Weiterbildungscurriculum für Säuglings-, Kinder- und Jugendlichen-Psychotherapie

Säuglinge, Kinder und Jugendliche....
... erleben in ihrem sozialen Kontext unterschiedlichste Bindungen, Beziehungsqualitäten und Lebensbedingungen. Der Kontext ist einerseits wesentlich für die Belastung und die Symptombildung und wird andererseits für die Überwindung des Belastenden und dessen Bearbeitung mit psychotherapeutischen Mitteln mit herangezogen.
Eine systemische Behandlung von Säuglingen, Kindern und Jugendlichen sieht daher vor, mit dem umgebenden Bezugssystem (Familie, Schule, Kindergarten, Wohnheim, etc.) bestmöglich zusammen zu arbeiten.

Zielsetzung

Das Curriculum soll Teilnehmer_innen berechtigen, die Bezeichnung „Weiterbildung in Säuglings-, Kinder- und Jugendlichenpsychotherapie entsprechend der Weiterbildungsbestimmungen des BMG“ zu führen sowie in die Liste der Kinder- und Jugendlichenpsychotherapie eingetragen zu werden.

Es soll die Teilnehmer_innen dazu befähigen, bei klinisch relevanten Störungen im Säuglings-, Kindes- und Jugendalter
•    ein für die psychotherapeutische Vorgangsweise angemessenes Fallverständnis zu entwickeln,
•    die eigene Behandlungskompetenz und Grenzen der Zuständigkeit für diese Altersgruppen einschätzen zu können
•    und vernetzt mit anderen Professionist_innen zusammenzuarbeiten
•    oder bei Notwendigkeit auf entsprechende Ressourcen im Sinne einer positiven Weiterentwicklung des Symptomträgers zu verweisen
•    unter der Berücksichtigung der Verschwiegenheit, rechtlichen Zuständigkeiten, Kinderrechten und Kinderschutzbestimmungen.

Zielgruppe

  • in die Liste des BMG eingetragene Psychotherapeut_innen
  • Psychotherapeut_innen in Ausbildung unter Supervision
  • andere Berufsgruppen (Klin. Psycholog_innen, Pädagog_innen,...)
    (als Weiterbildung anrechenbar - kein Eintrag in die SKJ-Liste möglich!)

Übergangsbestimmungen bzw. (Nach-)Zertifizierungen bis Jänner 2018 (nur gültig für Pth_innen, die bis Dez. 2016 in die Liste des BMG eingetragen wurden)

Alle Psychotherapeut_innen, die bis einschließlich Dezember 2016 in die Liste des Bundesministeriums eingetragen wurden, fallen in die Übergangsbestimmung der ÖAS. Nähere Informationen dazu unter zertifizierung.


Für Psychotherapeut_innen, die ab 2017 in die Liste des Bundesministeriums eingetragen werden/wurden, gelten folgende Regeln:

Psychotherapeut_innen in Ausbildung unter Supervion können während ihrer fachspezifischen Ausbildung im Sinne einer Schwerpunktsetzung notwendigen SKJ-Weiterbildungsinhalte im Ausmaß von 50% erbringen. D.h.

  • max. 75 Stunden Theorie
    max. 100 psychotherapeutische Protokolle zur Arbeit mit Kindern/Jugendlichen und
  • max. 25 Stunden Supervision

Die zweite Hälfte erfolgt nach Eintragung in die Psychotherapeut_innenliste des BMG um frühestens 1 Jahr danach in die Liste der Kinder- und Jugendlichenpsychotherapeut_innen aufgenommen werden zu können.
Dieser Teil der SKJ-Weiterbildung kann ausschließlich bei einer beim BMG zertifizierten Einrichtung in Säuglings-, Kinder- und Jugendlichenpsychotherapie, wie es unter Anderem die ÖAS ist, absolviert werden.

Zugang - Voraussetzungen

  • Es wird davon ausgegangen, dass den Teilnehmer_innen die kinder- und jugendpsychiatrischen Störungsbilder angemessen bekannt sind.

  • Teilnehmer_innen der Weiterbildung müssen die gelernten Inhalte in der kinder- und jugendlichenpsychotherapeutischen (privaten) Praxis oder zielgruppengerechten Arbeitsstelle erproben und vertiefen können. Diese Rahmenbedingungen sind für die Aufnahme in das Curriculum erforderlich.

Warum online?

Die ÖAS versucht den Umstand zu berücksichtigen, dass mögliche Interessent_innen dieser Weiterbildung österreichweit verteilt sind und wir ein orts- und zeitungebundenes Lernen ermöglichen wollen. D.h. keine langen Anreisezeiten zu Seminarorten nach Wien, Graz, Salzburg oder Innsbruck. Keine zusätzlichen Kosten durch Anreise, Übernachtung und keine zeitliche Fremdbestimmung durch fix vorgegebene Seminartermine, die den persönlichen bzw. privaten Lebensalltag beschneiden. Jede/r Interessent_in kann zeitlich individuell mit der Weiterbildung starten, ohne auf den Beginn einer geschlossenen Weiterbildungsgruppe zu warten.
E-learning ist in vielen anderen Bildungseinrichtungen bzw. Universitäten bereits längst gelebter Lernalltag, der durch die konstruktivistische Lehrweise nicht nur ein aktives, reflektierendes und dem persönlichen Wissensstand anschlussfähiges Lernen ermöglichen, sondern zusätzlich der systemischen Idee und Epistemologie entspricht.

Struktur der online-Weiterbildung

Das Weiterbildungscurriculum ist in 2 Modulblöcke unterteilt: Module in A und Module in B.
Modulblock A ist der Grundlagenbereich, der vorrangig für Psychotherapeut_innen anderer, d.h. nichtsystemischer fachspezifischer Ausbildungen gedacht ist und die entsprechenden systemischen Grundkompetenzen in der Arbeit mit Kindern und Jugendlichen vermitteln soll.

Im Modulblock B werden Spezialbereiche der SKJ-Zielgruppe behandelt. Je nach beruflichen Gegebenheiten, vorausgehendem Wissen und Spezialisierungswünschen der Studierenden können Module/Seminare individuell gebucht werden. D.h. Kolleg_innen mit systemischer Vorbildung benötigen nur Seminare aus Modul B.

Modulblock A und B werden den Studierenden online über die Online-Schulungsplattform Cisco Spark angeboten. Das hat den Vorteil, dass die Studierenden jederzeit mit der Weiterbildung starten, sich zeit- und ortsungebunden weiterbilden und ihr Lerntempo und Lernpensum an die eigenen Lebensumstände anpassen können. Der Lerneffekt/-erfolg wird online durch direkte Kommunikation in Videokonferenz mit den Lehrenden evaluiert und an die Koordinator_innen des Curriculums zurückgemeldet.

