Familien, ab 1956 Mitarbeit an der Ehe-
und Familienberatungsstelle der Gemeinde Wien, ab 1976 Institut
für Ehe- und Familientherapie. Kontakt:
1170 Wien . Heuberggasse 8/1/14 Tel. 48 11 694 |
Persönlicher Kurzkommentar:
"Eines der Ziele meiner Lehrtherapie Tätigkeit
ist, herauszufinden wie die/der Einzelne lernt, und dabei zu fördern."
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Henry
Vorpagel (1949)
Psychotherapeut (Systemische Familientherapie),
Europäisches Zertifikat für Psychotherapie (ECP), Zertifikat
der ÖAS für Supervision, Sozialpädagoge, Fortbildungen
in Konfliktmanagement, Arbeit mit HIV pos. Menschen, Arbeit mit
Drogenkonsumenten, Lösungsorientierte Kurztherapie, Borderline
- Störungen u. Suchtmittelkonsum, Depression Kontakt:
1060 Wien Liniengasse 25/1b Tel. 0676/711 47 43
psychotherapievorpagel@chello.at
www.psychotherapie-vorpagel.eu
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Ausgewählte Publikationen:
- "Systemische Therapie mit Suchtpatienten" von der Pathologisierung
zur Funktionalisierung, Vorpagel H, Hinsch J in "Systeme",
Interdisziplinäre Zeitschrift f. systemtheoretisch orientierte
Forschung u. Praxis i. d. Humanwissenschaften, 1996
- "Systemische Therapie mit Suchtpatienten " Vorpagel
H in"Systemische Familientherapie", Grundlagen, Methoden
u. aktuelle Trends, Hrsg. Brandl - Nebehay A, Rauscher - Gföhler
B., Kleibel - Arbeithuber J, Facultas, 1998
- "Das Gift" - ein Gruppenprojekt Systemische Gruppentherapie
mit Drogenkonsumenten auf einer Langzeittherapiestation, Horak j,
Vorpagel H in "Systeme", Interdisziplinäre Zeitschrift
f. systemtheoretisch orientierte Forschung u. Praxis i. d. Humanwissenschaften,
2002
Persönlicher Kurzkommentar:
"Lebensprobleme wie auch deren
Bewältigung begreife ich als ein zwischenmenschliches Geschehen,
das sich in einem konkreten sozialen Umfeld entfaltet. Ich sehe die
TherapeutIn als respektvolle und aufmerksame ExpertIn dafür,
Prozesse zu initiieren, die es der KlientIn ermöglichen, sich
ihrer Kompetenz bewusst zu werden und sie zu nutzen."
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Hedwig
Wagner (1948)
Systemische Familientherapeutin, Diplomierte
Sozialarbeiterin, Psychotherapeutin im Institut für Ehe-
und Familientherapie, Langjährige Praxis als Sozialarbeiterin
im Amt für Jugend und Familien der Stadt Wien. Fort- und
Weiterbildung in analytischer, verhaltenstherapeutischer, gruppendynamischer
und systemischer Psychotherapie. Ausbildung für Sexualberatung
und Sexualtherapie und zur Supervisorin.
Kontakt:
Tel. 958 39 00
hedwig.wagner@chello.at |
Ausgewählte Publikationen:
- W. Neubauer, H. Wagner (1986), Systemische Ehe - und Familienberatung
- auf dem Weg zu einem neuen Beratungsparadigma (Festschrift anläßlich
des 30 jährigen Bestehens der Ehe- und Familienberatung der
Stadt Wien).
- Ahlers,C. Hinsch, J. Rössler,E. Wagner, H. Wolf, F.: Erfahrungen
mit de Shazers kurztherapeutischem Konzept in Österreich: Bericht
aus der zweijährigen Zusammenarbeit eines Teams. In:
Reiter,L. Ahlers, C. Systemisches Denken und therapeutischer
Prozeß Springer - Verlag, Berlin - Heidelberg 1991 S 136-
153
- Brandl-Nebehay A, Wagner H. (1995) Systemische Paartherapie in
Trennungssituationen. Systeme 9/2: 48-59.
- Ahlers, C. Brandl-Nebehay, A. Hinsch, L. Wagner, H. Systemische
Einzel-, Paar-, und Familientherapie - Historischer Überblick, Entwicklung
und Perspektiven. In: Slunecko T, Sonneck G. Einführung in
die Psychotherapie Universitätsverlag Wien 1999, S247-300.
Persönlicher Kurzkommentar:
"An der systemischen Therapie fasziniert mich
die respektvolle und partnerschaftliche Haltung gegenüber den
KlientInnen, die sich stringent in all den vielfältigen Richtungen
und Konzepten und Methoden abbildet. Ich stelle mein aufmerksames
Zuhören, meine Erfahrungen, Beobachtungen, Kenntnisse zur Verfügung.
Die KlientInnen entscheiden, welche Veränderungsperspektiven
sich aus unserem Dialog entwickeln. Die Auseinandersetzung mit neuen
Konzepten und Ideen, die sich in unserem Feld ständig entwickeln,
sind herausfordernd und anregend. In der Ausbildung versuche ich loyal
zu den systemischen Konzepten zu bleiben, d.h. mich an den aktuellen
Interessen und Fragen der StudentInnen zu orientieren und die Entwicklung
eines individuellen Stils als Psychotherapeutin zu unterstützen."
