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Das Team:
Dr. Corina Ahlers Mag. Andreas Höher* Dr. Gerda Mehta Henry Vorpagel
Mag. Andrea Brandl-Nebehay Dr. Sabine Klar Mag. Traude Tauber Hedwig Wagner 
Mag. Stefan Geyerhofer Mag. Susanne Klingan Dr. Carmen Unterholzer* Dr. Ferdinand Wolf
Dr. Joachim Hinsch Robert Koch Rita Vogel  *LehrtherapeutIn in Ausbildung


Dr. Corina Ahlers (1958)

Systemische Familientherapeutin, Supervisorin und Gruppendynamikerin, Klinische und Gesundheitspsychologin, 5 Jahre Erfahrung im psychiatrischen Kontext, 20 Jahre Mitarbeit am Institut für Ehe- und Familientherapie – Wien.
Ab 2004 in freier Praxis, spezialisiert auf die Arbeit mit Trennung und Neubildung von Paaren und Familien, neuen Lebensformen von Eltern und Kindern im Zentrum FamilieNeu, sowie mit Transkulturalität und Gender.



Kontakt:
1060 Wien • Liniengasse 25/2b Tel. 943 73 41• corina.ahlers@chello.at

Ausgewählte Publikationen:

  • Ahlers C (1988) : Psychotherapie in der institutionellen Psychiatrie. In: Jandl-Jager E & Stumm G (Hg): Psychotherapie in Österreich . Eine empirische Analyse der Anwendung von Psychotherapie. Verl. Franz Deuticke, Wien. S.157-166.
  • Ahlers C (1994): Das Selbst in der Systemischen Therapie. Systeme, Jg 8(2):19-36.
  • Ahlers C (1998b): Systemische Therapie nach der Postmoderne. Dekonstruktion und Verantwortung in brüchigen Beziehungswelten. Systeme 12/1: S. 54 – 79.
  • Ahlers C (2004) Therapeutisches Leitmotiv als Macht der Therapie. Systeme 18/1.

Persönlicher Kurzkommentar:
„Für meine spanischen KlassenkameradInnen war das fremde Knäckebrot ihrer deutschen Mitschüler Taubenfutter, zum menschengerechten Verzehr war das eigene Tortillasandwich geeignet: So schnell entsteht Rassismus.
Dass kulturelle Unterscheidung entwertend verwendet wird, hat mich schon immer gestört. Heute macht mich mein bikulturelles Aufwachsen frei für das Systemische Einfühlen in die vielen Perspektiven zwischenmenschlicher Beziehungen, die ich in ihrer Komplexität versuche, zu be – greifen!“


Mag. Andrea Brandl-Nebehay (1953)

Soziologin, dipl. Sozialarbeiterin,  systemische Familientherapeutin, 
langjährige Tätigkeit im Jugendamt der Gemeinde Wien, 
Mitarbeiterin des Instituts für Ehe- und Familientherapie (Wien), 
Obfrau (1997-2003), Beiratsvertreterin, Leiterin der Ausbildungskommission der ÖAS, Lehrtherapeutin

Kontakt
3001 Mauerbach • Augustinerwaldgasse 5/3 • Tel. 979 64 215 • 0676 320 59 27 • abrandl@chello.at http://brandl-nebehay.at/

Ausgewählte Publikationen:

  • Brandl-Nebehay (2003) Zuhören verbindet - Die therapeutische Beziehung im Spiegel lösungsorientierter und narrativer Ansätze. Systeme 17/2: 197-210
  • Brandl-Nebehay A, Rauscher-Gföhler B, Kleibel-Arbeithuber J (Hrsg.) (1998)
    Systemische Familientherapie. Grundlagen, Methoden und aktuelle Trends.
    Facultas, Wien
  • Brandl-Nebehay A, Russinger U (1995) Systemische Ansätze im Jugendamt -
    Pfade zwischen Beratung, Hilfe und Kontrolle. Z System Ther 13/2: 90-104
  • Brandl-Nebehay A, Wagner H (1995) Systemische Paartherapie in
    Trennungssituationen. Systeme 9/2:48-59
  • Russinger U, Brandl-Nebehay A (1994) Kurztherapeutische Ansätze im
    institutionellen Kontext. Systeme 8/1: 67-75.