Supervision

Laut Weiterbildungsrichtlinien des BMG sind mind. 50h begleitende Supervision erforderlich. Im Weiterbildungscurriculum der ÖAS kann die Supervision in Gruppen von maximal 6 Personen in Präsenzform absolviert werden. Das Angebot und die Organisation der Supervisionsgruppen wird ebenfalls über die Online-Schulungsplattform Cisco Spark geregelt. Hier wird ein eigener Raum für Supervisionsangebote bzw. -suche eingerichtet.

Anmeldung

1. Bitte senden Sie an die ÖAS:

  • das ausgefüllte ÖAS-SKJ-Anmeldeformular (Stammdatenerhebung sowie Angabe der von Ihnen ausgewählten Modulteile)
  • wenn Sie in die Übergangsphase der Nachzertifizierung (bis Jänner 2018 möglich!) fallen: den ausgefüllten Erhebungsbogen des BMG zur Nachzertifizierung sowie das ÖAS-SKJ-Anmeldeformular

2. Sie erhalten eine entsprechende Rechnung - wir ersuchen um zeitnahe Begleichung, da die Anmeldung erst nach Eingang auf dem ÖAS-Konto gültig ist bzw. Ihre Unterlagen erst dann weitergeleitet werden.  

3. Sie werden über die Online-Plattform Cisco-Spark in die von Ihnen ausgewählten „Modul-Räume“ eingeladen. Dort entnehmen Sie bitte die entsprechenden Seminarunterlagen und Evaluationsaufgaben der Lehrenden.

Anmeldeformular (beschreibbares pdf-Dokument) hier als DOWNLOAD!

Kosten

Die Kosten gestalten sich individuell. Sie können jedoch mit folgenden Kosten rechnen:

  1. Verwaltungsgebühren:    250 € (einmalig)
    Sollten Sie länger als 2 Jahre für die Weiterbildung brauchen, wird Ihnen ab dem 3. Jahr jährlich eine Bearbeitungsgebühr von 100 € verrechnet.

  2. Theorie-Module A & B:   130 €  pro 10h-Modul für ÖAS Mitglieder
                                        150 € pro 10h-Modul für Nicht-Mitglieder

  3. Supervision:                    15 € pro benötigter Supervisionseinheit bei Gruppe a`6 Personen (bei weniger Teilnehmer_innen erhöhen sich die Kosten – Supervisor_in erhält 90€ pro Einheit)

  4. Theorie-Modul C:     zw. 250 € - 290 € pro 15h-Seminar 

Da sich das Curriculum als Modulsystem versteht, werden Teilnehmer_innen nur jene Seminare und Supervisionen besuchen, die ihnen fehlen und sie wählen, um die Kriterien der Zertifizierung zu erfüllen.

Nachzertifizierung:
Sollten Sie im Zuge einer Nachzertifizierung fehlende Theoriestunden haben und diese über das ÖAS-Online-Weiterbildungscurriculum absolvieren wollen, werden Ihnen die 150€ Nachzertifizierungsgebühren auf die Verwaltungsgebühren gutgeschrieben.
Falls Sie bereits bei einer anderen Einrichtung um Nachzertifizierung angesucht haben und ausschließlich Seminare buchen wollen, um fehlende Theoriestunden zu absolvieren, betragen die Verwaltungsgebühren für die Online-Schaltung 150€, d.h. die ÖAS prüft nicht Ihren Erhebungsbogen für die Eintragung in die Liste für Kinder- und Jugendlichenpsychotherapie und Sie werden auch nicht auf der ÖAS-Liste für Kinder- und Jugendlichenpsychotherapie geführt.

Seminare

A Modul-/Seminarname AE Lehrende
A1

Theorien einer vernetzten Identität
PRÄSENZSEMINAR - 2.12.2016 - siehe C1

10h Mehta
A2 Therapeutische Beziehung im Einzel- und Mehrpersonensetting mit Säuglingen, Kindern und Jugendlichen 10h Ahlers
A3

Bindungstheorie im Kontext systemischer Psychotherapie mit Kindern und Jugendlichen und deren Bezugspersonen
PRÄSENZSEMINAR - 31.3.-1.4.2017 - siehe C2

10h Fenz/Senft
A4 Systemische Entwicklungstheorie - handlungsorientiert 10h Saval
A5 Rechtliche Rahmenbedingungen und ethische Aspekte und ihre Auswirkung auf das therapeutische Setting und die Interventionen in der systemisch-psychotherapeutischen Arbeit mit Kindern und Jugendlichen 10h Höher
A8 Methodische Schwerpunkte der psychotherapeutischjen Arbeit im Familiensystem mit Säuglingen, Kindern und Jugendlichen - Lösungsorientierte Therapie
10h Koch
B
Modul-/Seminarname
AE
Lehrende
B3 Praktische Entwicklungspsychologie: Bedürfnisse von Säuglingen, Kindern und Jugendlichen verstehen 10h Psenner
B4 Ein guter Start ins Leben! Unterstützung rund um Schwierigkeiten und Probleme in den ersten Lebensjahren 10h Wellek
B5 Trennung und Neubildung von Familien aus Sicht der Kinder und Jugendlichen 10h Ernst
B6 Trennung und Neubildung von Fortsetzungsfamilien aus Sicht der Eltern und neuen Partner 10h Ahlers
B7 Chronisch kranke Kinder u. Jugendliche und ihre Familie im Kontext somatisch medizinischer Krankenbehandlung
10h Jalowetz
B8 Therapie mit Säuglingen, Kindern, Jugendlichen und deren Eltern im Zwangskontext der Jugendhilfe
10h Steiner
B9 Kinder und Jugendliche, die auch psychiatrische Hilfe benötigen
10h Möstl
B10 Kinder psychisch kranker Eltern
10h Eder
B11 Systemische Zugänge in der Therapie bei Anorexie und Bulimie bei Kindern und Jugendlichen
10h Wiener-Schneider
B12 Verhaltensprobleme in der Schule - Schulverweigerung - ADHS 10h Sartori
B13 Die therapeutische Arbeit mit Säuglingen, Kindern und Jugendlichen in Pflege- und Adoptivfamilien
10h Feichtinger
B14 Transkulturelle Faktoren in der psychotherapeutischen Arbeit mit Kindern und Jugendlichen mit Migrationshintergrund
10h Özlü-Erkilic
B16 Das Internet als soziales System für Kinder, Jugendliche und deren Familien 10h Rosenauer
C Präsenz-Module (vorbehaltlich Änderungen und Ergänzungen) AE Lehrende
C1 Theorien einer vernetzten Identität10h Mehta
C2

Bindungstheorie im Kontext systemischer PT mit Kindern und Jugendlichen und deren Bezugspersonen

15h Fenz/Senft
C3 weitere Präsenzseminare nationaler und internationaler Referent_innen - direkt buchbar über: IST - Institut für Systemische Therapie www.ist.or.at

Ablauf des Curriculums

Nach Unterzeichnung des Vertrags sowie Einzahlung der von der ÖAS errechneten Weiterbildungskosten werden Sie über die Online-Plattform Cisco-Spark in die von Ihnen ausgewählten „Modul-Räume“ eingeladen. Dort entnehmen Sie dann bitte die entsprechenden Seminarunterlagen, Lernleitfaden und Evaluationsaufgaben der Lehrenden.