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Dr. Gerhard
Walter (1957)
Studium der Psychologie, Pädagogik und
Publizistik. Klinischer- u. Gesundheitspsychologe, Systemischer
Familientherapeut. Langjährige therapeutische Arbeit im kinder-
und jugendpsychiatrischen Bereich sowie in Beratung und Supervision
im sonderpädagogischen Bereich. Koordination der psychologischen
und psychotherapeutischen Arbeit an der Landesklinik
für Kinder- u. Jugendheilkunde Salzburg.
Entwicklung eines lösungsorientierten und narrativen Konzeptes
für die therapeutische Arbeit mit Kindern und ihren Familien
während stationärer Aufenthalte in psychiatrischen Kinderkliniken
- "Stationärer Aufenthalt als Übergang".
Kontakt:
5020 Salzburg Bergstraße
22/5/41 • Tel.0662/87 47 10 gwalter@tele2.at
• http://www.dr-gerhard-walter.at/ |
Ausgewählte Publikationen:
-
Vom Finden des eigentlichen
Selbst. Systeme 1/99.
-
Stationäre
Behandlung als Übergang. Systeme 2/98.
-
Vom Problemland
zum Lösungsland. In: Rotthaus W. (Hrsg.): Systemische
Kinder- und Jugendlichenpsychotherapie. Carl Auer Verlag, 2001.
- Lösungsorientierte und narrative Ansätze in der systemischen
Therapie. In: Brandl A. et. al.: Systemische Familientherapie.
Facultas Verlag 1998
Persönlicher Kurzkommentar:
Im Laufe meiner eigenen therapeutische Entwicklung
entstand ein starkes Interesse für Integrationsformen von lösungsorientierten
und narrativen Therapieansätzen - "Entwicklung von
Zukunftsgeschichten". Diese spezielle Form der Integration bestimmt
immer mehr mein therapeutisches Handeln und die Entwicklung von Konzepten
für die systemische Arbeit im kinderpsychiatrischen Bereich.
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Dr. Ferdinand
Wolf (1955)
Klinischer und Gesundheitspsychologe, Psychotherapeut
(Systemische Familientherapie), Supervisor (ÖAS, BÖP),
Mediator (gem. § 39c FLAG), Studium der Psychologie und Zeitgeschichte
an der Universität Wien, Ausbildung zum Systemischen Familientherapeuten
in Wien (ÖAS), Weiterbildung in lösungsorientierter
Kurztherapie (Salzburg, Milwaukee) und klinischer Hypnose nach
Milton H.Erickson (Heidleberg, München, Wien), Weiterbildung
in Mediation (IBO-Steyr, Arge Konfliktmanagement Wien)
Kontakt:
7053 Hornstein • Siget 61 • Tel.02689/2368
• ferdinand@wolf.co.at
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Ausgewählte Publikationen:
- WOLF Ferdinand, RÖSSLER Erwin (1986): Über
die Anwendbarkeit des Ericksonschen Utilisationsprinzips bei der
therapeutischen Arbeit in Institutionen: In: Hypnose und Kognition
3(2): 42-46.
- AHLERS Corina, HINSCH Joachim, RÖSSLER Erwin,
WAGNER Hedwig, WOLF Ferdinand (1991): Erfahrungen mit De Shazers
kurztherapeutischem
Konzept in Österreich: Bericht aus der zweijährigen Zusammenarbeit
eines
Teams. In: REITER Ludwig, AHLERS Corina (Hrsg.): Systemisches Denken
und therapeutischer Prozeß. Berlin-Heidelberg-New York: Springer.
136-153.
- WOLF Ferdinand, KLAR Sabine (1993): Mediation
in Scheidungsverfahren. In: Psychologie in Österreich 13 (4):
110-112.
- WOLF Ferdinand (1999): Persönliche Betrachtungen
zum Thema
"Haltungen und Interventionen in der lösungsorientierten
Kurztherapie". In: Systeme 13 (1):15-23.
- STIEGER Clemens, WOLF Ferdinand, MEYER
Michael, BACHMAYER-MACH Sonja, KRUMBÖCK Ruth (1999):
Geschichten in der Beratung? Narrative Ansätze in der systemischen
Therapie und ihre Bedeutung für die
Organisationsberatung. In: Managerie: 5. Jahrbuch. Systemisches
Denken und Handeln im Management. Heidelberg: Carl Auer Systeme.
252-278.
- WOLF Ferdinand (2000): Lösungsorientierte
Moderation als
kurztherapeutische Intervention in "ExpertInnensystemen".
In: HARGENS Jürgen, EBERLING Wolfgang (Hrsg.): Einfach kurz
und gut. Teil 2. Ressourcen erkennen und nutzen. Dortmund: Borgmann
Publishing. 177-198.
Persönlicher Kurzkommentar:
"Systemische Psychotherapie ist für
mich ein spezifisches Beziehungsangebot zwischen KlientInnen und TherapeutInnen.
Dabei sollte anstelle moralischer Bewertungen und Festlegungen auf
der vermeintlichen Basis objektiver Wahrheiten ein Dialog im Vordergrund
stehen. Dieser Dialog könnte als Austausch über Gedanken,
Ideen, Schwierigkeiten und Lösungsmöglichkeiten im Sinne
eines Veränderungsimpulses für persönliche Sichtweisen,
Haltungen und Annahmen von KlientInnen und TherapeutInnen wirken."
LehrtherapeutInnen-Richtlinie
des Bundesministeriums für soziale Sicherheit und Generationen
betreffend Kriterien für die Bestellung von Lehrpersonen für
das psychotherapeutische Fachspezifikum gemäß §§ 6 und
7 des Psychotherapiegesetzes, BGBl. Nr. 361/1990
Geschäftsordnung der ÖAS-Ausbildungskommission
(download)
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