Persönlicher Kurzkommentar:
"Mein eigener beruflicher Werdegang (von der Sozialarbeit zur systemischen Psychotherapie) lässt mir die beraterische und therapeutische Arbeit unter institutionellen Rahmenbedingungen als besondere Herausforderung erscheinen. In der therapeutischen Arbeit und in der  Ausbildung geht es mir darum, eine systemische Art des Denkens und des Zugangs zu Menschen und Problemen zu vermitteln: ein Zugang, der um vielfältige Perspektiven des Wahr-Nehmens und Verstehens bemüht ist und diese gleichzeitig infrage stellt. Und ich hoffe darauf, meine anhaltende Begeisterung und Freude an meiner Tätigkeit als systemische Therapeutin und Lehrtherapeutin vermitteln zu können."


Mag. Stefan Geyerhofer (1963)

Klinischer Psychologe, Gesundheitspsychologe, Psychotherapeut (Systemische Familientherapie), Lehrsupervisor, Mitbegründer des Instituts für Systemische Therapie (IST) in Wien und Adj. Prof. für Psychologie an der Webster University, Gründungsmitglied und Mitglied des "Scientific Board" des "European Network of Strategic and Systemic Therapy"

Kontakt: 
IST • 1030 Wien • Am Heumarkt 9/2/22 Tel. 714 38 00 • geyerhofer@geyerhofer.com www.geyerhofer.com 


Ausgewählte Publikationen:
  • Brandl-Nebehay,A., Geyerhofer,S., Wolf,F. (1998). Geschichte der systemischen Familientherapie. In: Brandl-Nebehay,A., Rauscher-Gföhler,B., Kleibl-Arbeithuber,J.: Systemische Familientherapie: Grundlagen, Methoden und aktuelle Trends. WUV - Facultas, Wien, S. 17-59
  • Geyerhofer,S. & Komori, Y. (1999). Die Integration Poststrukturalistischer Modelle in der Kurzzeittherapie. Systeme, 13/2. Auch erschienen in: Watzlawick,P. & Nardone,G.: Kurztherapie und Wirklichkeit. Piper, München, 1999.)
  • Geyerhofer, S., Unterholzer, C. (2003). "Meine Symptome aus dem Mund eines anderen" Ehemalige KlientInnen als Ressource in der Psychotherapie. Systeme, 17 (1), 47-65.
  • Geyerhofer, S., Komori, Y. (2004). Integrating Poststructuralist Models of Brief Family Therapy. European Review, 1 (Republication).
  • Geyerhofer,S., Ebmer,J. & Pucandl,K. (2004) Systemische Therapie und die Zufriedenheit der KlientInnen. Systeme 18 (2), 133-154.

Persönlicher Kurzkommentar:
Besonders interessiert mich die Integration unterschiedlichster Systemischer Ansätze in Praxis und Theorie, sowie die spezielle Umsetzung systemischer Therapieansätze bei bestimmten Symptom- und Problembereichen (Magersucht, Ängste, Zwänge, Panikattacken, Hyperaktivität und Aufmerksamkeitsstörungen, Burn Out und Erschöpfungssyndrom etc.). In Aus- und Weiterbildung sollte die Praxis im Vordergrund stehen und methodische und theoretische Inhalte darauf aufbauen."

Mehr über Stefan Geyerhofer finden Sie unter www.geyerhofer.com


Dr. Joachim Hinsch (1945)

Systemischer Familientherapeut, Klinischer und Gesundheitspsychologe, Leiter des Instituts für Ehe- und Familientherapie, Wien
Studium der Psychologie und im Studium irregulare der Soziologie in Wien, Lehranalyse in der Wiener Psychoanalytischen Vereinigung ohne Abschluss, Zahlreiche Weiter- und Fortbildungen in analytischer, struktureller und systemischer Familientherapie


Kontakt: 
1060 Wien • Otto-Bauer-Gasse 16/15 Tel. 585 27 68 •  joachim.hinsch@wiso.or.at

Ausgewählte Publikationen:

  • Hinsch J, Steiner E (1993) Vom Paar zum Subjekt. Ein Beitrag zur Paartherapie. Systeme 7/1: 34-45
  • Hinsch J, Steiner E (1995) Vom Paar zum Subjekt II. Leitlinien für die Praxis Systemischer Paartherapie. Systeme 9/2
  • Ahlers C, Brandl-Nebehay A, Hinsch J, Reiter L, Wagner H (1999) Systemische Einzel-, Paar- und Familientherapie - Entwicklung und Perspektiven. In: Slunecko T, Sonneck G (Hg.) Einführung in die Psychotherapie. Facultas, Wien, S. 247 -302
  • Steiner E, Hinsch J, (1988) Therapie: Ordnungskunst zwischen Finden und Erfinden. Zur Verwendung von Metaphern. Fam Dynamik 13/3: 204-219
  • Steiner E, Hinsch J, Reiter L, Wagner H (1988) Familientherapie als Etikett. Eine therapeutische Strategie bei institutionell verflochtenen Fällen? In:
    Reiter L, Brunner EJ, Reiter-Theil S (Hrsg.) Von der Familientherapie zur systemischen Perspektive. Springer, Berlin, S 137-157