Es ist ratsam, sich immer nur einem oder höchstens 2 Modul-Räumen zeitgleich zu widmen. Wenn Sie die im Modul-Raum gestellten Aufgaben erfüllt bzw. erledigt haben, können Sie sich in Cisco Sparks über einen 1:1 Raum mit dem/der Lehrenden in Verbindung setzen und einen persönlichen Termin für eine Videokonferenz zwecks Feedback und Evaluierung vereinbaren.
Es könnte vorkommen, dass die Lehrenden die Inhalte des jeweiligen Moduls in größeren zeitlichen Abständen aktualisieren. Bitte überprüfen Sie, wenn Sie die Lehrinhalte auf ihren PC downloaden, jedoch erst Wochen/Monate später ausarbeiten wollen, ob Sie wirklich die Letztversion der Unterlagen besitzen.

SKJ-Zitat-Wikipedia

In einigen Modulen werden Sie gebeten, als Teil der Evaluation einen Beitrag für eine Wikipedia zu verfassen. Dieser Beitrag besteht entweder aus einem eigenem Fallbeispiel oder aus einem (Fachliteratur-)Zitat. Sie wählen einen eigenen Fall oder ein Zitat, das Ihnen im Bezug auf das Modulthema wichtig erscheint bzw. in Ihrer Arbeit mit diesem Thema von Relevanz ist. Andererseits sollen Sie Ihre fachlichen Gründe für dieses Zitat kurz und prägnant erläutern bzw. über die Lösung/Schwierigkeiten ihres Falles berichten. Die so zustande gekommenen Texte werden dann auf der ÖAS-Homepage öffentlich zugänglich, um eine SKJ-Wikipedia entstehen zu lassen, welche der gemeinsamen Wissensvernetzung dienlich sein wird.

Eine Wikipedia hat zum Ziel, Erfahrung und Wissen gemeinschaftlich zu sammeln, in verständlicher Form zu dokumentieren und zur Diskussion anzuregen.

Evaluation

Neben dem SKJ-Wikipedia-Eintrag erfolgt die Evaluierung eines Moduls per Videokonferenz direkt über die Plattform Cisco Sparks und dauert in der Regel bis zu 45 Minuten. Achten Sie bitte darauf, dass Sie in diesem Zeitraum eine ausreichend schnelle Internetverbindung haben. Nach der Videokonferenz erhalten Sie von dem/der Lehrenden eine Bestätigung über den erfolgreichen Abschluss des jeweiligen Moduls. Bitte sammeln Sie die Bestätigungen auf Ihrem Computer und senden Sie diese nach Abschluss aller Ihrer Modulteile zwecks Abschlusszertifikat gesammelt über Cisco-Spark an Doris Psenner.

Abschlusszertifikat

Nach Absolvierung und Nachweis folgender Inhalte kann ein Weiterbildungszertifikat seitens der ÖAS ausgestellt werden und die Eintragung in die Liste für Kinder- und Jugendlichenpsychotherapie erfolgen:

  • 150 Stunden Theorie
  • 50 Stunden Supervision
  • 200 Stunden psychotherapeutische Tätigkeit mit Kindern und Jugendlichen

Rücktritt von der Weiterbildung

Nach Freischaltung durch die ÖAS in die Modul-Räume auf Cisco Spark ist ein Rücktritt vom Weiterbildungscurriculum nicht mehr möglich.

CISCO SPARK

Für die Umsetzung des online-Weiterbildungscurriculums wird Cisco Spark als E-Learningplattform verwendet. Cisco Spark ist ein dialogisches Kommunikationsnetzwerk, das sich für Schulung und Teamworking für Menschen eignet, die nicht an einem Ort leben.
Es ist einfach in der Anwendung (ähnlich WhatsApp oder Facebook) und bietet unter Einhaltung datenschutzrechtlicher Vorgaben viele Möglichkeiten des Austauschs. Die Anwendung ist in unterschiedlichen virtuellen Räumen organisiert. So ist jedes Modul ein eigener Raum, in dem die jeweiligen Unterlagen gespeichert sind und zu dem die Teilnehmer_innen Zugang erhalten.
In den Räumen können die Teilnehmer_innen  die Unterlagen herunterladen und in weiterer Folge selbstständig bearbeiten. Weiters kann mit den Referent_innen und anderen Teilnehmer_innen per virtuellem Klassenzimmer schriftlich und/oder Video kommuniziert werden. 
Nähere Informationen über Cisco Spark finden Sie in der Support Seite des Betreibers unter: https://support.ciscospark.com/customer/de/portal/articles. Außerdem gibt es auf YouTube zahlreiche Videos, die die Verwendung anschaulich beschreiben.
Der Vorteil von Cisco Spark ist, dass Sie sich die Cisco Spark-App auf allen Ihren elektronischen Endgeräten (d.h. auf Ihrem Computer, Laptop, Tablet und Handy) herunterladen und mit der gleichen E-mail-Adresse und Kennwort benützen können. Somit können Sie überall Zugriff auf Ihre Modul-Räume zum Lernen haben. Über Firefox können Sie sogar online, ohne Herunterladen der App, Zugriff auf das Weiterbildungsmodul haben.

Referent_innen

Ahlers Corina, Dr.in
1958 / Klinische und Gesundheitspsychologin
Eintragung 1991
Qualifikationen:
Lehrtherapeutin in der ÖAS /SFU, Systemische Familientherapie und Dynamische Gruppenspsychotherapie, Lehrsupervisorin
Kompetenz in der pth Arbeit mit Kindern und Jugendlichen:
1986 bis 2004 Anstellung am Institut für Ehe- und Familientherapie, Praterstr. 40, 1020 Wien
2002 bis 2004 Mitarbeit am qualitativen Forschungsprojekt zu Patchworkfamilien, zusammen mit Reinhard Sieder. Buch: Patchwork, erschienen 2008
2005 Gründung des Zentrums Familieneu zur Begleitung, Beratung, Mediation und Therapie bei Trennung, Scheidung und bei Neubildung von Familien: Arbeit mit Eltern, mit Paaren und mit Kindern als Zusammenarbeit mehrerer Therapeut_innen.


Eder Sigrun Mag.ª
1977 / Klinische und Gesundheitspsychologin
Eintragung 2007
Qualifikationen:
Systemische Familientherapeutin
Systemische Traumatherapie Ausbildung im April 2015 abgeschlossen, Redakteurin, Begründerin und Hauptautorin der SOWAS!-Kindersachbuchreihe zu kindlichen und jugendlichen Spezialthemen bei Edition Riedenburg.
Kompetenz in der pth Arbeit mit Kindern und Jugendlichen:
Anstellung an der Universitätsklinik für Kinder- und Jugendpsychiatrie der Christian Doppler Klinik und dem Universitätsinstitut für Klinische Psychologie der PMU an den Salzburger Landeskliniken
Rehabilitationsklinik für Kinder und Jugendliche (Klinik Schönsicht, Berchtesgaden)
Kinderschutz-Zentrum (Salzburg), Kinderschutzzentrum Känguru (Bad Ischl).


