Worüber keiner gerne redet. Krankheit, Verfall und Tod - LEIDER AUSGEBUCHT!!

Merkliste zur Merkliste

merken zur Merkliste hinzufügen

Soviel steht fest: Wir werden alle sterben. Das wissen wir auch - irgendwo "im Hinterkopf". Manchmal drängt dieses Wissen in den Vordergrund - durch ein Erlebnis, eine ungünstige medizinische Diagnose oder die Beobachtung des eigenen körperlichen Verfalls - bleibt aber sogar vertrauten Menschen gegenüber unausgesprochen und verborgen.

Das gilt auch für Therapien. Die Angst vor dem Krankwerden, Verfallen, Sterben oder Totsein spielt im Hintergrund vieler Probleme eine große Rolle, zum einen, weil sie zu den fundamentalsten und tiefgehendsten Erlebnissen der Klienten gehört, zum anderen, weil das Thema auch uns selbst unmittelbar und unausweichlich betrifft. Trotzdem wird das oft nicht zum Thema, vielleicht weil uns die existenzielle Ausgesetztheit, die mit Verfall und Tod einhergeht, hilflos macht. Dabei verbindet sie uns mit jedem anderen Menschen in einer Weise, die übliche Formen der Nähe, wie Sympathie oder Ähnlichkeit, überschreitet.

In diesem Seminar werden wir der Zumutung, selbst verfallen, krank werden zu können und sicher sterben zu müssen und dasselbe bei anderen zu erleben, gemeinsam ins Gesicht sehen. Vielleicht fühlen wir uns ja dann weniger allein damit und können unsere Klient_innen besser verstehen.

Sabine Klar
Humanethologin, Systemische Familientherapeutin, Lehrtherapeutin der ÖAS
unter Mitarbeit des Philosophen Franz Reithmayr

Ort IAM (Erlafstraße 7/30, 1020 Wien)
Datum 01.-03.03.2019 , 20 Einheiten (à 45 min) Fr 17.00 – 21.00 Uhr, Sa 9.00 – 18.30 Uhr, So 9.00-13.00 Uhr
Kosten

€ 280,- für ÖAS-Student_innen
€ 290,- für ÖAS-Mitglieder
€ 310,- für Nicht-Mitglieder der ÖAS

Kontakt / Einzahlung an Konto:
Dr. Sabine Klar, sabine.klar(at)chello.at; sabine.klar(at)wiso.or.at
IBAN: AT69 120000 0604303305 BIC: BKAUATWW
lautend auf: Institut für angewandte Menschenkunde