Persönlicher Kurzkommentar:
"Systemische Familientherapie hat das Ziel, den Klienten dabei behilflich zu sein, Lösungsräume zu erweitern. Die Methoden dabei verändern sich in den Jahren äußerst stark, was eine sehr spannende Auseinandersetzung mit systemischer Psychotherapie provoziert. Mein Hauptinteresse liegt in der Paartherapie, die meinem Verständnis nach ein ganz eigenes Vorgehen erfordert: nicht das Symptom eines der Partner steht im Vordergrund sondern die Art, der Beziehungsinhalt, durch den sich zwei Menschen aneinander gebunden haben.
Ausbildung ist im Prinzip Schulung in einem bestimmten Verständnis durch den jeweiligen Ausbildner. Die Vielzahl der Ausbildner bzw. Seminarleiter löst diese klare Bindung an ein bestimmtes Vorgehen wieder auf und läßt persönlichem Verständnis wieder viel Raum."


Mag. Andreas Höher (1966)
Klinischer Psychologe und Gesundheitspsychologe; Psychotherapeut (Systemische Familientherapie); 10 Jahre psychologische Tätigkeit bei „Rettet das Kind-NÖ“ (Kinder- und Jugendheim); 5 Jahre psychotherapeutische Tätigkeit an der pädiatrischen Nephrologie, Hepatologie und Gastrologie an der Kinderklinik AKH-Wien; seit 2005 Mitarbeiter am Institut für Ehe- und Familientherapie; Psychotherapeut in freier Praxis; Lehrtherapeut in Ausbildung

Kontakt:
1080 Wien • Buchfeldgasse 16/Top 2 • Tel.: 0650 3568464 • www.8ung.at/familientherapie
andreas.hoeher@gmail.com

Ausgewählte Publikationen:

  • Die Verselbständigung junger Erwachsener im Familiensystem versus Heimkontext – Oder: Vom Mythos der geglückten Verselbständigung. In: Rettet das Kind - NÖ, Jahresbericht 2001
  • KlientInnen gering schätzen – eine Gefahr. In: Sozialpädagogische Impulse 2/02
  • Wenn die medizinische Lösung zum psychischen Problem wird. Oder: Systemische Therapie mit Organ-Lebendspendern und das Sprechen über Sehnsüchte. Abschlussarbeit zur Ausbildung zum systemischen Psychotherapeuten bei der Österreichischen Arbeitsgemeinschaft für systemische Therapie und systemische Studien (ÖAS), 2004
  • Peritonealdialyse bei Kindern: Medizinische (Übergangs-) Lösung – familiäre Herausforderung. In: Wiener Klinische Wochenschrift, Volumen 117, Supplement 6, Dez. 2005

Persönlicher Kurzkommentar:

„Irgendwie habe ich es als Kind bereits gefühlt, dass ein Problem(verhalten) an sich schon eine versuchte Lösung ist. Doch weder konnte ich es damals in Worte fassen, noch traute ich damals meinem eigenen kindlichen Urteil. Es hat viele Jahre später eine systemische Ausbildung benötigt und den damit einhergehenden konstruktivistischen, kybernetischen und kommunikationstheoretischen Ein- und Überblick, um dieser watzlawitzschen These die entsprechende Bedeutung zu schenken. Jetzt begleiten mich die unterschiedlichen systemischen Ideen in meiner täglichen psychotherapeutischen Arbeit und ermöglichen mir eine neugierige und respektvoll-bejahende Begegnung mit Menschen.“


Dr. Sabine Klar

Verhaltensforscherin (Zoologin), Religionspädagogin, Psychotherapeutin (systemische Therapie), Supervisorin, Lehrtherapeutin (ÖAS); Mitbegründerin des IAM (Institut für angewandte Menschenkunde)
Eigenarten: neugierig und etwas verrückt, interessiert an bodenständig praktischem Umgang aber auch an philosophischen Fragen; versucht sich in ihrer Arbeit als Mensch zu zeigen, der selber sucht und scheitert, seine Denkweisen, Gefühle, Erfahrungen und Vorannahmen transparent macht und offen bespricht.


Kontakt: 
IAM •  1020 Wien •  Erlafstraße 7/2/30 Tel. 320 78 17 •  klar@iam.or.atwww.iam.or.at

Ausgewählte Publikationen:

Werdegang (aus dem systemagazin 27.12.06)

Nähere Informationen sowie Artikel und Entwürfe zu meinem Ansatz (work in process) sind auf der Homepage unter www.iam.or.at einsehbar (Materialien zur angewandten Menschenkunde), u.a.