Rosita Anna Ernst Dr. in
1978 / Klinische und Gesundheitspsychologin
Eintragung 2013
Qualifikationen:
Systemische Familientherapeutin
Kompetenz in der pth Arbeit mit Kindern und Jugendlichen:
Arbeit seit September 2011 mit Kindern, Jugendlichen und Eltern
Eingetragen als § 95 Beraterin 95 Abs. 1a AußStrG 
Aufsuchende Familienarbeit in Zwangskontext (Caritas Wien)
Weiterbildung zur Kinder-, Jugend- und Elternberaterin beim VPA.


Feichtinger Elfriede MSc
1965 / SFU für Psychotherapie, Diplomierte Sozialarbeiterin
Eintragung 2004
Qualifikationen:
Systemische Familientherapeutin
Kompetenz in der pth Arbeit mit Kindern und Jugendlichen:
1987 Mitarbeiterin der Gemeinde Wien, Magistratsabteilung 11, Amt für Jugend und Familie.
Seit 2008 Anstellung am Institut für Paar- und Familientherapie, 1020, Praterstraße 40/10 als systemische Paar- und Familientherapeutin, in diesem Zusammenhang Leitung einer Pflegeelternsupervisionsgruppe und Arbeit mit Pflege- und Adoptivfamilien.
Thema: Kinder und Jugendliche bei nichtleiblichen Eltern (Adoptivkinder und Pflegekinder).


Monika Fenz
1966 / Erzieherin und Interdisziplinäre Mobile Frühförderin und Familienbegleiterin
Eintragung 2007
Qualifikationen:
Systemische Familientherapeutin
Lehrgang Systemische Aufstellungsarbeit (APSYS – FAB Organos 2009)
Anerkennung als SAFE®-Mentorin (Brisch 2009)
Zertifikat als Systemische Supervisorin und Coach (ÖAS 2012; Eintragung Liste der ÖVS 2011)
Eintragung in die Liste der Beraterinnen nach § 95 Absatz 1a Außerstreitgesetz des BM für Familie und Jugend (2013)
Lehrgang zur Familienplanungsberaterin (ÖGF 2014)
Teilnahme an diversen Kongressen und Weiterbildungen zum Thema im Rahmen der Tätigkeit als Frühförderin und Familienbegleiterin sowie laufend als Psychotherapeutin
Kompetenz in der pth Arbeit mit Kindern und Jugendlichen:
1987 - 1988 Tätigkeit in verschiedenen sozialpädagogischen und therapeutisch-pädagogischen Einrichtungen (Normalbegabte Kinder, Kinder mit erhöhtem Förderbedarf, Kinder mit Behinderung in verschiedenen Altersstufen)
1989 – 1991 Mediative Frühförderung der Blindeninstitutsstiftung Würzburg / Ast. Nürnberg als Mobile Frühförderin für mehrfachbehindert-sehgeschädigte Kinder (meistens mit Geburtstraumata) und ihre Familien
1992 – 2009 Mobile Frühförderung und Familienbegleitung Wiener Sozialdienste – FöBe GmbH als Interdisziplinäre Mobile Frühförderin und Familienbegleiterin (verschiedenste Familiensysteme mit unterschiedlichen kulturellen Kontexten und vielfältigen Lebensbedingungen)
2012 – 2013 Durchführung eines SAFE®-Kurses


Höher Andreas Mag.

1966 / Klinischer und Gesundheitspsychologe
Eintragung 2004
Qualifikationen:
Systemischer Familientherapeut
Lehrtherapeut in der ÖAS
Eingetragen als § 95Abs. 1a AußStrG-Berater
Vertragspartner aller anerkannten Krankenkassen, insbesondere für Kinder- und Jugendtherapie seit 2005
Kompetenz in der pth Arbeit mit Kindern und Jugendlichen:
1993-2003: Klinischer Psychologe und Gesundheitspsychologe (Heimpsychologe) bei Rettet das Kind - NÖ
2003-2007: psychologische und psychotherapeutische Arbeit mit Kindern und Jugendlichen an der Universitätsklinik für Kinder- und Jugendheilkunde, AKH Wien/pädiatrische Nephrologie, Hepatologie und Enterologie
2003 bis dato: psychotherapeutische Arbeit mit Kinder und Jugendlichen in privater Praxis sowie seit 2005 am Institut für Paar- und Familientherapie


Jalowetz Sigrid Mag.ª
1978 / Klinische und Gesundheitspsychologin
Eintragung 2011
Qualifikationen:
Systemische Familientherapeutin
Kompetenz in der pth Arbeit mit Kindern und Jugendlichen:
Seit 2004 Anstellung im AKH-Kinderherzzentrum: Psychologisch-psycho-therapeutische Arbeit mit Kindern und Jugendlichen und deren Bezugspersonen im Kinderherzzentrum der Universitätsklinik für Kinder- und Jugendheilkunde, AKH Wien.


Robert Koch MSc.

1958  / Dipl. Sozialarbeiter
Eintragung 1995
Qualifikationen:
Systemischer Familientherapeut
Lehrtherapeut ÖAS und der SFU. Lehrsupervisor
Publikation und Vorträge im Fachbereich Kinder- und Jugendlichenpsychotherapie (z.B. Ängste und Einnässen bei Kindern, Vortrag in Instanbul: männliche Therapeuten, männliche Kinder).
Weiter- und Fortbildung bei Ben Furman in Finnland (2006) und am Institut für Systemische Therapie (IST, Stefan Geyerhofer, Ben Furman 2003).
Reteaming-Coach nach Ben Furman und auf dessen Website „Kids-Skills- Ambassador für Österreich“.
Kompetenz in der pth Arbeit mit Kindern und Jugendlichen:
1987 - 1996 Mitarbeiter des Institutes für Ehe- und Familientherapie Wien
Arbeit als Familientherapeut, Supervisor und Coach in eigener Praxis.
Arbeit mit Kindern und Jugendlichen im Gruppen.
Entwicklung von Möglichkeiten, wie mit Kindern in verschiedenen Settings gearbeitet werden kann: ab 2003 – gemeinsam mit Stefan Geyerhofer.
Praktische Arbeit mit Kindern und Jugendlichen im Rahmen der Tätigkeit am Institut für Paar- und Familientherapie und der privaten Praxis - seit 1995 – ca. 3500 Stunden Kinder- und Jugendlichenorientierte Psychotherapie. Kassenvertrag in NÖ auch für Psychotherapie für diesen Personenkreis.


