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update: 04.10.2011

Datenschutzgesetz (mit Formularen zum downloaden)

aus dem Newsletter vom 13.7.2011 (Info von Dominik Rosenauer):

Manche von Ihnen haben vielleicht in den letzten Tagen ein E-Mail vom ÖBVP bekommen, in dem Sie darüber informiert wurden, dass PsychotherapeutInnen nun auch eine DVR-Nummer (Datenverarbeitungsregister) beantragen müssen. Es wird auch mit möglichen Strafen gedroht für den Fall, dass dieser Verpflichtung nicht Folge geleistet wird.

Ich habe mich nun mit der Datenschutzkommission (DSK) in Verbindung gesetzt und diese Information noch einmal hinterfragt. Dabei wurde mir bei einem Telefonat mit Herrn Falk am 5.7.2011 mitgeteilt, dass diese Information richtig ist, soweit sie die Meldepflicht bei der DSK betrifft - selbst wenn sie nur niedergelassene PsychotherapeutInnen sind und keine Daten nach außen weitergeben! Alleine der Umstand, dass sensible persönliche Daten von KlientInnen erhoben und gespeichert werden, sei ausreichend. Die angesprochene Pflicht zur Meldung betrifft übrigens auch KollegInnen, die in Ausbildung unter Supervision sind. Zusammen mit dem elektronisch ausgefüllten Formular dient bei diesen KollegInnen der Bescheid, dass sie Psychotherapie unter Supervision machen dürfen. 

Die Information bezüglich der Strafen ab Juli sei in dieser Form aber nicht richtig.

Das Vorgehen: Es müssen alle drei Formulare elektronisch ausgefüllt und per E-Mail an die Datenschutzkommission geschickt werden. Weiters soll man eine pdf-Kopie der Eintragung in die Liste der PsychotherapeutInnen anhängen. Lt. Herrn Falk reiche auch ein Verweis auf die Liste der PsychotherapeutInnen. Das Ausfüllen der Formulare dauert ca. 10 Minuten und ist einigermaßen unkompliziert, da lediglich persönliche Daten eingetragen werden müssen. Der zuständige Herr mit dem ich telefonierte ist unter karl.falk@dsk.gv.at erreichbar.

Ausfüllhilfe (D.Rosenauer)
Stammblatt
Allgemeine Angaben
Patientenverwaltung inkl. Honorarabrechnung

Formulare per mail senden an: dvr@dsk.gv.at


Reflexionsraum

 In der ersten Versammlung am Donnerstag, den 31.3.2011 entstand der Reflexions-raum. Aus dem Titel Qualität der Ausbildung“ entstand rasch eine angeregte Diskussion über Schlüsselbegriffe wie Haltung“, Kybernetik 1 und 2 und damit zu Fragen, wie Inhalte denn vermittelt werden bzw. werden sollen. Wie vermitteln wir die Inhalte, die uns wichtig sind? Wie kommen wir damit an? Wie reden wir mit anderen und über andere in diesem Zusammenhang? Was ist für StudentInnen hilfreich und was nicht und zu welcher Haltung können bestimmte Inhalte und Formen der Ausbildung führen.

Was für PsychotherapeutInnen werden hier  ausgebildet, mit welchem Weltbild, mit welcher Grundeinstellung? Dieses hat nun etwas mit Kommunikation zu tun, also dem Kerngebiet systemischen Denkens und Handelns.

Wir hatten einen intensiven und spannenden Abend. Es sollen weitere folgen und es wäre schön, wenn sich viele an solchen Dialogen Interessierte einfinden und mitgestalten würden. Die gesamten Reflexionen über diesen Abend sind hier nachzulesen.