  • Therapy meets Philosophy
  • Tipps und Tricks zum Umgang mit menschlichen Lebewesen
  • Systemische Psychotherapie und Ausbildung
  • Ethologische Perspektiven zum Umgang mit dem menschlichen Viech
  • Reflexionen zur systemischen Therapie (teilweise kritisch) u.a.m."

Persönlicher Kurzkommentar:
"Ich habe in den letzten Jahren begonnen, ein spezifisches Modell psychotherapeutischer Arbeit zu entwickeln, das seine Wurzeln einerseits in systemischen Herangehensweisen und andererseits in philosophischen Überlegungen und Fragen hat. Im Gespräch mit Klienten thematisiere ich immer wieder das mit dem Wahrnehmen, Sprechen und Verhalten zusammenhängende Fühlen und Denken - um die Erzählungen, Sichtweisen und Verhaltensweisen besser verstehen, bisher Ungesagtes in Sprache bringen bzw. an hinderlichen Denkweisen und Lebenszugängen arbeiten zu können."


Mag. Susanne Klingan

Systemische Familientherapeutin, Pädagogin; 7 Jahre Tätigkeit in der aufsuchenden Famlienarbeit bei einem freien Träger in Niederösterreich, 5 Jahre Praktikumsanleitung im Rahmen von AST (Ambulante Systemische Therapie) der Lehranstalt für Systemische Familientherapie, Wien; seit 2005 Mitarbeit am Institut für Ehe- und Famlientherapie, Wien. Lehrtherapeutin

Kontakt:
1180 Wien Vinzengasse  24/13 Tel. 0699 114 97 647 s.klingan@gmx.at  

Ausgewählte Publikationen:

  • Klingan S. (1997): Wir reden nicht nur – wir tun auch was. Von Rollenkonfusion und Rollendifferenzierung. In: Jürgen Hargens (Hrsg.): Klar helfen wir Ihnen! Wann sollen wir kommen? Systemische Ansätze in der Sozialpädagogischen Famlienhilfe. Borgmann, Dortmund.
  • Dolzer E, Glatzl S., Klingan S. (1999): Frauen fragen. Reflexionen zur Bedeutung des Geschlechterunterschieds in der mobilen Familienberatung. In: Lesnik M., Vyslouzil M. (Hrsg.): Sozialarbeit von, mit und für Frauen. Lebenswelt ländlicher Raum. Sozaktiv, St.Pölten.
  • Klingan S. (2000): Dreiecksbeziehungen. In: Jürgen Hargens (Hrsg.): Gastgeber hilfreicher Gespräche. Wir haben Ihnen geholfen?! Was haben wir von Ihnen gelernt? Borgmann, Dortmund.
    Klingan S., Binter G. (2005): Vom leidvollen Warten auf das Glück. In: Obertöne, Unterschiede. Vielstimmigkeit in der systemischen Therapie, Kongressband. La-sf, Wien.

Persönlicher Kurzkommentar:

    „In bestimmten Momenten mag ich es besonders, systemische Therapeutin zu sein: Wenn es mir zum Beispiel gelingt bei KlientInnen im Laufe eines Therapiegesprächs, das gekennzeichnet ist durch Erzählungen von Enge und Hilflosigkeit, „Seiten“ wahrzunehmen, die diesen Selbstbeschreibungen widersprechen. Dieses Andere aufzugreifen, es für und mit KlientInnen in Sprache zu bringen, mit ihnen daraus - mit allem Respekt für ihr Leiden - eine neue Perspektive zu entwickeln, darin zeigt sich für mich die besondere Qualität systemischer Therapie.“


Robert Koch (1958)

Psychotherapeut (Systemische Familientherapie), Europäisches Zertifikat für Psychotherapie (ECP), Zertifikat der ÖAS für Supervision, Grundberuf - diplomierter Sozialarbeiter,  Mitarbeiter des Institutes für Ehe- und Familientherapie, zuvor langjähriger Mitarbeiter des Psychosozialen Dienstes, freie Praxis in Wien und Korneuburg

Kontakt:
2100 Korneuburg • Deutschmeisterstraße 20a,  Tel.: 0699 1000 5885 • Psychotherapie.Koch@kabsi.at   www.psycho-praxis.com  

Ausgewählte Publikationen:

  • Lösungsorientierte Psychotherapie bei Bettnässen und Einkoten. Systeme 1/99: 38-42
  • Lösungsorientierte Psychotherapie bei Ängsten und Zwängen. Systeme, 1/99: 31-37
  • Stellung-Nehmen - Eine Zusammenfassung der Arbeit mit Aufstellungen. Systeme, 1/00: 47-55
  • Alte  Wege - neue Brücken. In:  Mehta, G., Rückert, K. (Hrsg.) (2002) Bindungen, Brüche Übergänge", Falter Verlag, Wien, 161-181
  • Männliche Therapeuten - weibliche Klientinnen. Systeme 2/04: 183-192 

Persönlicher Kurzkommentar:
"Im Mittelpunkt der Mensch" - diese Haltung habe ich auch für meine Arbeit im Bereich der systemischen Therapie, Supervision und des Coachings als Prämisse. Aus der Sozialarbeit kommend, ist mir immer bewusst gewesen, dass allein die Veränderung des Individuums ohne das Umfeld zu bedenken, nicht zielführend ist. Neue Konzepte und Ideen systemischen Denkens und Handelns greife ich immer gerne auf. In letzter Zeit beschäftige ich mich mit der Wirkung und den Parallelitäten der Beziehung: Mensch - Pferd. Welchen Einfluss kann das Tier - und die fallweise Einbeziehung des Tieres in den Therapieablauf - auf den Erfolg der Arbeit haben? Kreativität aber auch Humor ist in meiner therapeutischen Arbeit, nicht nur mit Kindern und Jugendlichen, ein fixer Bestandteil.  



    Dr. Gerda Mehta  (vor Mai 2002 Klammer) (1955)

    Systemische Familientherapeutin, Klinische und Gesundheitspsychologin, Mediatorin
    Hauptberuflich tätig beim Psychologischen Dienst des Amts für Jugend und Familie in Wien. Vertreterin im Psychotherapiebeirat, Ausbildungsleiterin der Systemischen Familientherapieausbildung der ÖAS, Standort SFU.

    Kontakt: 
    1210 Wien • Arbeiterstrandbadstr 72
    Tel. 29 46 099 • 06766258252 • mehta@aon.at

Ausgewählte Publikationen:

    • Sozialkonstruktionistische Grundlagen für Paartherapien. In System Familie. 1997, Bd 10, 2-10
    • Was muß gedreht werden, damit Kurztherapie so kurz wie möglich sein kann? 1999. In Hargens J.: Einfach, kurz und gut 2.
    • Gruppenbildungen und Gruppen(auf)lösungen. Dialektisches Ineinanderspiel von Ich und Wir. 2002.In Hajo MOLTER & Jürgen HARGENS (Hrsg.) Ich - du - wir - und wer sonst noch dazu gehört. Perspektiven systemischen Arbeitens mit und in Gruppen. Borgmann, Dortmund
    • Über die Schwierigkeit, in Familienangelegenheiten nützlich zu intervenieren. Österr. Amtsvormund 2002
    • Systemic family therapy in Austria in Kit Ng: family therapy around the world. Newton Books 2003
      Co-Herausgeberin

Co-Herausgeberin von Büchern wie:

    • Bindungen, Brüche, Übergänge.Beziehungen und ihre Veränderungen in unterschiedlichen Lebensphasen (Falter Verlag 2001)
    • Streiten Kulturen. Konzepte und Methoden einer Kultursensitive Mediation (Springer Wien NewYork 2004)
    • Psychotherapeutische Diagnostik. Leitlinie für einen neuen Standard. (Springer Wien New York 2005)
    • Systemische Grenzgänge. Wirksames und Wirkendes im Zwischenmenschlichen (Krammerverlag 2006)
    • Mediation. Instrument der Konfliktregelung und Dienstleistung. (Falter Verlag Wien 2008)

Persönlicher Kurzkommentar:
"Ich habe Interesse an Menschen und an ihren Weisen (miteinander) zu sein und zu wünschen, an vielfältigen methodischen Zugängen und am Spiel mit Theorien. Schwerpunkte in meiner praktischen Arbeit sind das Auf-Finden von Übergängen, Dialoge (wieder) zur Ruhe zu bringen, die Auseinandersetzung mit Neuem zu fördern. Das Mitbedenken individueller, familiärer, institutioneller und politischer Ebenen ist mir dabei wichtig."