Gerda Mehta Dr.in
1955 / Klinische und Gesundheitspsychologin
Eintragung 1991
Qualifikationen:
Systemische Familientherapeutin
Lehrtherapeutin ÖAS/Leiterin der Weiterbildung für Systemische Psychotherapie SFU
Supervisorin, Mediatorin
Kompetenz in der pth Arbeit mit Kindern und Jugendlichen:
Klinische Psychologin beim Psychologischen Dienst der Stadt Wien, Jugendamt
seit 1979
Psychologische und Psychotherapeutische Arbeit mit Kindern und Jugendlichen
in verschiedenen Institutionen und privater Praxis


Möstl Sandra Mag.ª Dr. in
1980 / Sozial- und Heilpädagogin
Eintragung 2012
Kompetenz in der pth Arbeit mit Kindern und Jugendlichen:
seit 2005 tätig an der Abteilung für Kinder- und Jugendpsychiatrie und -psychotherapie, Landeskrankenhaus Graz Süd-West, Standort Süd
Seit 2008 Leitung des pädagogischen Teams der Abteilung.
2013 wurde von mir an der Abteilung für Kinder- und Jugendpsychiatrie und -psychotherapie eine Tagesklinik für schulbezogene Störungen (Schulangst, Schulphobie, ADHS, Störung des Sozialverhaltens) aufgebaut.
seit 2009 in freier Praxis mit Schwerpunkt Kinder und Jugendliche


Özlü-Erkilic Zeliha Mag.ª
1982 / Klinische und Gesundheitspsychologin
Eintragung: 2013
Qualifikationen:
Systemische Familientherapeutin
Kompetenz in der pth Arbeit mit Kindern und Jugendlichen:

Seit 2010 Tätigkeit in der Medizinischen Universität Wien an der Universitätsklinik für Kinder- und Jugendpsychiatrie: Psychologische und psychotherapeutische Behandlung/Betreuung von Kindern und Jugendlichen und deren Bezugspersonen mit Migrationshintergrund. Zusätzlich Anstellung als wissenschaftliche Mitarbeiterin an der Ambulanz für Transkulturelle Psychiatrie und migrationsbedingte Störungen im Kindes und Jugendalters.
Seit 2012 psychologische und psychotherapeutische Arbeit mit Kindern/Jugendlichen und Familien mit türkischem Migrationshintergrund in privater Praxis.
Diverse Publikationen über Migrantenkinder und –jugendliche mit suizidalem und selbstverletzendem Verhalten.
Mehrere Vorträge im Fachbereich Kinder und Jugendliche in deutscher, englischer und türkischer Sprache.

 

Psenner Doris Mag.ª
1973 / Erziehungswissenschaftlerin
Eintragung 2007
Qualifikationen:
Systemische Familientherapeutin
Hypnotherapie nach Milton Erickson
Hypnosystemische PT mit Kindern und Jugendlichen (Lehrgang Dr. Siegfried Mrochen)
Ausbildung „Krisenintervention“ beim Roten Kreuz Österreich
Hypnosystemische Konzepte für Supervision und Coaching (i. A.)
Seminarleiterin seit 2007
Fachhochschule für Tourismusmanagement
Kompetenz in der pth Arbeit mit Kindern und Jugendlichen:
Psychotherapeutin in eigener Praxis zuerst Wien, dann Innsbruck seit 2004 (Arbeit mit Kindern u Jugendlichen)
Psychotherapeutin im Kinderschutzzentrum in Liezen/Steiermark (2005 – 2009)
Berufsausbildungsassistentin für verhaltensauffällige Jugendliche in Wien (2004 – 2005)
Mitarbeiterin im KIT-Kriseninterventionsteam des Österr. Roten Kreuzes in Innsbruck
Langzeit Praktikantin an der Station für Kinder- und Jugendpsychiatrie, Universitätsklinik Innsbruck (2002 – 2003)
Mitarbeiterin des Kunsttreffpunkts (www.kunsttreffpunkt.at) und Leiterin diverser Kreativkurse für Kinder und Eltern-Kind-Kurse
Autorin monatlicher Beiträge in den Bereichen Psychologie und Kreativität für JungÖsterreich Verlag (MiniSpatzenpost, Spatzenpost, Kleines Volk).  Konfliktintervention. In: K.Unterluggauer, L.Kerer, SOS-Kinderdorf (2008): Krimasos-Krisenmanagement für soziale Einrichtungen. Monatliche Beiträge für die Zeitschrift: „Der Erker“ im Bereich Psychologie und Soziales.

 

Rosenauer Dominik M. Mag.
1972 / Klinischer und Gesundheitspsychologe
Eintragung 2008
Qualifikationen:
Systemischer Familientherapeut
Hypnotherapeut
Eingetragen als § 95Abs. 1a AußStrG-Berater
Wahlpsychologe
Sachverständiger für Psychotherapie, klinische Psychologie und Familienpsychologie
2004-2006 Lektor für Medienpsychologie an der FH Salzburg
2010 bis 2014 Psychotherapeut im Familienzentrum der Caritas Wiener Neustadt
Selbstständig seit 2003 in Wien und Niederösterreich in eigener Praxis
Verschiedene Veröffentlichungen zum Thema Online Beratung/Psychotherapie (u.a. in Levold/Wirsching, 2013)


Sartori Alexandra Mag.ª
1974 / Klinische und Gesundheitspsychologin
Eintragung 2014
Qualifikationen:
Systemische Familientherapeutin
Kompetenz in der pth Arbeit mit Kindern und Jugendlichen:

seit 2002 Arbeit mit Kindern, Jugendlichen und Eltern als Schulpsychologin für den Landesschulrat für NÖ

seit 2012 Psychologische und psychotherapeutische Arbeit mit Kindern und Jugendlichen in freier Praxis
Gruppen für Soziale Kompetenz für Kinder und Jugendliche, Rainbows-Gruppenleiterin für Kinder und Jugendliche nach Verlusterlebnissen
Eingetragen als § 95 Beraterin 95 Abs. 1a AußStrG 

Saval Ingeborg Mag.ª
1956 / Diplompädagogin und Psychagogin
Eintragung 2001
Qualifikationen:
Systemische Familientherapeutin
Studium Pädagogik und Erziehungswissenschaften (Universität Wien)
Ausbildung zur Psychagogin am AKH Wien unter der Leitung von Univ.Prof.Dr. Max Friedrich
Fortbildungen in Kinder- und Jugendtherapie (zB Hypnotherapie für Kinder und Jugendliche)
Seminarleiterin in psychotherapeutischen und psychosozialen Ausbildungsvereinen (VPA, ÖAS, Mag 11 Fortbildungszentrum, ARGE Bildungsmanagement,…) für kinderspezifische Themen
Kompetenz in der pth Arbeit mit Kindern und Jugendlichen:
seit 1995 Psychagogin im Rudolf Ekstein Zentrum (Zentrum für Inklusion und Sonderpädagogik)
Psychagogische Einzel- und Gruppenbetreuung: Integration von Kindern mit emotionalen und sozialen Problemen, Eltern- und Lehrerinnenberatung, Supervision, Erziehungsberatung-Gründerin und Mitarbeiterin des KIT – Kriseninterventionsteams – für Pflichtschulen im 12. und 6. Wiener Gemeindebezirk (von 2008-2012)
Vertragspartnerin aller anerkannten Krankenkassen für Kinder- und Jugendtherapie seit 2006
Vertragspartnerin der MAG 11 für Kinder- und Jugendtherapie
Seminarleiterin der MAG 11 für Kinder- und jugendspezifische Themen
Anerkannte Beraterin gemäß § 95 Abs. 1a AußStrG