Termine im Jahr 2011 sind: 16.6., 29.9. und 1.12., jeweils 19h ca. 21h in den Räumen der ÖAS. Anmeldungen, Fragen, Anregungen bitte an sabine.klar@chello.at


Und hier der Bericht vom 2. Treffen des Refexionsraums am 16. Juni 2011 (Sabine Klar)

Dazu eine Rückmeldung aus dem ÖAS-Westen:

Sehr geehrte Frau Klar,
ich beginne zwar erst im Herbst mit der PT-Ausbildung, lese aber schon  
länger auf der ÖAS-Homepage, im online-systemmagazin... die aktuellen  
Informationen. Da ich aus Lienz bin - Ausbildung in Innsbruck - ist es  
für mich nicht möglich am Reflexions--raum teilzunehmen. DAHER schätze  
ich es in besonderer Weise, dass Sie dazu eine ausführliche  
Zusammenfassung online stellen, um auch von "außen" Eindrücke über  
Entwicklungen in Ausbildung, Qualitätssicherung etc. zu bekommen.  
Vielleicht schaffe ich es doch auch einmal live dabei zu sein, beruflich  
bin ich hin und wieder in Wien, ich werde die Terminveröffentlichungen  
weiter im Auge behalten.
An dieser Stelle herzlichen Dank für die lebendigen Protokolle, die ein  
Einfinden in das diskutierte Thema leicht ermöglichen.
 Mit freundlichen Grüßen
Helmut Webhofer

 

Reflexionsraum am 29.09.2011

Dieses Mal waren wir nur zu dritt und kamen schnell überein, dass ein Reflexionsraum, der auf Dauer in einer so geringen Besetzung stattfindet, seine Funktion nicht erfüllen kann. Warum bislang so wenige Leute gekommen sind, obwohl es anscheinend viele für wichtig halten, dass es so etwas gibt, ist für uns schwer zu beantworten. Vielleicht sind die Parallelveranstaltungen einfach attraktiver oder die persönlich verfügbare Zeit doch sehr knapp oder das Projekt nicht so interessant wie es schien – wir ziehen jedenfalls die Konsequenzen und sagen den letzten Termin, der noch für dieses Jahr vorgesehen war, ab.

  • am 1.12.2011 ist um 19h kein Reflexionsraum in der ÖAS!

Wir drei sind offen für weitere Zusammenkünfte, wenn sich zumindest zehn Menschen finden, die sich konkret anmelden und bereit sind, regelmäßig zu den Treffen (etwa 3-4x/ Jahr) zu kommen. (Kontakt und Anmeldeadresse: sabine.klar@wiso.or.at)


 

Archiv:

Kontroverse um die Aufstellungsarbeit nach Hellinger

Information zum Themenbereich „Aufstellungsarbeit"in Psychotherapie und Beratung des Bundesministeriums für Gesundheit und Frauen
auf Grundlage eines Gutachtens des Psychotherapiebeirates vom 14. Juni 2005 » hier klicken: Info in pdf-Format 

"AUFGESTELLT": 
Informationsveranstaltung des Salzburger Landesverbandes für Psychotherapie mit Fritz Simon, Thea Bauriedl, Klaus Firlei, Brigitta Pirkl-Beghella und Gerhard Walter;  » hier klicken: Kurzreferat Gerhard Walter


Stellungnahme der Systemischen Gesellschaft (SG) zur Aufstellungsarbeit nach Bert Hellinger  
Text von Arist von Schlippe, publiziert in: systeme Jg 16, Heft 1/02, S.55f.  Arist von Schlippe ist Vorsitzender der Systemischen Gesellschaft (SG) - eine deutsche "Schwester" der ÖAS » hier klicken (doc)


Offener Brief von Arist von Schlippe an Bert Hellinger » hier klicken (pdf)


Dokumentation der Reaktionen auf den "offenen Brief": Reaktionen, Kommentare und Antworten auf die Kommentare. 
Dieses sehr umfangreiche Dokument enthält auch die sog. "Potsdamer Erklärung zur systemischen Aufstellungsarbeit", die auf der Mitgliederversammlung der SG am 28.9.2004 in Berlin ohne Gegenstimme als „Erklärung der SG“ verabschiedet wurde. 
(Mit Dank der ÖAS an Arist von Schlippe und die KollegInnen von der SG, uns diese Dokumentation zur Verfügung zu stellen.)
» hier klicken (doc)


Bemerkungen zu den diversen "Aufstellungen"  Text von Sabine Klar /ÖAS » hier klicken (doc)


Das Phänomen H.: Der Zeitgeist schwankt, wer kommt zu Fall? Text von Corina Ahlers /ÖAS (aus Systeme, Jg. 10, Heft 1, 1996)
» hier klicken (doc)


Diskussionsbeiträge unserer LeserInnen zu diesen und anderen Themen sind willkommen, bitte einfach ein mail schicken: abrandl@chello.at