Mag. Traude Tauber (1954)

Systemische Familientherapeutin, AHS-Leherin (ca.20 Jahre) für Psychologie/Philosophie, Deutsch und Geschichte; Tätigkeit in LehrerInnenweiterbildung; Lehrgangsleiterin für soziokulturelle Animation;
Psychotherapeutin in freier Praxis; (vorher 10 Jahre im psychosozialen Ambulatorium ESRA zur Betreuung von Holocaustüberlebenden und deren Angehöriger)Arbeitsschwerpunkte: Traumatherapie (EMDR), systemische Strukturaufstellungsarbeit, Hypnotherapie, Körperpsychotherapie

Kontakt: Kirchengasse 19/27 • 1070 Wien • Tel: 0664/ 48 70 343
Traude.tauber@chello.at , www.ttauber.com

Ausgewählte Publikationen:

  • Tauber T (1999) Spielen in der Systemischen Therapie. Umsetzung der Methoden und Techniken systemischer Therapie in die Arbeit mit Kindern. In: Systeme (Interdisziplinäre Zeitschrift für systemtheoretische Forschung und Praxis in den Humanwissenschaften) Jg. 13 Heft 2/99
  • Tauber T  (2000) Zur psychotherapeutischen Betreuung der Überlebenden vom Nazi-Erziehungsheim am Spiegelgrund in: Systeme (Interdisziplinäre Zeitschrift für systemtheoretische Forschung und Praxis in den Humanwissenschaften) Jg. 16 Heft 1/02
  • Tauber/ Vyssoki/ Strusievici/Schürmann: (2004) Trauma bei den Opfern der NS-Verfolgung- In: Friedmann,Hofmann, Lueger-Schuster, Steinbauer, Vyssoki (Hrsg.): Psychotrauma - die posttraumatische Belastungsstörung. Wien New York, Springer
  • Tauber/ Vyssoki: (2004) Intervention und Psychotherapie (der postraumatischen Belastungsstörung) In: Friedmann u.a(Hg.): Psychotrauma, Wien (Springer)
  • Tauber/ Vyssoki: (2004) Alt gewordene Überlebende des Holocaust. In: Zeitschrift Psychotherapie im Alter (Forum für Psychotherapie, Psychiatrie, Psychosomatik und Beratung) Heft 3/2004
  • Tauber T (2006) Zum Begriff des Systemischen. In G.Mehta, E.Zika (Hg): Systemische Grenzgänge. Wien (Krammer)

Persönlicher Kurzkommentar:
Ich fühle mich im systemischen Denken zu Hause, weil es so flexibel ist, dass es viel Raum für Entwicklung und Kreativität lässt. Besonders wichtig ist mir dabei die Haltung von Wertschätzung und Toleranz, die Einbeziehung gesellschaftspolitischer Zusammenhänge und Positionierungen und die Beachtung des Zusammenwirkens von psychischen-körperlichen und sozialen Faktoren.


    Dr. Carmen Unterholzer

    Systemische Familientherapeutin, seit 2005 Psychotherapeutin am Institut für Systemische Therapie, Wien, Literaturwissenschafterin und Erziehungswissenschafterin, langjährige Lehrbeauftragte an der Universität Innsbruck, langjährige Tätigkeit in der Erwachsenenbildung und in der LehrerInnenfortbildung, Wissenschaftsjournalistin, Zusatzausbildung in Poesie- und Bibliotherapie, Lehrtherapeutin in Ausbildung

    Kontakt: 
    Institut für Systemische Therapie
    Heumarkt 9/2/22, A - 1030 Wien
    unterholzer@ist.or.at, www.ist.or.at

    Ausgewählte Publikationen:

    • Die Behandlung von Burnout – Individuum und Kontext (mit Stefan Geyerhofer). In: Psychotherapie im Dialog, Nr. 3, 2009
    • Der blinde Fleck. Zu einem Therapeuten oder zu einer Therapeutin? in: Psychologie heute compact 21, 2009
    • Drehbuch zu „Ana Ex. Wie die Magersucht siegt und wie sie scheitert“ (mit Johannes Ebmer), DVD, Carl-Auer-Systeme Verlag, Heidelberg 2008
    • Gegen Dogmen und Tabus. In: Systemische Grenzgänge. Wirksames und Wirkendes im Zwischenmenschlichen, hg. von Gerda Mehta, Erik Zika, Krammer Verlag, Wien 2006
    • Geschichte(n) meines Lebens. Oder: Schreiben in der systemischen Therapie. In: „systeme“, Heft 2/05
    • „Meine Symptome aus dem Mund eines anderen“. Ehemalige KlientInnen als Ressource in der Psychotherapie (mit Stefan Geyerhofer) In: systeme, Heft 1/03

    Rita Maria Vogel (1932)

    Sozialarbeiterin, Systemische Familientherapeutin, Lehrtherapeutin, Supervisorin, Lehrsupervisorin; Ab 1953 Arbeit an der Psychiatrischen Universitätsklinik, Wien mit Schizophrenen, Suizidanten und deren Familien, ab 1956 Mitarbeit an der Ehe- und Familienberatungsstelle der Gemeinde Wien, ab 1976 Institut für Ehe- und Familientherapie.