Senft Ulrike Mag.ª
1966 / Ergotherapeutin, Klinische und Gesundheitspsychologin
Eintragung 2010
Qualifikationen:
Systemische Familientherapeutin
Weiterbildung in Klinischer Hypnose nach Milton Erickson und Hypnotherapie, in Hypnotherapeutischen Konzepten in der Arbeit mit Kindern und Jugendlichen, in OPD-KJ-2 (Operationalisierte Psychodynamische Diagnostik im Kindes- und Jugendalter), in Systemischer Strukturaufstellung, in sensorischer Integrationstherapie (Comprehensive Program in Sensory Integration), in kunsttherapeutischen Psychotherapieverfahren
Kompetenz in der pth Arbeit mit Kindern und Jugendlichen:
Ergotherapeutin an der Universitätsklinik für Kinder- und Jugendheilkunde Wien (1992-2003) Schwerpunkt: Psychosomatik, Neuropädiatrie und Kinder- und Jugendpsychiatrie
Wahlergotherapeutin in freier Praxis in der Gemeinschaftspraxis für Logopädie, Ergotherapie und Physiotherapie, Wien (1997-1998)
Klinische und Gesundheitspsychologin und Psychotherapeutin i.A. an der Heilpädagogischen Station und am Ambulatorium für Kinder- und Jugendpsychiatrie und Psychotherapie, Hinterbrühl (2003-2005)
Freie Praxistätigkeit in Wien (seit 2005), Praxis für systemische Psychotherapie, Supervision und Coaching: Schwerpunkt:  systemische Einzelpsychotherapie mit Erwachsenen, Kindern und Jugendlichen, systemische Paar- und Familienpsychotherapie, Eltern-Beratung und Coaching
VAP (Verein für ambulante Psychotherapie) (seit 2012), Kassenvertragspartnerin für  Erwachsene, Kinder und Jugendliche
Klinische und Gesundheitspsychologin und systemische Psychotherapeutin an der Abteilung für Kinder- und Jugendpsychiatrie und Psychotherapie des Landesklinikum Baden-Mödling, Standort Hinterbrühl (seit 01/2006)


Steiner Gerhard MSc Pth
1961
Eintragung 2005
Qualifikationen:
Systemischer Familientherapeut
Kompetenz in der pth Arbeit mit Kindern und Jugendlichen:
Seit Feb/2003 beschäftigt bei „Rettet das Kind Nö“.
Im Auftrag der Jugendwohlfahrt aufsuchende Familienarbeit (Therapie-Beratung-Soziale Netzwerkarbeit-Co-Management-Dialog statt Diagnose) mit unterschiedlichen Settings.
Seit 2006 in eigener Praxis tätig:
Einzeltherapie mit Kindern und Jugendlichen
Familientherapie
Einzeltherapie mit Kindern und Jugendlichen im Auftrag der Magistratsabteilung 11 (Fremdunterbringung – Kinder und Jugendliche in WGs)


Wellek Rose BA
1964 / Studium der Pädagogik
Eintragung  2013
Qualifikationen:
Systemische Familientherapeutin
Kindergartenpädagogin, Montessoripädadagogin
Anerkannt für die Beratung von Eltern nach § 95 Abs.1a AußStrG
Psychotraumatherapie mit Kindern und Jugendlichen (DeGPT), EMDR)
Kompetenz in der pth Arbeit mit Kindern und Jugendlichen:
1982 - 2007 Kindergärtnerin
Seit 2006 TAF - Therapeutisch Ambulante Familienbetreuung in Salzburg.
2014-2015 Psychotherapeutin an der Christian-Doppler-Klinik Salburg
Psychotherapeutin in freier Praxis, Psychotherapeutin an der Christian-Doppler-Klinik Salzburg
EPB - Entwicklungspsychologische Beratung (Säuglingsforschung, Stress-und Bewältigungsverhalten, Bindungstheorie, Regulationsstörungen, Förderung der frühen Eltern-Kind-Beziehung)

Wiener-Schneider Gertraud Mag.ª

1970 / Klinische u. Gesundheitspsychologin
Eintragung seit 2009
Qualifikationen:
Systemische Familientherapeutin
Lehrtherapeutin i.A. in der ÖAS
Kompetenz in der pth Arbeit mit Kindern und Jugendlichen:
während des Psychologiestudiums berufstätig als Kinder- und Säuglingsschwester auf der Psychosomatik im Kinderspital Salzburg in der Funktion der Teamsprecherin
2000-2002 Honorarpsychologin in einem Kinder- und Jugendwohnheim Schloß Leonstein in OÖ
2004 – 2009 aufsuchende Tätigkeit bei der Therapeutisch Ambulanten Familienbetreuung
Seit 2009 in Freier Praxis als Psychotherapeutin und Supervisorin, auch mit Kindern, tätig

Inhalte der Seminare

Modul A1 - Theorien einer vernetzten Identität  PRÄSENZSEMINAR!
Das Kind ist eigenständig und abhängig zugleich. Vom Säugling zum Erwachsenen sind wichtige Entwicklungsschritte zu meistern. Es gilt, sich in der jeweiligen sozialen Umwelt und mit den jeweiligen Entwicklungsaufgaben zurechtzufinden, sie zu schaffen,  sich zu positionieren und diese mitzugestalten. Dabei sind innere Realitäten und äußere Gegebenheiten wichtige Motoren, Grenzen und gleichzeitig auch Ressourcen. Ein dialektisches Hin und Her zwischen Identitätsbildung, Profilierung, Anpassung und Arrangement gilt es zu finden.
Diese Innen- und Außensicht, Beteiligung, Gestaltung und notwendige Anpassung spiegelt sich auch in der psychotherapeutischen Arbeit mit Säuglingen, Kindern und Jugendlichen wider. Bis hin zur Settingwahl, Entscheidungen, mit wem direkter Kontakt aufgenommen wird, wer in die psychotherapeutische Arbeit direkt einbezogen wird und wie Grenzziehungen als Intervention gesetzt werden können.

Modul A2 - Therapeutische Beziehung im Einzel- und Mehrpersonensetting mit Säuglingen, Kindern und Jugendlichen
Systemische Familientherapie schafft den Weg aus der therapeutischen Dyade hin zur therapeutischen Arbeit mit mehreren Personen gleichzeitig, und zwar solchen, die in einem emotional verbundenen Bezugssystem stehen. Besondere emotionale und kommunikative Beziehungsfertigkeiten sind notwendig, um im Mehrpersonensystem konstruktiv wirken zu können. Das soll in diesem Modul vermittelt werden, das vor allem jene von Euch ansprechen möchte, die noch wenig Erfahrung mit Säuglingen, Kindern und Jugendlichen in ihrem Bezugsnetz haben. Die verträgliche und lösungsbezogene therapeutische Beziehung zu den einzelnen Mitgliedern des Systems wird erörtert und mit Literatur belegt. Gleichzeitig werden situations- und themenspezifische Settings fallbezogen reflektiert.

Modul A3 - Bindungstheorie im Kontext systemischer PT mit Kindern und Jugendlichen und deren Bezugspersonen  PRÄSENZSEMINAR!
Systemische Psychotherapie/Familientherapie und die Bindungstheorie fokussieren beide auf interpersonelle Beziehungen und die Art und Weise wie Beziehung hergestellt wird. Die Bindungstheorie formuliert von J. Bowlby, (1969, 1973, 1980) und neuerer Entwicklungstheorien wie das Konzept des Mentalisierens und deren Theorie der Entwicklung des Selbst (P. Fonagy & M. Target et. al, 2008, 2009), sowie die Ergebnisse der Säuglingsforschung (D. Stern, 1984) und deren Integration in die systemische Theoriebildung  als „affektive Kommunikation“ (R. Welter-Enderlin & B. Hildenbrand, 1998) bilden u.a. Grundlagenforschungstheorien, welche bedeutsame Implikationen für die systemische Einzelpsychotherapie mit Säuglingen, Kindern und Jugendlichen und der Arbeit mit deren Bezugspersonen haben, z.B. als systemisches Elterncoaching, Genogrammarbeit, Matre Meo (M. Aarts 2005, K.H. Brisch, 2001). Ein Fokus wird auf die transgenerationale Weitergabe von Symptomen (Boszormenyi-Nagy, 1973) und Traumata (Fonagy, 2006) in Bindungsbeziehungen gelegt.

Modul A4 - Systemische Entwicklungstheorie - Handlungsorientiert
Das Spannungsfeld zwischen psychischem System und sozialem System ist ein Kernkonzept der systembezogenen und familienorientierten Säuglings-, Kinder- und Jugendpsychotherapie (Luhmann 1997). Es erfordert eine Diskussion über den Mainstream in der Erziehung und über die diesbezüglich dominanten bzw. marginalisierten Diskurse in der globalisierten Gesellschaft. Speziell sollen Entwicklungsmöglichkeiten in konkreten sozialen Kontexten  (Familie, WG, Arbeit, Klinik, Schule etc.), diesbezügliche Interventionen (an wen, von wem, und wie, was ist möglich und wo muss man sich abgrenzen?) und die Möglichkeiten einer unauffälligen („gesunden“) Entwicklung im Säuglings-, Kindes- und Jugendalter erarbeitet werden (Saval, 2014, Saval 2015).

Modul A5 - Rechtliche Rahmenbedingungen und ethische Aspekte und ihre Auswirkung auf das therapeutische Setting und die Interventionen in der systemisch-psychotherapeutischen Arbeit mit Kindern und Jugendlichen
Das Modul soll einerseits Kenntnisse über die berufsethischen und rechtlichen Rahmenbedingungen in der Arbeit mit Kindern und Jugendlichen vermitteln und anderseits praxisorientiert die Verzahnung von Recht, Psychotherapie und Ethik beleuchten und in kasuistischer Form die  Auswirkungen und Konsequenzen auf die Behandlung bei Kindern und Jugendlichen diskutieren.

Modul A8 - Methodische Schwerpunkte der systemischen Arbeit im Familiensystem mit Kinder und Jugendlichen - Lösungsorientierte Therapie
In meinem Seminar möchte ich durch die sich selbsterklärende PowerPointPräsentation zum Thema, einen Überblick über     Handlungsmöglichkeiten für die Problemauflösung im Bereich Kinder- und Jugendlichentherapie bringen. Ob im Einpersonen- oder Mehrpersonensetting, ihre Kompetenz soll erweitert werden.

Modul B3 - Praktische Entwicklungspsychologie: Bedürfnisse von Säuglingen, Kindern und Jugendlichen verstehen
Therapeutische Interventionen werden bei Kindern dem Entwicklungsalter angepasst. Die kindlichen Bedürfnisse, Gefühle, Ängste und Wünsche zu verstehen, dazu dient dieses Modul. Es werden verschiedenen Bedürfnistheorien vorgestellt und zur psychotherapeutischen Arbeit in Beziehung gesetzt. Praktische Anregungen aus der Praxis sollen das Verständnis für die kindlichen Bedürfnisse stärken und Orientierung für das praktische Arbeiten geben.

Modul B4 - Ein guter Start ins Leben! Unterstützung rund um Schwierigkeiten und Probleme in den ersten Lebensjahren
Grundlagen des Seminars sind entwicklungspsychologische Forschung zur frühen Kindheit.
Neben den so genannten Entwicklungsmeilensteinen sollen aber auch bindungstheoretische Inhalte und das Regulations- und Belastungsverhalten von Säuglingen näher gebracht werden.
Ziel ist es, junge oder psychisch kranke Eltern beim Aufbau einer positiven und entwicklungsfördernden Beziehung zu ihrem Kind zu unterstützen, damit die Entwicklungsherausforderungen, die mit der Geburt eines Kindes entstehen, besser bewältigbar sind.

Modul B5 - Trennung und Neubildung von Familien aus Sicht der Kinder und Jugendlichen
Der drohende oder tatsächliche Zerfall eines Familiensystems bedeutet für alle Beteiligte, insbesondere für die betroffenen Kinder eine enorme soziale und psychische Anpassungsleistung. Dieses Modul setzt sich zum Ziel unterschiedlichste Familienformen (Patchworkfamilien mit Stief- und Halbgeschwister; Regenbogenfamilien bzw. gleichgeschlechtliche Eltern; etc.) vorzustellen, gegenüberzustellen und deren charakteristischen Problemlagen (defizitärer Diskurs) aber auch deren Möglichkeiten und Ressourcen (Resilienz, soziale Kompetenz) zu erarbeiten.

Modul B6 - Trennung und Neubildung von Fortsetzungsfamilien aus Sicht der Eltern und neuen Partner
Trennung und Neubildung von Familien gehört heute zum Alltag urbaner Gesellschaften und wird damit auch zur therapeutischen Herausforderung. In diesem Modul wird einerseits die Trennung der Paarbeziehung und deren Wirkung auf Einzelne und auf der Elternebene besprochen. Gleichzeitig wird die Fortsetzungsfamilie als Alleinerzieher_innenhaushalt, Patchwork- oder Stiefsystem, bzw. das Hinzukommen neuer Partner_innen (mit und ohne eigene Kinder) reflektiert. Die Effekte der jeweils temporären Perspektive (jeder kann gerade durch eine dieser Phasen gehen) werden deutlich gemacht: Auf Partnerschaft, Elternschaft, auf Autonomie und Bezogenheit, auf die neue und die alte Liebe, in der Konstellation mit eigenen und fremden Kindern und Jugendlichen.