    Kontakt: 
    1170 Wien . Heuberggasse 8/1/14 Tel. 48 11 694 

Persönlicher Kurzkommentar:

"Eines der Ziele meiner Lehrtherapie Tätigkeit ist, herauszufinden wie die/der Einzelne lernt, und dabei zu fördern."


    Henry Vorpagel (1949)

    Psychotherapeut (Systemische Familientherapie), Europäisches Zertifikat für Psychotherapie (ECP), Zertifikat der ÖAS für Supervision, Sozialpädagoge, Fortbildungen in Konfliktmanagement, Arbeit mit HIV pos. Menschen, Arbeit mit Drogenkonsumenten, Lösungsorientierte Kurztherapie, Borderline - Störungen u. Suchtmittelkonsum, Depression

    Kontakt: 
    1060 Wien  • Liniengasse 25/1b Tel. 0676/711 47 43 •  psychotherapievorpagel@chello.at
      www.psychotherapie-vorpagel.eu

Ausgewählte Publikationen:

  • "Systemische Therapie mit Suchtpatienten" von der Pathologisierung zur Funktionalisierung, Vorpagel H, Hinsch J  in "Systeme", Interdisziplinäre Zeitschrift f. systemtheoretisch orientierte Forschung u. Praxis i. d. Humanwissenschaften, 1996
  • "Systemische Therapie mit Suchtpatienten " Vorpagel H in"Systemische Familientherapie", Grundlagen, Methoden u. aktuelle Trends, Hrsg. Brandl - Nebehay A, Rauscher - Gföhler B.,  Kleibel  - Arbeithuber J,  Facultas, 1998
  • "Das Gift" - ein Gruppenprojekt Systemische Gruppentherapie mit Drogenkonsumenten auf einer Langzeittherapiestation, Horak j, Vorpagel H in "Systeme", Interdisziplinäre Zeitschrift f. systemtheoretisch orientierte Forschung u. Praxis i. d. Humanwissenschaften, 2002

Persönlicher Kurzkommentar:
"Lebensprobleme wie auch deren Bewältigung begreife ich als ein zwischenmenschliches Geschehen, das sich in einem konkreten sozialen Umfeld entfaltet. Ich sehe die TherapeutIn als respektvolle und aufmerksame ExpertIn dafür, Prozesse zu initiieren, die es der KlientIn ermöglichen, sich ihrer Kompetenz bewusst zu werden und sie zu nutzen."


    Hedwig Wagner (1948)

    Systemische Familientherapeutin, Diplomierte Sozialarbeiterin, Psychotherapeutin im Institut für Ehe- und Familientherapie, Langjährige Praxis als Sozialarbeiterin im Amt für Jugend und Familien der Stadt Wien. Fort- und Weiterbildung in analytischer, verhaltenstherapeutischer, gruppendynamischer und systemischer Psychotherapie. Ausbildung für Sexualberatung und Sexualtherapie und zur Supervisorin.

    Kontakt: 
    Tel. 958 39 00 
    hedwig.wagner@chello.at

Ausgewählte Publikationen:

  • W. Neubauer, H. Wagner (1986), Systemische Ehe - und Familienberatung - auf dem Weg zu einem neuen Beratungsparadigma (Festschrift anläßlich  des 30 jährigen Bestehens der Ehe- und Familienberatung der Stadt Wien).
  • Ahlers,C. Hinsch, J. Rössler,E. Wagner, H. Wolf, F.: Erfahrungen mit de Shazers kurztherapeutischem Konzept in Österreich: Bericht aus der  zweijährigen Zusammenarbeit eines Teams. In: Reiter,L. Ahlers, C. Systemisches Denken  und therapeutischer Prozeß Springer - Verlag, Berlin - Heidelberg 1991 S 136- 153
  • Brandl-Nebehay A, Wagner H. (1995) Systemische Paartherapie in Trennungssituationen. Systeme 9/2: 48-59.
  • Ahlers, C. Brandl-Nebehay, A. Hinsch,  L. Wagner, H. Systemische Einzel-, Paar-, und Familientherapie - Historischer Überblick, Entwicklung und Perspektiven. In: Slunecko T, Sonneck G. Einführung in die Psychotherapie  Universitätsverlag Wien 1999, S247-300.