Modul B7 - Chronisch kranke Kinder und Jugendliche und ihre Familie im Kontext somatisch medizinischer Krankenbehandlung
Die chronische Erkrankung eines Familienmitgliedes dominiert – abhängig von Art, Schwergrad und Dauer- den Alltag von Familien. Umso schwieriger, wenn es ein Kind/einen Jugendlichen betrifft. Studien besagen, dass die psychische Komorbidität körperlich erkrankter Kinder und Jugendlicher bei ca. 25-30% liegt. Der Fokus des Seminars soll methodisch auf den krankheitsbewältigenden psychischen Familienfaktoren, der Wechselwirkung zwischen dem System Familie und System Krankheit und anderen Systemischen Krankheitskonzepten, dem  Salutogenesekonzept, dem Konzept der systemischen Familienmedizin liegen. Dabei werden bedeutende Faktoren wie  „Compliance“ und „Adherence“, die Vernetzung Psychotherapie und Medizin, d.h. der Blick auf die institutionelle Rahmung, die Vernetzung mit Professionellen uvm. eine wichtige Rolle spielen, um die Domäne therapeutischer Kompetenz zu festigen und  sich von unmöglichen Forderungen abzugrenzen.

Modul B8 - Therapie mit Säuglingen, Kindern, Jugendlichen und deren Eltern im Zwangskontext der Jugendhilfe
Die Beziehung Institution Jugendamt/Schule versus Familie/Eltern-Kinder-Jugendliche ist kontroversiell. Aufsuchende Familienarbeit (Therapie und Beratung) im Zwangskontext braucht ein „Konzept des konstruktiven Nutzens“ für alle. Es ist notwendig, die verschiedenen Problemdefinitionen zu betrachten und im Detriangulierungsprozess die Handlungsmöglichkeiten innerhalb eines Zwangskontexts zu erweitern.

Modul B9 - Kindern und Jugendliche, die auch psychiatrische Hilfe benötigen
Psychiatrische Störungsbilder bei Kindern und Jugendlichen und deren Behandlung im und außerhalb des stationären Kontextes. Umgang mit aggressiven Verhaltensweisen und Sozialphobien, Ängsten. Zusammenarbeit mit Eltern und Professionellen.

Modul B10 - Kinder psychisch kranker Eltern
Elternschaft und Krankheit, Familienfunktionalität, hilfreiche Diskurse und therapeutische Zugänge in der Begleitung und Psychotherapie von Kindern psychisch kranker Eltern.

Modul B11 - Systemische Zugänge in der Therapie bei Anorexie und Bulimie bei Kindern und Jugendlichen
In diesem Seminar werden neben theoretischen Überlegungen praktische systemische Zugänge vorgestellt, die es ermöglichen, die Autonomiebestrebungen der Betroffenen ernst zu nehmen. Es werden Lösungs- und Entwicklungswege aufgezeigt, wie es Betroffenen unter Einbeziehung ihrer Bezugssysteme gelingen kann, wieder gesunde Lebensperspektiven zu schaffen.

Modul B11 - Systemische Zugänge in der Therapie bei Anorexie und Bulimie bei Kindern und Jugendlichen
In diesem Seminar werden neben theoretischen Überlegungen praktische systemische Zugänge vorgestellt, die es ermöglichen, die Autonomiebestrebungen der Betroffenen ernst zu nehmen. Es werden Lösungs- und Entwicklungswege aufgezeigt, wie es Betroffenen unter Einbeziehung ihrer Bezugssysteme gelingen kann, wieder gesunde Lebensperspektiven zu schaffen.

Modul B12 - Verhaltensprobleme in der Schule - Schulverweigerung - ADHS
Kinder und Jugendliche, die „verhaltensoriginell“ oder „auffällig“ sind oder die nicht gerne in die Schule gehen, müssen in ihrem familiären Umfeld gesehen werden. Das Dreieck Schule, Eltern und Kind wird in seiner systemischen Reichweite dargestellt, der Altersgruppe entsprechende Interventionen werden dargestellt.

Modul B13 - Die therapeutische Arbeit mit Säuglingen, Kindern und Jugendlichen in Pflege- und Adoptionsfamilien
Das Heranwachsen von Kindern und Jugendlichen bei nicht leiblichen Eltern birgt spezielle Herausforderungen. Die Sichtweisen der einzelnen Beteiligten zu erörtern braucht ein Verständnis für die komplexen systemischen Kontexte und ihre Auswirkungen auf die Beziehungsdynamik zwischen Kindern, Jugendlichen und ihren Bezugssystemen. Das Modul bringt einen Überblick über neue und konventionelle Familienkonstellationen und bietet eine Auseinandersetzung mit systemischen Perspektiven auf die Beziehungen zwischen Kindern, Jugendlichen und ihren nicht leiblichen Bezugssystemen.

Modul B14 - Transkulturelle Faktoren in der psychotherapeutischen Arbeit mit Kindern und Jugendlichen mit Migrationshintergrund
In diesem Seminar werden Unterschiede zwischen Kindern und Jugendlichen mit und ohne Migrationshintergrund hinsichtlich konkreter psychischer Störungen erfasst. Wichtige Theorien über die Migration und migrationsbedingte Phänomene speziell bei Kindern und Jugendlichen werden vermittelt. Die Unterschiede zwischen den Kulturdimensionen (Kollektivismus vs. Individualismus) werden anhand von Beispielen erläutert.

Modul B16 - Das Internet als soziales System für Kinder/Jugendliche und deren Familien
In diesem Modul ist „das Internet“ in seiner ganzen Bandbreite und seinen Auswirkungen auf Kinder, Jugendliche und deren Eltern bzw. Familien, Thema. Ein wichtiger Bestandteil ist die eigene Auseinandersetzung mit dem Internet und seiner Bedeutung für das eigene Berufs-/Leben. Wie müssen Psychotherapeut_innen in der heutigen Zeit mit diesem komplexen Thema umgehen können - um die Klient_innen „dort abzuholen, wo sie sind“, wie wirkt sich Informationssuche im Internet auf das Arbeiten in der Praxis aus?

 

 

Organisation des Weiterbildungscurriculums

Organisation und fachliche Leitung: Doris Psenner, Corina Ahlers, Andreas Höher, Gerda Mehta

Informationen und Kontakt

Für Fragen steht Ihnen das ÖAS-Office unter Telefon (01) 212 41 35 bzw. E-mail office@oeas.at zur Verfügung.

Fachliche Fragen können Sie auch direkt an die Organisatorin Frau Mag. Doris Psenner (doris_psenner@yahoo.de) oder über die Schulungsplattform cisco spark (bitte mit Frau Doris Psenner einen 1:1 Raum öffnen) richten.