Persönlicher Kurzkommentar:
"An der systemischen Therapie fasziniert mich die respektvolle und partnerschaftliche Haltung gegenüber den KlientInnen, die sich stringent in all den vielfältigen Richtungen und Konzepten und Methoden abbildet. Ich stelle mein aufmerksames Zuhören, meine Erfahrungen, Beobachtungen, Kenntnisse zur Verfügung. Die KlientInnen entscheiden, welche Veränderungsperspektiven sich aus unserem Dialog entwickeln. Die Auseinandersetzung mit neuen Konzepten und Ideen, die sich in unserem Feld ständig entwickeln, sind herausfordernd und anregend. In der Ausbildung versuche ich loyal zu den systemischen Konzepten zu bleiben, d.h. mich an den aktuellen Interessen und Fragen der StudentInnen zu orientieren und die Entwicklung eines individuellen Stils als Psychotherapeutin zu unterstützen."


    Dr. Ferdinand Wolf (1955)

    Klinischer und Gesundheitspsychologe, Psychotherapeut (Systemische Familientherapie), Supervisor (ÖAS, BÖP), Mediator (gem. § 39c FLAG), Studium der Psychologie und Zeitgeschichte an der Universität Wien, Ausbildung zum Systemischen Familientherapeuten in Wien (ÖAS), Weiterbildung in lösungsorientierter Kurztherapie (Salzburg, Milwaukee) und klinischer Hypnose nach Milton H.Erickson (Heidleberg, München, Wien), Weiterbildung in Mediation (IBO-Steyr, Arge Konfliktmanagement Wien)

    Kontakt: 
    7053 Hornstein •  Siget 61 • Tel.02689/2368 ferdinand@wolf.co.at

Ausgewählte Publikationen:

    • WOLF Ferdinand, RÖSSLER Erwin (1986): Über die Anwendbarkeit des Ericksonschen Utilisationsprinzips bei der therapeutischen Arbeit in Institutionen: In: Hypnose und Kognition 3(2): 42-46.
    • AHLERS Corina, HINSCH Joachim, RÖSSLER Erwin, WAGNER Hedwig, WOLF Ferdinand (1991): Erfahrungen mit De Shazers kurztherapeutischem
      Konzept in Österreich: Bericht aus der zweijährigen Zusammenarbeit eines
      Teams. In: REITER Ludwig, AHLERS Corina (Hrsg.): Systemisches Denken und therapeutischer Prozeß. Berlin-Heidelberg-New York: Springer. 136-153.
    • WOLF Ferdinand, KLAR Sabine (1993):  Mediation in Scheidungsverfahren. In: Psychologie in Österreich 13 (4): 110-112.
    • WOLF Ferdinand (1999): Persönliche Betrachtungen zum Thema
      "Haltungen und Interventionen in der lösungsorientierten Kurztherapie". In: Systeme 13 (1):15-23.
    • STIEGER Clemens,  WOLF Ferdinand,  MEYER Michael,  BACHMAYER-MACH Sonja, KRUMBÖCK Ruth (1999): Geschichten in der Beratung? Narrative Ansätze in der systemischen Therapie und ihre Bedeutung für die
      Organisationsberatung. In: Managerie: 5. Jahrbuch. Systemisches Denken und Handeln im Management. Heidelberg: Carl Auer Systeme. 252-278.
    • WOLF Ferdinand (2000): Lösungsorientierte Moderation als
      kurztherapeutische Intervention in "ExpertInnensystemen". In: HARGENS Jürgen, EBERLING Wolfgang (Hrsg.): Einfach kurz und gut. Teil 2. Ressourcen erkennen und nutzen. Dortmund: Borgmann Publishing. 177-198.

Persönlicher Kurzkommentar:
"Systemische Psychotherapie ist für mich ein spezifisches Beziehungsangebot zwischen KlientInnen und TherapeutInnen. Dabei sollte anstelle moralischer Bewertungen und Festlegungen auf der vermeintlichen Basis objektiver Wahrheiten ein Dialog im Vordergrund stehen. Dieser Dialog könnte als Austausch über Gedanken, Ideen, Schwierigkeiten und Lösungsmöglichkeiten im Sinne eines Veränderungsimpulses für persönliche Sichtweisen, Haltungen und Annahmen von KlientInnen und TherapeutInnen wirken."


LehrtherapeutInnen-Richtlinie des Bundesministeriums für soziale Sicherheit und Generationen betreffend Kriterien für die Bestellung von Lehrpersonen für das psychotherapeutische Fachspezifikum gemäß §§ 6 und 7 des Psychotherapiegesetzes, BGBl. Nr. 361/1990

Geschäftsordnung der ÖAS-Ausbildungskommission (download)


24-Mai-2010 ->->->->->->
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